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Gazastreifen
WHO: Viele Kliniken im Gazastreifen nicht mehr in Betrieb

Im Gazastreifen ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ein Großteil der medizinischen Einrichtungen nicht mehr in Betrieb.

    Annalena Baerbock, Bundesaussenministerin, fotografiert am Rande ihrer Teilnahme an der hochrangigen offenen Debatte ueber den Nahen Osten im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Hier bei einem Statement vor den UN.
    Bundesaussenministerin Baerbock in New York vor der Sitzung des UNO-Sicherheitsrates. (picture alliance / photothek / Thomas Koehler)
    Wie die WHO mittelte, sind 46 von 72 Einrichtungen betroffen. Hinzu kämen 12 der 35 Krankenhäuser in dem Palästinensergebiet. Den Angaben zufolge wurden einige bei Luftangriffen beschädigt. Anderen ging der Treibstoff aus, mit dem sie ihre Generatoren betreiben. Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben erneut Hunderte Ziele im Gazastreifen angegriffen.
    Bundesaußenministerin Baerbock sprach sich für Kampfpausen aus. Vor der Sitzung des UNO-Sicherheitsrates in New York sagte sie, es brauche humanitäre Fenster für die Versorgung mit Hilfsgütern. Die bisherigen Lieferungen, die den Grenzübergang Rafah von Ägypten aus überquert haben, reichten nicht aus. Auch UNO-Generalsekretär Guterres bekräftigte seine Forderung nach einer humanitären Waffenruhe. Zugleich prangerte er Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht im Gazastreifen an.

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    Diese Nachricht wurde am 25.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.