Iran-Krieg
Widersprüchliche Aussagen zu möglicher Unterzeichnung eines Abkommen zwischen USA und Iran

Über den Abschluss eines möglichen Abkommens zwischen den USA und dem Iran gibt es weiterhin widersprüchliche Angaben. Pakistan geht weiterhin von einer unmittelbar bevorstehenden Unterschrift aus. Während US-Präsident Trump sich dieser Darstellung anschloss, äußerte sich Teheran zurückhaltend.

    Die Flaggen der USA und des Iran sind vor einem gemusterten Hintergrund nebeneinander montoert.
    Hoffnung auf ein Friedesnabkommen zwischen USA und Iran. (picture alliance / Kyodo)
    Laut dem pakistanischen Ministerpräsidenten Sharif liegt der finale Text für eine Rahmenvereinbarung vor. Man erwarte nun eine elektronische Unterzeichnung innerhalb der nächsten 24 Stunden. In der kommenden Woche sollten dann Gespräche auf technischer Ebene folgen. Das iranische Außenministerium erklärte dagegen, eine mögliche Unterzeichnung werde eher "in den kommenden Tagen" erfolgen. Kurze Zeit darauf stellte Trump eine Unterschrift bereits an diesem Sonntag in Aussicht. Zuvor hatte es aus Washington für längere Zeit keine offizielle Stellungnahme zu dem Thema gegeben. Am Freitag hatten amerikanische Medien einen nicht näher benannten Regierungsvertreter lediglich mit den Worten zitiert, man gehe zu "80 bis 85 Prozent" von einer baldigen Unterzeichnung aus.
    Trotz der Bestrebungen für ein Ende des Kriegs griff der Iran nach US-Angaben mit Drohnen Handelsschiffe an, die die Straße von Hormus passierten. Alle Fluggeräte seien abgeschossen worden, erklärte das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom. Bereits in den vergangenen Tagen hatte es trotz einer seit April geltenden Waffenruhe und der Verhandlungen über eine Friedensvereinbarung gegenseitige Angriffe gegeben.

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    Diese Nachricht wurde am 13.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.