
Bis die niedrigeren Preise bei den Verbrauchern ankämen, müsse die Politik für entlastende Maßnahmen sorgen, die schnell wirkten, forderte Lenz. Außer einer Erhöhung der Pendlerpauschale und einer Senkung der Stromsteuer könne auch eine Aussetzung der CO2-Abgabe überlegenswert sein.
Die "Bild"-Zeitung meldete unter Berufung auf Kanzleramtskreise, die Bundesregierung erwäge eine Anhebung der Pendlerpauschale auf 45 Cent pro Kilometer und eine Senkung der Stromsteuer. Eine Bestätigung für den Bericht gibt es nicht.
Wiese (SPD) sieht Erhöhrung der Pendlerpauschale kritisch
Überlegungen zur Erhöhung der Pendlerpauschale stoßen in der SPD auf Kritik. Parlamentsgeschäftsführer Wiese sagte der Rheinischen Post, die Pendlerpauschale würde nur zeitversetzt mit der nächsten Steuererklärung entlasten und außerdem nur in einem sehr geringen Umfang. Deshalb seien eine Übergewinnsteuer für Energieunternehmen und ein Spritpreisdeckel sinnvoller. Es gehe um eine zeitnahe klare Entlastung für die Bürger.
Wiese betonte zugleich, es sei grundsätzlich zu begrüßen, dass die Union erkenne, dass weitere Entlastungsschritte dringend erforderlich seien.
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Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
