CO2-Emissionshandel
Woidke will Unternehmen mit Klimageld unterstützen

Brandenburgs Ministerpräsident Woidke dringt auf eine Reform des CO2-Emissionshandels zur Senkung von Treibhausgasen.

    Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) spricht im Plenarsaal im Brandenburger Landtag in Potsdam
    Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) fordert ein Klimageld für Unternehmen. (IMAGO / Michael Bahlo / IMAGO / Michael Bahlo)
    Der SPD-Politiker sagte dem Nachrichtenportal The Pioneer, die Einnahmen dürften nicht einfach als Verfügungsmasse in den Klima- und Transformationsfonds fließen. Das Geld müsse zurück an die Unternehmen gehen. Der Hauptgeschäftsführer des Verbands der chemischen Industrie, Große Entrup, sagte, ohne grundlegende Reformen werde der EU-Emissionshandel zum "Brandbeschleuniger für Produktionsstopps und Standortschließungen".
    Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden - also unter dem Strich kein klimaschädliches Kohlendioxid mehr ausstoßen. Mit dem CO2-Preis, den Unternehmen und Kraftwerke mit hohem Energieverbrauch zahlen müssen, soll der Umstieg auf klimafreundliche Technologien unterstützt werden.
    Diese Nachricht wurde am 24.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.