
In der iranischen Hauptstadt Teheran schwenkten Demonstranten die iranische und die palästinensische Flagge und zeigten Transparente mit Aufschriften, die sich gegen Israel und die USA richteten. In der irakischen Hauptstadt Bagdad protestierten Zehntausende auf dem Tahir-Platz gegen die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen. Ähnliche Massendemonstrationen wurden aus Jordanien und aus Pakistan gemeldet.
In Berlin verbot die Polizei eine weitere geplante pro-palästinensische Demonstration. Sie begründete dies mit der Gefahr, dass es zu antisemitischen Ausrufen und Gewaltverherrlichungen kommen könne. Im Bezirk Neukölln versammelten sich dennoch hunderte Menschen. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an.
Auch in Köln wurde eine für morgen geplante pro-palästinensische Kundgebung untersagt. Die Polizei begründete dies mit Anhaltspunkten für eine verschärfte Sicherheitslage. Zugelassen ist hingegen eine pro-israelische Versammlung.
Weiterführende Informationen
In unserem Newsblog zum Angriff auf Israel finden Sie einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen.
Diese Nachricht wurde am 13.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
