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Seit 16:30 Uhr Forschung aktuell

Georg Meister: "Die Zukunft des Waldes"Plädoyer für mehr Artenvielfalt

Naturpark Eifel (Imago / Westend61)

Der deutsche Wald muss artenreicher werden, sonst ist er den Herausforderungen des Klimawandels nicht gewachsen - das meint Georg Meister in seinem Buch "Die Zukunft des Waldes" und plädiert darin für die Wiederansiedlung ursprünglicher Arten wie Luchs und Wolf. Der 80-jährige Meister zeigt sich damit als kluger Visionär.


Ein erhobener Zeigefinger. (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

GesellschaftMoral als Fortschrittsbremse

Frauenquote, Tier- und Umweltschutz, Menschenrechte: Selten waren die gesellschaftlichen Vorstellungen von Moral und Gerechtigkeit so hoch wie heute. Der Wirtschaftswissenschaftler Günter Ogger sieht genau darin ein Problem. Aus seiner Sicht führen die geltenden Normen zu einer Blockade des gesellschaftlichen Fortschritts.


Salzstock Gorleben, 840 Meter Tiefe, Blick auf den Fahrstuhl, bergmännisch: die Seilfahrtanlage (Deutschlandradio / Axel Schröder)

UmweltAtomkraft-Debatte leicht erklärt

In Deutschland sind noch acht Atomreaktoren in Betrieb. Dass diese bis spätestens 2022 vom Netz gehen, daran besteht kein Zweifel. Was aber mit dem Atommüll passieren wird, das steht noch nicht fest. Ulrich Dornsiepen versucht in seinem Buch "Atommüll-wohin?" die Debatte für Laien aufzuschlüsseln.


Plakat an einem Berliner Haus: "Markt oder Mensch?" (dpa/picture alliance/Paul Zinken)

KapitalismuskritikGlobaler Aufstand für eine bessere Welt

In ihren Büchern "Ändere die Welt" und "Gerechte Freiheit" fordern Jean Ziegler und Philip Pettit dazu auf, die Zwänge und Alternativlosigkeiten, die von wirtschaftlichen Eliten geschaffen werden, zu hinterfragen und anzugreifen. Auch wenn beide Autoren dasselbe Ziel verfolgen: In ihrer Herangehensweise arbeiten sie höchst unterschiedlich.


Drei farbige Besatzungskinder und Mitschüler an Tischen im Klassenzimmer, vor ihnen große, glitzernde Schultüten. (dpa / Koll)

BesatzungskinderKeine Hilfe, nur Verachtung

Zehntausende Kinder wurden im Nachkriegsdeutschland geboren, deren Väter Besatzungssoldaten waren. Die Mütter litten schwer unter dem Stigma, freiwillig oder unfreiwillig ein Kind mit dem "Feind" gezeugt zu haben. Einfach aber war das Leben für diese Kinder nie – und ist es bis heute nicht.


Ein Occupy-Demonstrant bei einer Demonstration in New York (picture alliance / dpa)

ProtestbewegungenDie Illusion der direkten Demokratie

Die alteingesessenen Parteien gelten nicht selten als Projektionsfläche für Politikverdrossenheit. Viele Bürger haben den Eindruck, sie könnten ohnehin nichts verändern und schließen sich Protestbewegungen an, die mehr Teilhabe versprechen. Der französische Intellektuelle Jacques des Saint Victor rechnet in einem Essay mit dieser Art Gruppierung ab.


Grabsteine der Potocari Gedenkstätte für den Völkermord in Srebrenica. Rund 8.000 männliche Muslime wurden im Juli.1995 in Srebrenica von bosnisch-serbischen Truppen ermordet, obwohl die Stadt UN-Schutzzone war.  (picture alliance / dpa / Foto: Thomas Brey )

Massaker von SrebrenicaBlick in menschliche Abgründe

Das Massaker von Srebrenica, bei dem bosnisch-serbische Truppen mehr als 8.000 junge Männer ermordeten, jährt sich am kommenden Wochenende zum 20. Mal. Finanziert von der Reemtsma-Stiftung hat der Journalist Matthias Fink ein umfangreiches Buch über das Kriegsverbrechen geschrieben. Das Werk basiert größtenteils auf auf Geheimdienstinformationen.

Weitere Beiträge

Nächste Sendung: 31.08.2015 19:15 Uhr

Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Mike Smith: Boko Haram. Der Vormarsch des Terror-Kalifats.
Aus dem Englischen von Ursula Pesch, Karlheinz Dürr, Karsten Petersen
C. H. Beck

Florian Rötzer: Smart Cities im Cyberwar
Westend Verlag

KURSIV:
Franz Josef Strauß: Die Erinnerungen
Pantheon

Peter Siebenmorgen: Franz Josef Strauß. Ein Leben im Übermaß
Siedler Verlag

Victor Klemperer: Man möchte immer weinen und lachen in einem. Revolutionstagebuch 1919
Aufbau Verlag

Axel Weipert: Die Zweite Revolution. Rätebewegung in Berlin 1919/1920
be.bra Verlag

Giulia Albanese: Mussolinis Marsch auf Rom. Die Kapitulation des liberalen Staates vor dem Faschismus
Übersetzt von Ariane Graf
Schöningh

Musik:
David Smith Quintet: "IMPETUS"

Am Mikrofon: Marcus Heumann
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