Andruck - Das Magazin für Politische Literatur

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Literatur

Tanguy VielEin ur-französischer Roman à l'américaine

Eine Straße zieht sich bei Roswell durch die Landschaft von New Mexico.

Nach vier Jahren Pause ist nun Tanguy Viels neues Buch "Das Verschwinden des Jim Sullivan" erschienen - ein "amerikanischer Roman", wie es im Untertitel heißt. Dabei geht es nur ganz am Rande um den auf mysteriöse Weise verschwundenen Songschreiber Jim Sullivan. Und auch als "amerikanisch" ist das Buch mitnichten zu bezeichnen.

Martin Kordić: "Wie ich mir das Glück vorstelle"Vom Elend der Vertreibung

Kinder ahmen mit selbstgebastelten Waffen den Krieg der Erwachsenen nach, aufgenommen während des jugoslawischen Bürgerkriegs im kroatischen Borovo im November 1991.

Martin Kordić beschreibt in seinem Debütroman "Wie ich mir das Glück vorstelle" die Vertreibung einer Familie, die der Protagonist Viktor als kleiner Junge miterlebt. Auf die Idee zu dem Buch kam Kordić über die eigene Familie: Der junge Autor ist Sohn bosnisch-kroatischer Einwanderer, deren Verwandte vor dem Krieg fliehen mussten.

Buch der WocheIm Schatten junger Mädchenblüte

Sechzig Jahre nachdem die erste deutsche Übersetzung von Marcel Prousts Großwerk "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" erschien, kommt nun nach und nach eine Neuauflage auf den Markt. In zehnjähriger Arbeit hat der Linguist Bernd-Jürgen Fischer seine Übersetzung angefertigt. Der Band "Im Schatten junger Mädchenblüte" liest sich mitunter geschmeidig.

 

Büchermarkt

Tanguy VielEin ur-französischer Roman à l'américaine

Eine Straße zieht sich bei Roswell durch die Landschaft von New Mexico.

Nach vier Jahren Pause ist nun Tanguy Viels neues Buch "Das Verschwinden des Jim Sullivan" erschienen - ein "amerikanischer Roman", wie es im Untertitel heißt. Dabei geht es nur ganz am Rande um den auf mysteriöse Weise verschwundenen Songschreiber Jim Sullivan. Und auch als "amerikanisch" ist das Buch mitnichten zu bezeichnen.

Rafael Chirbes: "Am Ufer"Eine Stimme für die Abgehängten

Buch der WocheBunte Blumen auf den grauen Schulbeton

Oskar Negt steht am Dienstag (21.07.2009) in einem weißen Polohemd in Hannover in der Bibliothek seiner Wohnung. Als junger Soziologe und Philosoph avancierte Negt zu einem Wortführer der 68er-Studentenbewegung, 30 Jahre später wurde der Professor und Gründer einer Reformschule in Hannover kulturpolitischer Berater vom damaligen Kanzler Gerhard Schröder (SPD).

Der Soziologe Oskar Negt hat sich in seinen Schriften und auch im Privaten immer wieder mit dem Thema Schule beschäftigt. In seinem neuen Buch "Philosophie des aufrechten Ganges. Streitschrift für eine neue Schule" zeigt Negt, dass er weder ein Traditionalist noch ein Schwärmer ist. Er hat einfach sehr gute Argumente.

 

Politik

FrankreichEin IS-Opfer bricht sein Schweigen

Der französische Journalist Nicolas Henin wurde in Syrien von Islamisten als Geisel genommen und gefoltert.

Der Franzose Nicolas Henin wurde von Dschihadisten in Syrien als Geisel festgehalten und gefoltert, unter anderem von seinem Landsmann Mehdi Nemmouche, der später vier Menschen im Jüdischen Museum in Brüssel erschoss. In vielen Orten Frankreichs vermuten Experten gewaltbereite Terrorzellen.

Irak"UNO muss endlich aktiv werden"

Heinrich Bedford-Strohm in einer Profilansicht

Bayerns evangelischer Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat sich erneut für einen internationalen Militäreinsatz im Irak ausgesprochen. "Jetzt geht es um die menschliche Schutzverantwortung", sagte er im Deutschlandfunk. Mit der christlichen Lehre sei ein UNO-Mandat vertretbar.

Jüdischer WeltkongressWarnung vor islamistischen Terrorgruppen

Der Präsident des World Jewish Congress, Ronald S. Lauder, spricht zu den Teilnehmern der Kundgebung "Steh auf! Nie wieder Judenhass!" vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Auf dem Jüdischen Weltkongress in Berlin sprechen bis Dienstag 150 Funktionäre aus aller Welt über die Lage in Israel und vor allem über die Situation der Juden in Europa. Kritik richtet sich gegen die Regierungen: Die Reaktionen auf islamistische Extremisten seien zu lax.