Andruck - Das Magazin für Politische Literatur

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Literatur

Grigori KanowitschLeben und Sterben eines litauischen Schtetls

Ein Buch mit hebräischen Schriftzeichen liegt Jeschiwa, der Talmud-Hochschule in Frankfurt am Main.

In den 60er-Jahren herrschten in der westlichen Welt verklärende Vorurteile gegenüber dem Leben in einem jüdischem Schtetl. Der litauische Autor Grigori Kanowitsch räumte damit auf - in seinem Buch "Ewiger Sabbat", das nun in der Anderen Bibliothek neu übersetzt erschienen ist - mit leider mangelnder editorischer Sorgfalt.

Dichter Pejo JaworowEin Leben wie ein Drama

Schwarzweißfoto eines Schreibtisches

Heute vor 100 Jahren starb der Dichter Pejo Jaworow, dessen Leben einem Roman gleicht. Seine große Liebe erliegt in Paris der Tuberkulose, seine Frau muss er kurz nach der Hochzeit verlassen, um in den Krieg zu ziehen. Als wichtigster Vertreter des bulgarischen Symbolismus zählt Jaworow bis heute zu den herausragenden Dichtern seines Landes.

WeltraumforschungUS-Institut sucht Außerirdische

Zwei Außerirdische aus der Comic-Fernsehserie "Die Simpsons" an Mauersegmenten in Berlin

Gäbe es Marsmenschen, sie könnten mit geeigneter Technik den Deutschlandfunk empfangen. Die Fernseh- und Radioprogramme der Erde strahlen Lichtjahre weit ins All. Im Gegenzug sucht das SETI-Institut in den USA nach ähnlichen Signalen von jenseits der Erde. Weltweit helfen Forscher mit - auch mit dem deutsch-niederländischen LOFAR-Teleskop.

 

Büchermarkt

Grigori KanowitschLeben und Sterben eines litauischen Schtetls

Ein Buch mit hebräischen Schriftzeichen liegt Jeschiwa, der Talmud-Hochschule in Frankfurt am Main.

In den 60er-Jahren herrschten in der westlichen Welt verklärende Vorurteile gegenüber dem Leben in einem jüdischem Schtetl. Der litauische Autor Grigori Kanowitsch räumte damit auf - in seinem Buch "Ewiger Sabbat", das nun in der Anderen Bibliothek neu übersetzt erschienen ist - mit leider mangelnder editorischer Sorgfalt.

Lidia Ginsburg Aufzeichnungen eines Blockademenschen

Nicholas EvansPlädoyer für den Erhalt aussterbender Sprachen

Eine Frau hält den Zeigefinger vor den Mund. 

Einer der größten Schätze der Welt ist die Vielfalt der in ihr gesprochenen Sprachen, denn sie enthalten die Grundlagen des Weltverständnisses. So sieht es der Linguist Nicholas Evans. In seinem neuen Buch zeigt er anhand von Beispielen, warum die Bewahrung auch vieler kleiner Sprachen so wichtig ist.

 

Politik

Burkina FasoRebellion gegen Präsident Compaoré

Demonstranten in Ouagadougou.

In Burkina Faso eskaliert der Protest gegen eine mögliche weitere Amtszeit des Präsidenten Blaise Compaoré. In der Hauptstadt Ouagadougou durchbrachen Demonstranten die Polizeiabsperrungen und drangen in das Parlament vor. Das Motto der Demonstranten: 27 Jahre Compaoré sind genug.

Palästina"Anerkennung ist symbolische Geste"

Michael Lüders , aufgenommen am 14.10.2011 auf der 63. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main.

Nahost-Experte Michael Lüders hält die Anerkennung Palästinas als eigenständigen Staat durch die schwedische Regierung für eine symbolische Geste, die ungeheuer wichtig sei. Der Anerkennung liege die Einsicht zugrunde, dass es im Nahost-Konflikt kein "Weiter so" geben dürfe.

Arbeitsrecht für Asylbewerber"Es geht um gesellschaftliche Teilhabe und Entlastung der Kommunen"

Der SPD-Politiker Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales in der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, aufgenommen am 02.06.2013 in Köln.

Asylbewerber sollen künftig früher arbeiten dürfen als bisher. Der bessere Zugang zum Arbeitsmarkt ermögliche es ihnen, in Deutschland Fuß zu fassen, sagte der nordrhein-westfälische Sozialminister Guntram Schneider (SPD) im DLF. Der Mangel an Bewerbern im Handwerk könnte dazu führen, dass Flüchtlingen in das duale Ausbildungssystem einsteigen könnten, so Schneider.