Andruck - Das Magazin für Politische Literatur

Nächste Sendung: 27.04.2015 19:15 Uhr

Sendung vom 20.04.2015

Sendung vom 13.04.2015

Sendung vom 30.03.2015

Sendung vom 23.03.2015

Sendung vom 16.03.2015

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3

Podcast

Mit unseren Podcasts haben Sie die Sendung "Andruck" immer dabei: 

Diesen Link in Podcatcher einsetzen

Literatur

Völkermord an ArmeniernGewaltige Sprache, schweres Thema

Fotos in einer Ausstellung über die Verfolgung der Armenier im Lepsius-Haus in Potsdam (dpa / picture alliance / Bernd Settnik)

Mit seinen Berichten machte der Orientalist und Menschenrechtler Johannes Lepsius die Gräueltaten an den Armeniern bekannt und veröffentlichte 1919 auch die diplomatischen Akten des Auswärtigen Amtes zum Thema. Der Leiter des Lepsius-Hauses in Potsdam, Rolf Hosfeld, veröffentlicht nun zum 100. Gedenktag des Massakers ein Buch zu den Ereignissen.

Hanns Heinz EwersSkandalautor behandelt blutgierigen Liebestaumel

Blick auf die Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg (picture alliance / zb)

Auf dem Höhepunkt seines Ruhms erzielte der passionierte Bürgerschreck Hanns Heinz Ewers Riesenauflagen, das Bürgertum schockierte er mit Texten, die um sexuelle Entgrenzungen kreisten. Eine in der "Anderen Bibliothek" erschienene Auswahl seiner Erzählungen zeigt jetzt eine echte Wiederentdeckung.

Buch der WocheDie geheime Lyrik der Emily Dickinson

Emily Dickinson (Imago/United Archives International)

Emily Dickinson ist die wohl einflussreichste amerikanische Lyrikerin. Sie wird heute weltweit gelesen und gefeiert. In ihrer Epoche, dem 19. Jahrhundert, wusste kaum jemand von ihrer Kunst. Nur zehn Gedichte wurden zu ihren Lebzeiten veröffentlicht. Jetzt erscheint eine Ausgabe mit dem Gesamtwerk: 1.789 Gedichte.

 

Büchermarkt

Buch der WocheEin Denkmal für Ernst Toller

Der deutsche Schriftsteller Ernst Toller (1893-1928) bei einem Vortrag in New York, aufgenommen am 7.4.1938. (dpa / picture alliance / UPI)

Der Schriftsteller Ernst Toller gehört zu jenen, deren Namen man vielleicht noch kennt, mit denen man aber kein konkretes Werk mehr verbindet. Dabei galt der linksgerichtete Intellektuelle in der Zwischenkriegszeit als das "Wunderkind des Deutschen Theaters". Eine kritische Ausgabe aus dem Wallstein Verlag hat sein Werk wieder zugänglich gemacht.

Kinder- und Jugendbücher Neue deutsche Autorinnen

Der Bauwagen mit einem Gemälde befindet sich an der Allee der Kosmonauten nahe Alt-Marzahn, aufgenommen im Juni 1982 im Berliner Stadtbezirk Marzahn. (picture alliance / ZB / Karlheinz Schindler)

Trend auf dem aktuellen Kinder- und Jugendmarkt ist und bleibt, junge Leser in fantastische Welten zu entführen. Aber immer mehr Autorinnen entscheiden sich für die wirklichkeitsnahen Themen wie Adoption, häusliche Gewalt oder Familienprobleme. Eine Reihe von neuen deutschen Autorinnen haben in diesem Frühjahr ihre Debütromane veröffentlicht.

Völkermord an ArmeniernGewaltige Sprache, schweres Thema

Fotos in einer Ausstellung über die Verfolgung der Armenier im Lepsius-Haus in Potsdam (dpa / picture alliance / Bernd Settnik)

Mit seinen Berichten machte der Orientalist und Menschenrechtler Johannes Lepsius die Gräueltaten an den Armeniern bekannt und veröffentlichte 1919 auch die diplomatischen Akten des Auswärtigen Amtes zum Thema. Der Leiter des Lepsius-Hauses in Potsdam, Rolf Hosfeld, veröffentlicht nun zum 100. Gedenktag des Massakers ein Buch zu den Ereignissen.

 

Politik

Solidarität"Mitgefühl spielt in Europa keine Rolle"

Ein Obdachloser liegt auf seinem Schlafplatz auf dem Bürgersteig vor einer Filiale der Emporiki Bank in Athen (picture alliance / dpa / Michael Anhaeuser)

Der Soziologe Tobias Scholz hat nicht den Eindruck, dass sich die Bürger der EU als Solidargemeinschaft empfinden. Das flegelhafte Auftreten griechischer Politiker etwa empöre mehr als das Leiden der Bevölkerung. "Da kam es gelegen, dass man sein Mitleid woanders loswerden konnte", sagte Scholz im DLF.

Folgen des Vietnam-Kriegs"Unglaubliche Kränkung für Selbstbild der USA"

Da Nang, Süd-Vietnam  (imago)

Vor 40 Jahren endete der Vietnam-Krieg mit einer Niederlage für die USA. Danach habe sich das US-Militär zunächst auf die Position zurückgezogen, sich nie wieder auf "kleine Kriege" dieser Art einzulassen, sagte der Historiker Bernd Greiner im DLF. Dann kam Afghanistan.

Fremdenfeindliche Angriffe in SüdafrikaDie Gewalt kann jederzeit wieder eskalieren

Plünderungen nach Ausschreitungen östlich von Johannesburg (afp / Mujahid Safodien)

Nach der Eskalation der fremdenfeindlichen Gewalt in Südafrika ist scheinbar Ruhe eingekehrt. Inzwischen unterstützt die Armee die Polizei. Doch die Einwanderer und Flüchtlinge aus anderen afrikanischen Staaten, die Zielscheibe der fremdenfeindlichen Mobs waren, trauen dieser Ruhe nicht. Die Angst vor neuen Ausschreitungen ist groß.