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Seit 03:05 Uhr Schlüsselwerke

Antje Rávic StrubelMenschliche Aggregatzustände

"Unter Schnee" hieß Antje Rávic Strubels erster Episodenroman. Darin findet sich der Satz: "Der Schnee macht sekundenlang blind". Was nach dieser Blindheit kommt, davon handeln die 13 Geschichten in ihrem neuen Roman "In den Wäldern des menschlichen Herzens". Beleuchtet werden vor allem die inneren Landschaften der Figuren.


Nachruf auf Peter Esterhazy "Was hundert ist, bestimme ich"

Mehr als 30 Bücher umfasst das Werk des 1950 in Budapest geborenen Schriftstellers Peter Esterhazy. Als Kind erlebte er tiefen Stalinismus, später fand er heraus, dass sein eigener Vater Spitzel des kommunistischen Geheimdienstes war. Nun ist der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels von 2004 im Alter von 66 Jahren gestorben.


Nis-Momme Stockmanns Roman "Der Fuchs""Die Extreme in unserem Leben sind abgeschnitten worden"

Liebe, Erhabenheit, das Schöne, das Edle, Rache, Freundschaft - zu diesen Dingen bräuchten wir ganz dringend eine Verknüpfung, weil sie das seien, was das menschliche Projekt besonders mache, sagte der Schriftsteller Nis-Momme Stockmann im DLF. Heute gebe es "ein Einpegeln auf einen Mittelwert", der nicht menschlich sei, so der Schriftsteller.


Valeria Luiselli: "Die Geschichte meiner Zähne"Humor auf dem Niveau von Büttenreden

Valeria Luisellis Roman die "Die Geschichte meiner Zähne" erzählt vom Leben eines Wachmanns, der nach 20 Jahren seinen Job aufgibt und zum begnadeten Auktionär von menschlichen Gebissen wird. Die Botschaft, dass sich alles verkaufen lässt, wenn man es nur richtig vermarktet, lässt sich dabei allerdings nur mühsam erkennen.


Neuer Krimi von Daniel WoodrellWo Gerechtigkeit ein schlechter Witz ist

Das Schicksal hat es mit den Figuren in Daniel Woodrells Romanen meist nicht gut gemeint. Das gilt auch für sein neues Werk "Tomatenrot", das tief in der amerikanischen Provinz spielt. Dass noch mindestens einer der Protagonisten eines unnatürlichen Todes stirbt, gerät angesichts der Trostlosigkeit seines Lebens fast zur Nebensache.


ZeitschriftenschauEinblick in den Alltag von Schriftstellern

Ob Briefwechsel zwischen Literaten, Reiseberichte von Autoren oder alltägliche Erlebnisse von Lyrikern: Die Zeitschriften "Schreibheft", "Sinn und Form", "Bella triste" und "Akzente" thematisieren zurzeit den Alltag von Schriftstellern in all seinen Facetten und in den unterschiedlichsten Formen.


KritikergesprächDas Liebesleben der Stimmen

Der 1934 bei Meißen geborene Schriftsteller Wulf Kirsten ist der Altmeister der legendären Sächsischen Dichterschule. Seine Beschwörungen idyllischer und zerstörter Landschaften sind immer noch aktuell und unvergänglich. Die Form seiner Texte ist locker und wenn es sein muss: streng! Sein neues Buch "Die Poesie der Landschaft" ist Thema im Kritikergespräch. Außerdem spricht die Runde über die Verse des Westfalen Hendrik Rost


Terrorismus in DeutschlandRAF-Geschichte aus der Perspektive der Kinder

In ihrem Roman "Schlaf der Vernunft" arbeitet die Autorin Tanja Kinkel mit einer fiktiven Geschichte über die Terroristin Martina Müller die Epoche des RAF-Terrors auf. Unsere Rezensentin kann in dem Werk allerdings nichts Neues entdecken. Sie wünscht sich mehr Lebendigkeit und Lücken, statt penibler Aneinanderreihung von Fakten.


Neuer Büchner-Preisträger "Ich bedaure Autoren, die nur Romane schreiben"

Gerne nimmt sich der neue Georg-Büchner-Preisträger Marcel Beyer der Nachkriegszeit in Bundesrepublik und DDR an - stets mit Rückbezügen auf die NS-Zeit. Auslöser, sich mit Geschichte zu befassen, war Beyer zufolge die Fernsehberichterstattung über den Fall der Mauer. "Geschichte ist etwas, was sich ganz akut in dieser Sekunde vollziehen kann", sagte der Schriftsteller im Deutschlandfunk.


Stewart O'Nan über F. Scott Fitzgerald"Mich hat interessiert, wie er es schafft, durchzuhalten"

Über den US-amerikanischen F. Scott Fitzgerald und seine Frau Zelda ist schon viel geschrieben worden. Bis zum Ende ihrer Ehe führten beide ein exzessives Leben auf der Überholspur. Genau dieser Glamour interessiert Stewart O'Nan aber nicht: Er hat sich in seiner Fitzgerald-Biografie auf die letzten drei Jahre des "Großen Gatsby"-Vaters spezialisiert.

Publizistin Carolin EmckeZwischen Bruce Chatwin und Michel de Montaigne

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in diesem Jahr wird an die Publizistin Carolin Emcke vergeben. "Sie sucht das menschliche Antlitz in der Weltgeschichte", sagte "Spiegel"-Autor Nils Minkmar im DLF und verglich Emckes Prosa mit der des Schriftstellers Bruce Chatwin, ihre Fähigkeit zur Reflexion mit dem Essayisten Montaigne.

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Nächste Sendung: 24.07.2016 16:10 Uhr

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Das Buch der Woche

Hildegard Baumgart: Bettine und Achim von Arnim - Die Geschichte einer ungewöhnlichen Ehe
(Insel Verlag)
Vorgestellt von Kathrin Hillgruber

Am Mikrofon: Hajo Steinert
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Blick in ein Bücherregal einer Bücherei (Stock.XCHNG / Paul Ijsendoorn)

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