Büchermarkt

Nächste Sendung: 27.07.2014 16:10 Uhr

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche
Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray
Neuübersetzung aus dem Englischen von Eike Schönfeld
(Insel Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Michaela Schmitz

Am Mikrofon: Hajo Steinert

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Rezensionen von A bis Z

Von Soazig Aaron bis Leonid Zypkin, von Nick Abadzis bis Joost Zwagerman, von "Abel" bis "Zypern - ein Radioessay" - die folgenden Links führen Sie direkt zur gesuchten Büchermarkt-Sendung, sortiert nach Autoren, Rezensenten oder Büchern.

Bücher für junge Leser

Kinderbuchillustratorin"Ich finde Janosch mittlerweile ganz toll"

Die Kinderbuchillustratorin Anke Kuhl.

Die Frankfurter Künstlerin Anke Kuhl wusste schon immer, dass sie Kinderbuchillustratorin werden will. "Bilderbücher und illustrierte Bücher waren immer das, was mich am meisten fasziniert hat," sagte sie im DLF. Zu ihren erfolgreichsten Werken gehört "Das ABC der Schadenfreude".

 

Andruck

Ronald DworkinPlädoyer gegen religiösen Fanatismus

Der Rechtsphilosoph Ronald Dworkin (1931-2013)

Bis heute werden Glaubensgrundsätze für kriegerische Handlungen bemüht - wie unter anderem im Nahost-Konflikt. In den USA und in Europa geraten Gläubige und Nichtgläubige verbal aneinander. Das muss nicht sein, meinte der amerikanische Philosoph Ronald Dworkin, der kurz vor seinem Tod seine Gedanken über eine "Religion ohne Gott" entwickelte.

 

Literatur

Thomas Weiss: Flüchtige Bekannte"Kein literarischer Mehrwert"

Seguia Strand am Club Mediterranee, Insel Djerba, Medenine, Tunesien

Von einem auf den anderen Tag spurlos zu verschwinden: Das ist ein Wunschtraum vieler Menschen, die aus ihrem Hamsterrad ausbrechen und ein ganz anderes Leben führen wollen. Davon handelt dieser Roman - der allerdings unsere Rezensentin nicht überzeugt hat. Sie beklagt den "wurstigen Gestus" und findet keinen literarischen Mehrwert.

BüchermarktDer Moment der Erleuchtung

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant ("Kritik der reinen Vernunft") in einem Stich von Johann Leonhard Raab nach einem Gemälde von Gottlieb Döbler aus dem Jahr 1781.

In "Geistesblitze. Eine andere Geschichte der Philosophie" thematisiert Manfred Geier den wundersamen Moment eines philosophischen Geistesblitzes. Dabei schafft er es, auch schwer nachvollziehbare Persönlichkeitstypen, von Kant bis zu Nietzsche, für jeden Leser zugänglich zu machen.

Elias CanettiLebenslanges Anschreiben gegen den Tod

Elias Canetti, der deutschsprachige Schriftsteller bulgarischer Herkunft.

Elias Canetti hat den Tod gehasst und gefürchtet wie kein Zweiter. Sein Leben lang schrieb er in Notizen dagegen an, wollte den Todes als Etwas Natürliches nicht akzeptieren. Seine Tochter hat nun mit seinem Biografen aus diesen Notizen das "Buch des Todes" zusammengestellt. Ein erstaunlich klares Dokument der Todesfeindschaft.