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Seit 15:05 Uhr Corso - Kultur nach 3

Tobias Morawski: Reclaim Your CityEine subversive Fibel

Plakat an einem Berliner Haus: "Markt oder Mensch?" (dpa/picture alliance/Paul Zinken)

Investoren gegen Mieter - der Kampf ist so alt wie die Idee der modernen Stadt. Wem gehört die Stadt also? Damit hat sich Tobias Morawski beschäftigt und stellt in "Reclaim Your City" urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins vor. Er sammelt, ordnet und erklärt alle Aktivitäten, die sich zur Stadteroberung eignen - legale, illegale, halblegale.


Schauspielerin Lena Dunham, Star aus der Serie "Girls" flaniert in New York City. (imago/ZUMA Press)

Lena DunhamVom Hardcore-Hypochonder zur Filmemacherin

Lena Dunhams Autobiografie "Not that kind of girl" gleicht einer einzigen Selbstoffenbarung. So erzählt sie vom Leben als Kind in einem Künstlerhaushalt, von ihrer Teeniezeit samt Sexerlebnissen und tiefgründigen Gedanken an den Tod. Der TV-Star aus der Serie "Girl" macht das alles unverschämt und unverblümt offen.


Eine Frau mit Sonnenschirm läuft auf der ungeteerten Straße eines Dorfes in Codó im Norden Brasiliens, rechts und links der Straße stehen kleine Häuser. (dpa / picture alliance / Sandra Gätke)

Carlos María Domínguez: Der verlorene FreundÜber Verlust und Verlorenheit

Es ist ein bitteres Resümee von einem unschöpferischen Leben, nicht einmal mehr eingebettet in die Traditionen familiärer Beziehungen, das Domínguez mit seinem "großen kleinen" Roman vom "kurzen Tod des Waldemar Hansen" zieht. Das "große", im alten Europa begründete Thema des Scheiterns, vermittelt in "kleinen", typisch südamerikanischen Geschichten und Episoden. Prädikat: unbedingt lesenswert.


Die Autorin Karen Duve  (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

GesellschaftskritikDas Ruder wird nicht mehr rumgerissen

Mit unserer gegenwärtigen Wirtschaftsweise und dem entsprechenden Konsumverhalten richten wir die Welt zu Grunde - davon ist die Autorin Karen Duve überzeugt. In ihrem Essay "Warum die Sache schiefgeht" liefert sie zahlreiche Belege für ihre These. Hoffnung macht sie keine.


Der britische Autor Hanif Kureishi, aufgenommen bei einer Buchvorstellung von "The last word" (dt. "Das letzte Wort" 2014 in Barcelona (picture alliance / dpa / Marta Perez)

Roman von Hanif KureishiBurleske zwischen Sex und Kunst

Die Leser bewerten Hanif Kureishi Roman "Das letzte Wort" im Internet zwischen sehr toll und richtig mies. Unser Rezensent Paul Ingendaay las es lachend bis seufzend. Die Burleske um Kreativität und Altersverzweiflung hat jedenfalls gesellschaftliche Dimension, doch was ist dem Buchautor nun wichtiger: Sex oder Kunst?


Literaturkritiker Denis Scheck

Spiegel-Bestsellerliste Sachbuch "Mit diesem Buch stimmt etwas nicht"

Die aktuelle Spiegel-Bestseller-Liste Sachbuch. Diesmal mit Büchern von Altkanzlern und Ex-Förstern, buddhistischen Äbten und Hausheiligen der deutschen Fernsehunterhaltung sowie bis zur Torheit mutigen Ex-CDU-Abgeordneten. Ausschließlich mehr oder minder alte Männer, wie unser Kritiker Denis Scheck feststellt. Darunter auch Hape Kerkeling, mit dessen Buch irgendetwas nicht stimmt.


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Nächste Sendung: 31.07.2015 16:10 Uhr

Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben
Dave Eggers: Eure Väter, wo sind sie?
Und die Propheten, leben sie ewig?
(Kiepenheuer & Witsch)

Dietmar Sous: Roxy
(Transit Verlag)

Lily King: Euphoria
(C.H. Beck Verlag)

Am Mikrofon: Denis Scheck
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Rezensionen von A bis Z

Blick in ein Bücherregal einer Bücherei (Stock.XCHNG / Paul Ijsendoorn)

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