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Seit 14:10 Uhr Deutschland heute

Frankfurter Buchmesse Junge Literatur aus Flandern und den Niederlanden

Auf der Frankfurter Buchmesse sind in diesem Jahr Flandern und die Niederlande Ehrengast. Dadurch erscheint noch mehr Literatur aus den Niederlanden in deutscher Sprache. Zudem sind die dortigen Verlage agile Vertreter der Autoren, Übersetzungsrechte ins Ausland zu veräußern. Schließlich ist ihr Buchmarkt relativ klein - aber vielfältig.


Lukas Hartmann: "Ein passender Mieter"Schweizer Normalität im Wanken

Gerhard und Margret Sandmaier führen eine gutbürgerliche, aber ereignislose Ehe. Als ihr Sohn von Zuhause auszieht, bricht eine Welt für sie zusammen. In ihrem neuen Mieter findet Margret einen Ersatzsohn. Doch der Schein trügt. Christoph Schröder hat Lukas Hartmanns neuen Roman gelesen. Begeistert ist er allerdings nicht.


Gedichtband von Josef ČapekHölle in Versform

Die Torturen, die der tschechische Autor Josef Čapek im Konzentrationslager Sachsenhausen durchmachen musste, ließen ihn zum Dichter werden. Seine Gedichte zeichnen sich trotz der Qualen durch einen eigenen Optimismus aus. Nun sind seine "Gedichte aus dem KZ" neu herausgegeben worden.


Wilhelm-Raabe-Preis für Heinz Strunk"Einen größeren Pechvogel als den Frauenmörder Honka hat es nicht gegeben"

Der Hamburger Schriftsteller, Musiker und Schauspieler Heinz Strunk erhält den diesjährigen Wilhelm-Raabe-Literaturpreis für seinen Roman "Der goldene Handschuh". Darin geht es um den Frauenmörder Fritz Honka, den es wirklich gab. Zu einer Karriere als Musiker habe es bei ihm nicht gereicht, als Schriftsteller aber habe er eine gewisse Originalität, sagte Strunk im DLF.


Roman von Shumona SinhaZeitreise ins koloniale Kalkutta

Weil ihr Vater gestorben ist, fliegt Trisha von Paris in ihre Heimat Westbengalen - und beginnt damit auch eine Reise in die Vergangenheit ihrer Ahnen. Autorin Shumona Sinha verbindet in ihrem Roman "Kalkutta" die Familiengeschichte ihrer Protagonistin mit der bewegten politischen Geschichte Indiens.


Die deutsche Schriftstellerin Dagmar Leupold. (dpa/picture-alliance/Inga Kjer)

Dagmar Leupold: "Die Witwen"Abenteuerfahrt ins Ungewisse

Vier Frauen Ende 50 lassen sich von ihrem Chauffeur in die Vogesen kutschieren. Als das Auto den Geist aufgibt, beginnen die Protagonistinnen, sich aus ihrem Leben zu erzählen. Dagmar Leupolds "Die Witwen" ist ein charmanter Roman, der von unterdrückten Wünschen und dem Aufflackern einer Glut von Lebenslust erzählt.


Connie Palmen: "Du sagst es"In die Tiefe gezogen

In ihrem Roman "Du sagst es" beschreibt Autorin Connie Palmen die Ehe der beiden Lyriker Sylvia Plath und Ted Hughes. Plath, die unter starken Depressionen litt, brachte sich 1963 um. Hughes, gestorben 1998, hatte mit ihren Stimmungsschwankungen zu kämpfen. Das Buch geht der Frage nach, wie viel Verantwortung Partner füreinander übernehmen müssen.


Hans von Trotha: "Im Garten der Romantik"Der Garten als naturverbundenes Menschenwerk

Hans von Trotha kennt sich aus mit der Gartenkunst. Er hat so ziemlich alle Gärten in Europa gesehen und gilt als Spezialist für die Landschaftsgärten des 18. Jahrhunderts. In seinem Buch "Im Garten der Romantik" informiert er über die romantische Gartenkunst. Wer es liest, will gar nicht mehr raus aus dem Garten.


"Weltschatten" von Nir BaramAuf der Schattenseite der Globalisierung

Der israelische Autor Nir Baram ist weit über die Grenzen Israels für seine engagierte politische Haltung bekannt - und das spürt man auch in seinem zweiten Roman "Weltschatten". Sein Thema sind die Strippenzieher der Globalisierung - und eine Gruppe von Anarchisten, die sich ihnen entgegenstellt


Österreichisches Bauerndrama Fremd im eigenen Dorf

"Man kann dem Dorf nie entfliehen", behauptet Reinhard Kaiser-Mühlecker, der selber den elterlichen Bauernhof früh verlassen hat, aber mit jedem seiner Bücher schreibend in seine Heimatregion zurückkehrt. So auch mit seinem sechsten Roman "Fremde Seele, dunkler Wald" - dem Werk eines akribischen Stilisten.


Deutsch-französischer RomanUngewöhnliche Familiengeschichte

2012 landete die Fernsehmoderatorin Anne Gesthuysen mit ihrem niederrheinischen Familienroman "Wir sind doch Schwestern" einen Bestseller-Erfolg. In ihrem zweiten Roman "Sei mir ein Vater", in dem eine Französin am Niederrhein landet, führt Gesthuysen uns vor, was Frauen zustande bringen können, die sich gegen die Männergesellschaft stellen.


"Dunkel, fast Nacht" von Joanna Bator Ein düster-groteskes Familiendrama

"Im Grunde schreibe ich ständig die Geschichte einer und derselben Frau, die sich zusammen mit mir entwickelt und verwandelt" - so beschreibt die polnische Autorin Joanna Bator ihre Frauenfiguren in ihren Romanen "Sandberg" und "Wolkenfern". Und auch in ihrem neuen Roman "Dunkel, fast Nacht" führt die Geschichte die Protagonistin wieder in Bators Heimatstadt in der polnischen Provinz.

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Nächste Sendung: 27.09.2016 16:10 Uhr

Büchermarkt
Aus dem literarischen Leben

George Prochnik: Das unmögliche Exil. Stefan Zweig am Ende der Welt
Aus dem Englischen von Andreas Wirthenson
(C.H. Beck Verlag, München)
Vorgestellt von Eva Karnofsky

Bettina Baltschev: Hölle und Paradies. Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur
(Berenberg Verlag, Berlin)
Vorgestellt von Anja Hirsch

Am Mikrofon: Angela Gutzeit
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Blick in ein Bücherregal einer Bücherei (Stock.XCHNG / Paul Ijsendoorn)

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