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Die verlorene Generation

Vierteilige Serie über die Ursachen der Jugendproteste in Europa

Proteste auf der Madrider Puerta del Sol  (picture alliance / dpa)
Proteste auf der Madrider Puerta del Sol (picture alliance / dpa)

Nach den Aufständen im Nahen Osten und Nordafrika protestieren auch in Europa Tausende. Die Jugendlichen in Portugal, Frankreich, Spanien und Großbritannien erheben ihre Stimmen gegen Arbeits- und Perspektivlosigkeit.

Sie fühlen sich als betrogene Generation: hoch motiviert, gut ausgebildet, aber chancenlos.

Wie groß ist das Protestpotenzial des europäischen Nachwuchses? Was sind seine Ziele? Das beleuchtet "Europa heute" vom 30. Mai bis zum 3. Juni in der Serie: "Die verlorene Generation: Jugendproteste in Europa".


Montag, 30. Mai 2011
Portugals Jugend schreit nach Freiheit

Dienstag, 31. Mai 2011
Arm, arbeitslos und abgeschrieben - Frankreichs Jugend ist mit Spanien solidarisch

Mittwoch, 1. Juni 2011
Jung, fit und arbeitslos - Griechenlands Jugend begehrt auf

Freitag, 3. Juni 2011
Tee statt Taten - Britische Jugend im Frust

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Europa heute

Griechenland-HilfeBrückenbauer Dijsselbloem

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem und der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis bei einer Pressekonferenz in Athen. Dijsselbloen trägt einen Kopfhörer. Im Hintergrund ist die Europa-Fahne. (Aris Messinis, AFP)

Brüssel will das Hilfsprogramm für Griechenland um vier Monate verlängern. Die Niederlande haben dem Kompromiss bereits zugestimmt. Großen Anteil an dieser Entscheidung hat der niederländische Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem. Er sieht sich am Ende eines kräftezehrenden Marathons mit möglichem Happyend.

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Korruption in GriechenlandEin hellenisches Dilemma

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras und Finanzminister Gianis Varoufakis (imago stock&people)

Dem Brief aus Athen ist zu entnehmen, dass es die neue griechische Regierung mit dem Kampf gegen Steuerflucht und Korruption ernst meint. Der neue Anti-Korruptions-Minister will in kurzer Zeit Milliardenbeträge von Steuerhinterziehern eintreiben und damit sein Land vor der immer noch drohenden Pleite retten. Doch es gibt viele Hürden.