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Die verlorene Generation

Vierteilige Serie über die Ursachen der Jugendproteste in Europa

Proteste auf der Madrider Puerta del Sol
Proteste auf der Madrider Puerta del Sol (picture alliance / dpa)

Nach den Aufständen im Nahen Osten und Nordafrika protestieren auch in Europa Tausende. Die Jugendlichen in Portugal, Frankreich, Spanien und Großbritannien erheben ihre Stimmen gegen Arbeits- und Perspektivlosigkeit.

Sie fühlen sich als betrogene Generation: hoch motiviert, gut ausgebildet, aber chancenlos.

Wie groß ist das Protestpotenzial des europäischen Nachwuchses? Was sind seine Ziele? Das beleuchtet "Europa heute" vom 30. Mai bis zum 3. Juni in der Serie: "Die verlorene Generation: Jugendproteste in Europa".


Montag, 30. Mai 2011
Portugals Jugend schreit nach Freiheit

Dienstag, 31. Mai 2011
Arm, arbeitslos und abgeschrieben - Frankreichs Jugend ist mit Spanien solidarisch

Mittwoch, 1. Juni 2011
Jung, fit und arbeitslos - Griechenlands Jugend begehrt auf

Freitag, 3. Juni 2011
Tee statt Taten - Britische Jugend im Frust

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Europa heute

SchottlandLondon und Edinburgh zanken sich um Atomwaffen

Schottlands Erster Minister Alex Salmond

Die Meinungsumfragen zum bevorstehenden schottischen Referendum über die Abspaltung vom Vereinigten Königreich sagen ein immer knapperes Resultat voraus. Entsprechend gereizter werden die Argumente von Befürwortern und Gegnern der schottischen Unabhängigkeit. Nun wird um Rüstungsaufträge und den Standort der britischen Atomwaffen gestritten.

Stimmen zur EuropawahlDänemark: Ida Maj Ludvigsen, 23 Jahre, Kunststudentin

Dänische Fahnen am Turm von Schloss Christiansborg, dem Sitz des dänischen Parlaments

"Ich heiße Ida Maj Ludvigsen, bin 23 Jahre alt und studiere visuelle Kultur an der Kopenhagener Universität. Mein Lebensgefühl? Fantastisch. Wahrscheinlich so privilegiert, wie man überhaupt sein kann. Und das gilt wahrscheinlich für meine gesamte Generation."

SchwerpunktWir sind 28! Stimmen zur Europawahl

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Europa wählt Ende Mai ein neues Parlament und dieses Mal ist alles anders: Es gibt mehr politischen Wettbewerb, länderübergreifende Spitzenkandidaten und das Votum der Wählerinnen und Wähler hat mehr Gewicht als je zuvor. "Europa heute" lässt Menschen aus allen 28 Mitgliedsstaaten zu Wort kommen.