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StartseiteLebenszeitGibt es eine Renaissance der Handschrift?18.05.2018

Digitale ZeitenGibt es eine Renaissance der Handschrift?

Wozu noch zum Füller greifen, wenn Texte doch viel leserlicher getippt werden können? Wozu noch Postkarten oder Briefe schreiben, wenn doch viel schneller eine E-Mail oder WhatsApp verschickt ist? So denken nicht wenige. Aber es gibt auch andere, die der Handschrift viel abgewinnen können.

Eine Sendung von Dörte Hinrichs und Petra Ensminger (Moderation)

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Die Hand einer Frau, die einen Brief mit einem Füllfederhalter schreibt. (dpa / picture alliance / Tobias Hase)
Eine Frau schreibt am 18.09.2012 in München (Bayern) einen Brief mit einem Füllfederhalter. (dpa / picture alliance / Tobias Hase)

Gerade weil Menschen heute so viel Zeit vor Bildschirmen und Tastaturen verbringen, boomt seit einigen Jahren das "Handlettering", die kunstvolle Schönschrift: Schwungvolle, handgeschriebene Schriftzüge zieren Buchcover, Menükarten oder Hochzeitseinladungen. Und neben professionellen Grafikern wollen sich auch wieder mehr Laien eine unverwechselbare, individuelle Handschrift erarbeiten.

Wann greifen Sie noch zu Stift und Papier, welche Erfahrungen und Erinnerungen verbinden Sie mit Handgeschriebenem?

Gesprächsgäste:

  • Maria-Anna Schulze Brüning, Lehrerin und Autorin des Buches "Wer nicht schreibt bleibt dumm. Warum unsere Kinder ohne Handschrift das Denken verlernen"
  • Prof. Dr. med. Silke Heimes, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Media, Poesietherapeutin und Autorin
  • Chris Campe, Kommunikationsdesignerin und Expertin für Handlettering
  • Dr. Ulrich von Bülow, Leiter der Abteilung "Archiv" beim Deutschen Literaturarchiv Marbach

Tipps zum Thema:

Clauss, Stephan/ Schulze Brüning, Maria-Anna: "Wer nicht schreibt, bleibt dumm. Warum unsere Kinder ohne Handschrift das Denken verlernen", Piper-Verlag, 2017 

Heimes, Silke: "Schreib dich gesund. Übungen für verschiedenen Krankheitsbilder". Vandenhoeck & Ruprecht, 2017

Institut für kreatives und therapeutisches Schreiben, www.ikuts.de

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