Montag, 20.11.2017
StartseiteMusik-PanoramaVon Europa nach Südamerika21.08.2017

Klavier-Festival Ruhr 2017Von Europa nach Südamerika

Zwei musikalische und geografische Welten begegneten sich im Debütkonzert der russischen Pianistin Anna Zassimova beim diesjährigen Klavierfestival Ruhr: zum einen romantische europäische Klassiker des 19. Jahrhunderts und zum anderen wenig bekannte Werke vom lateinamerikanischen Kontinent.

Am Mikrofon: Norbert Hornig

Die Pianistin Anna Zassimova steht auf einer Brücke im Park (max ott)
Liebt Klassiker und Raritäten: Anna Zassimova (max ott)

Die gebürtige Moskauerin Anna Zassimova, die heute neben ihrer solistischen Tätigkeit als Klavierdozentin an der Musikhochschule in Karlsruhe unterrichtet, stellte in ihrem Konzert Werke von Chopin, Schumann und Medtner in einen lebendigen Kontrast zu Kompositionen brasilianischer und argentinischer Komponisten. Die meisten sind in Europa kaum bekannt. Am 21. Mai 2017 lud die Pianistin im Moers zu einer spannenden musikalischen Entdeckungsreise voller Überraschungen und kompositorischer Querverbindungen ein.

Frédéric Chopin
Deux Nocturnes op. 62
Polonaise cis-Moll op. 26,1

Robert Schumann
Arabeske C-Dur op. 18

Nikolai Medtner
Sonate Nr. 1 a-Moll op. 38

sowie Werke von
Jose Vieira Brandão, Francisco Mignone, Astor Piazzolla u.a.

Anna Zassimova, Klavier

Aufnahme vom 21. Mai 2017 im Kammermusiksaal des Martinstift Moers

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