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StartseiteDossierEine Donezkerin in Kiew18.12.2015

Konferenz der Trauma-TherapeutenEine Donezkerin in Kiew

Der Krieg im Osten der Ukraine ist noch kein Jahr alt und hat schon über eine Million traumatisierter Flüchtlinge und mehrere zehntausend auch psychisch geschädigter Soldaten hervorgebracht. Ende Oktober 2015 fand deshalb in Kiew eine internationale Psychotherapeuten-Konferenz statt, die sich mit der Behandlung von Kriegstraumata befasste.

Von Julia Solovieva

Olga Malaja, Psychotherapeutin, einzige Teilnehmerin aus Donezk bei einem Trauma-Therapeuten-Kongress in Kiew. (Julia Solovieva)
Olga Malaja, Psychotherapeutin, einzige Teilnehmerin aus Donezk bei einem Trauma-Therapeuten-Kongress in Kiew. (Julia Solovieva)

An dieser Konferenz nahm nur eine einzige Therapeutin aus der Ostukraine teil, Olga Malaja aus Donezk. Seit November 2014 arbeitet sie dort mit traumatisierten Kindern und Erwachsenen. Die diplomierte Gestalttherapeutin gehört zum psychotherapeutischen Dienst der Stiftung Pomoschem des ukrainischen Oligarchen Rinat Achmetow.

Zum ersten Mal seit Kriegsbeginn kam Olga Malaja aus der umkämpften Zone nach Kiew, zum ersten Mal gab es einen Austausch zwischen Therapeuten diesseits und jenseits der Front. Dass das überhaupt möglich war, hat Olga Malaja einer Kiewer Kollegin und Mitarbeiterin des staatlichen wissenschaftlichen Institutes für Psychologie, Ljudmilla Litwinenko, zu verdanken.

Olga Malaja (l.) mit Ljudmila Litwinenko aus Kiew, Organisatorin des Kongresses. (Julia Solovieva)Olga Malaja (l.) mit Ljudmila Litwinenko aus Kiew, Organisatorin des Kongresses. (Julia Solovieva)

Produktion: DLF 2015

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