• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 21:00 Uhr Nachrichten

Premieren Residenztheater MünchenDramatische Zeiten brauchen Dramatik

Am Münchner Residenztheater setzt Intendant Martin Kusej auf politisches Theater und eröffnet die neue Spielzeit mit Schillers "Räubern" und Sartres "Schmutzigen Händen". Gleich zwei Stücke, die nach der Legitimation politischer Gewalt fragen. Großartiges Theater zum Saisonauftakt, findet Theaterkritiker Sven Ricklefs.


Kupferstichkabinett BerlinEine Kunstform neu entdecken

Das Kupferstichkabinett in Berlin ist weltbekannt als eines der größten seiner Art mit einer halben Millionen Kupferstichen und Zeichnungen. Für seine Sonderschau zur Zeichnung des 19. Jahrhunderts musste das Museum kein einziges Werk aus anderen Galerien ausleihen. Eine Ausstellung, die einen neuen Blick auf eine damals eher verkannte Kunstform bietet.


"Wolke und Kristall" in der Kunstsammlung NRWDer sechste Sinn für das Neue

Nach seiner Künstlerkarriere avancierte Konrad Fischer zu einem der bedeutendsten Galeristen für Minimal und Concept Art in Europa. Die Kunstsammlung NRW hat seine Werke jetzt angekauft und zeigt sie in einer sehenswerten Ausstellung.


Regisseur Christoph Marthaler Kultverdächtiger Abschied

Menschen als Ausstellungsstücke, zum Teil schon in Transportkisten verpackt: Zu seinem Abschied von der Volksbühne hat Christoph Marthaler das Stück "Bekannte Gefühle, Gemischte Gesichter" inszeniert. Ein kultverdächtiger Abend, meint unser Rezensent.


Zum Tod von Klaus Harpprecht"Er war kein Gelehrter, er war ein Universal-Geschichtenerzähler"

Der früheren Kulturstaatsminister Michael Naumann arbeitete lange Jahre mit dem gestorbenen Publizisten Klaus Harpprecht zusammen. Harpprecht gehörte zu den deutschen Nachkriegsjournalisten, die die Einübung der Demokratie vorwärtsgetrieben hätten, sagte Naumann im Deutschlandfunk: Und das in einem Land, das keineswegs scharf darauf gewesen sei, republikanisch oder demokratisch zu werden.

Raabe-Preis für "Der goldene Handschuh""Ein Milieu, das man aus der Literatur nicht kennt"

Literatur vom Feinsten aus einem Milieu vom Gröbsten: Der Raabe-Literaturpreis 2016 geht an Heinz Strunk für seinen Roman "Der goldene Handschuh". Die Art, wie Strunk über die Reeperbahn-Szene der 70er schreibe, sei ihm zuvor noch nicht untergekommen, sagt DLF-Literaturredakteur und Jury-Mitglied Hubert Winkels.


Musikfest BerlinDie andere Seite von Edward Elgar

Edward Elgar ist hierzulande eher für seine Pomp-and-Circumstance-Märsche bekannt. Doch der britische Komponist konnte auch anders. Sein Oratorium "The Dream of Gerontius" handelt von Dämonen, Todesengeln und Engelschören. Daniel Barenboim dirigierte das Werk zum Abschluss des Musikfestes Berlin.


"Kämpfende Formen"Franz Marcs Weg in die Abstraktion

Franz Marc hat kurz vor dem Ersten Weltkrieg vermehrt abstrakte Gemälde gemalt. Besonders bekannt: die "Kämpfenden Formen". Ausgehend von dem Bild erschließt eine Schau im Franz-Marc-Museum dessen Spätwerk. Zwischen Apokalypse und Utopie vermitteln die Bilder eine Vorahnung des eigenen Todes – und eröffnen vielfältige Interpretationen.


Theater BaselZwei Uraufführungen rund ums Geld

Der Kanton Basel-Stadt schwimmt im Geld. Die Zahlen für 2015 seien noch besser als erwartet, wurde im Frühjahr gemeldet. Passend dazu hat sich jetzt auch das Theater in Basel zum Saison-Auftakt mit dem Thema Geld auseinandergesetzt. Zum einen mit einem Roman von Charles Ferdinand Ramuz, zum anderen mit einem Stück von Theresia Walser.


Nachruf auf Hilmar Thate"Spielst Du einen Helden, suche das Negative"

Jahrzehntelang war Hilmar Thate einer der ganz großen Theater- und Filmstars. Er selbst nahm es gelassen, trat in Gesprächen gern bodenständig auf. Als die guten Angebote weniger wurden, drängte er sich nicht auf. Wenn er noch einmal auftrat, dann, um mehr zu bieten als Schauspielkunst. Jetzt ist er im Alter von 85 Jahren gestorben.


"Gilgamesh“ in DüsseldorfEin Ur-Drama als trashiges Musical

Der neue Intendant des Düsseldorfer Schauspielhaus, Winfried Schulz, eröffnete die neue Spielzeit mit einer "Gilgamesh"-Inszenierung des neuen Hausregisseurs Roger Vontobel. Das älteste erhaltene Schriftdrama der Menschheit trifft dabei auch auf den Hip-Hop. Was nicht immer überzeugt.


Vor den Wahlen in BerlinKulturpolitik auf dem Prüfstand

Im Wahlkampf für das Berliner Abgeordnetenhaus spielte Kulturpolitik keine große Rolle. Und das, obwohl die dortige Kulturszene einige Fragen an ihre Politiker hätte. Es ist nicht nur Intransparenz, die Bürgermeister Michael Müller besonders in Bezug auf die Postenvergabe in Berliner Kulturhäusern vorgeworfen wird. Auch fehlende Kommunikation wird kritisiert.


Weitere Beiträge

Nächste Sendung: 26.09.2016 17:35 Uhr

Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2

Podcast

Mit unseren Podcasts haben Sie die Sendung "Kultur heute" immer dabei: 

Diesen Link in Podcatcher einsetzen

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk