Kultur heute

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Kulturfragen

Medienlandschaft"Journalismus ist kein Geschäftsmodell"

Zeitungen hängen an einem Kiosk.

Die Generation Internet wächst heute fast ohne gedruckte Zeitung auf. Auch die Werbekunden wandern ab ins Internet, dadurch geraten vor allem Zeitungsverlage unter Druck. Doch hat die Zeitung in Papierform wirklich ausgedient oder geht es nur den Verlagen schlecht? Professor Castulus Kolo spricht darüber im Kulturgespräch.

IrakDie Ursprünge des Religionskonflikts und die jüngere Gewalt-Geschichte

Ein irakischer Shiit trägt einen Schirm mit dem Umirssen des Iraks.

Ende Juni hat die Organisation "Islamischer Staat im Irak und in Großsyrien"(ISIS), ein Kalifat ausgerufen. Mit diesem Gebilde sind religiöse und politische Motive verknüpft. Das Erbe des Kolonialismus wiegt schwer, die willkürlichen Grenzziehungen in der Region lösen bis heute anhaltende Konflikte aus.

Kasper KönigBraucht die Kunst die Freiheit?

Kasper König gestikuliert vor einem roten Hintergrund

Die Kunstbiennale "manifesta" gilt als eine der weltweit wichtigsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Verantwortet wird sie alle zwei Jahre von einem anderen Kurator. In diesem Jahr gestaltet sie der deutsche Kunsthistoriker Kasper König, der viele Jahre das Museum Ludwig in Köln geleitet hat.

 

Das Kulturgespräch

Comic oder Kunst?Über den Erfolg der Graphic Novel

Graphic Novel im Comic Salon Erlangen

Keiner spricht mehr von Schundheften. Aufwendig erzählte und ausgestattete Comics erobern den Buchhandel - mit steigenden Verkaufszahlen. Graphic Novels werden im Feuilleton besprochen und sogar an der Uni behandelt. Sind die Comics besser geworden oder hat sich nur die Gesellschaft verändert?

BildstörungWie relevant ist unsere Auslandsberichterstattung?

Der Journalist und ehemalige Intendant des WDR, Fritz Pleitgen

Mehr als hundert Jahre lang waren es die Auslandskorrespondenten der großen Medien, die uns die Welt nach Hause holten. Verleger hielten es für eine Frage der Ehre, in den Hauptstädten der Welt ein Büro mit einem Reporter zu unterhalten. Doch die Zeiten, in denen ein tägliches Bulletin aus Washington, Paris oder Moskau genügte, sind endgültig vorbei.

Manifesta in RusslandWegbleiben als Waffe - Was bringt der Boykott?

Das Gebäude der Russischen Akademie der Wissenschaft in St. Petersburg (Russland),

In St. Petersburg wird am 28. Juni die Kunstausstellung Manifesta eröffnet. Viele Künstler fragen sich, ob sie an der europäischen Biennale für zeitgenössische Kunst teilnehmen sollen. Denn das Gastland Russland und der Westen stehen in einem politischen Spannungsfeld seit der Ukraine-Krise.

 

Kultur

FotografieDer weibliche Blick auf die Welt

Ein Fotoapparat steht in der Natur bei Weißkopfseeadlern. 

Frauen mussten in der professionellen Fotografie lange um Akzeptanz kämpfen. Dabei gab es im 19. Jahrhundert wahre Pionierinnen der fotografischen Technik. Boris Friedewald porträtiert Fotografinnen und ihr Werk aus dem 19. und 20. Jahrhundert nun in seinem Buch "Meisterinnen des Lichts".

Ausstellung in WienAmy Winehouse, wie man sie nicht kennt

Amy Winehouse bei einem spanischen Festival im Juli 2008.

Sie war für ihre Bienenkorbfrisur, die kraftvolle Jazzstimme und Trinkfestigkeit bekannt: Amy Winehouse. Die Sängerin starb vor drei Jahren an einer Alkoholvergiftung. Das Jüdische Museum in Wien gibt in einer neuen Ausstellung private Einblicke in das Leben der Sängerin und ihrer Familie.

Staatsoper StuttgartAuswüchse unfreier Geister

Bühnenszene aus der Oper "Tristan und Isolde"

Sylvain Cambreling und das Regie-Duo Jossi Wieler und Sergio Morabito haben Richard Wagners "Tristan und Isolde" an der Staatsoper Stuttgart neu gedeutet. Ihre Inszenierung ist in sich stimmig und gibt viel zu denken. Sie zu mögen, fällt jedoch schwer.