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Seit 21:05 Uhr On Stage
Die Kuppel des Rohbaus des Berliner Schlosses, das den Namen Humboldt-Forum trägt, in Berlin. Es ist Nacht, im Vordergrund ein Baukran. (dpa / picture alliance / Alex Heinl)

Das geplante Humboldt-Forum im wieder aufgebauten Berliner Schloss steht als Symbol für einen grundsätzlichen Perspektivwechsel in der Museumsarbeit: Waren die Kulturtempel auf der Museumsinsel ursprünglich geplant als Orte bürgerlicher Selbstvergewisserung, nehmen sie heute einen multiperspektivischen Standpunkt ein. Von der Sammlung und Verfügbarmachung von Weltwissen bis zur Überwindung des Eurozentrismus in der Museumsarbeit und der Anerkennung des "Anderen" aber war es ein weiter Weg, den "Kultur heute" in einer mehrteiligen Gesprächsreihe nachvollzieht.

Verschwommener Gesichtsausschnitt - Mund und Nase sind zu sehen (picture alliance / Klaus Rose)

Filmkritik "Die getäuschte Frau"Entrückte unterwegs auf mitteleuropäischen Autobahnen

Im ihrem Film "Die getäuschte Frau" erzählt Regisseurin Sacha Polack die Geschichte von Nina, die nach dem Tod ihres Partners dessen Doppelleben entdeckt. Vor allem der erste Teil des Films bedient gekonnt die Filmästhetik der Berliner Schule - der zweite Teil driftet aber in Küchenpsychologie ab.


Blick in das Foyer des Humboldtforums (Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum / Architekt: Franco Stella mit FS HUF PG)

Architektur"Zukünftige Uffizien von Berlin"

Serie: Das Humboldt-Forum und seine Geschichte(n)

Bei der Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses habe man sich möglichst am historischen Schloss orientiert, sagte Manfred Rettig, Vorstand und Sprecher der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum. Portale und Fensterachsen habe man an dieselben Stellen platziert. Die Passage im Foyer werde "wie eine Straße erlebbar".


Die Eroberung von Mexico 2015: Susanna Andersson (Sopran), Angela Denoke (Montezuma) und Bo Skovhus (Cortez) sowie der Bewegungschor in der Inszenierung von Peter Konwirtschny zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2015 (Salzburger Festspiele / Monika Rittershaus)

Salzburger Festspiele Vernichtungskrieg im Wohnzimmer

Ingo Metzmacher und Peter Konwitschny haben mit ihrer Deutung von Wolfgang Rihms Oper "Die Eroberung von Mexico" die Salzburger Festspiele eröffnet. Unser Kritiker Christoph Schmitz meint: Besser hätte das Festival nicht starten können.


"Tristan und Isolde", Probenfoto von 2015, 2. Aufzug (von unten nach oben): Evelyn Herlitzius (Isolde), Stephen Gould (Tristan). Die Oper in der Inszenierung von Katharina Wagner feiert am 25.07.2015 bei den Bayreuther Festspielen 2015 in Bayreuth (Bayern) Eröffnungspremiere (Bayreuther Festspiele / dpa / Enrico Nawrath)

"Tristan und Isolde" in BayreuthKein Ausweg nirgends

Die Inszenierung von "Tristan und Isolde" durch Katharina Wagner bei den Bayreuther Festspielen ist schlank, abstrakt – und hat einen logischen Fehler in der Dramaturgie. Berauschend ist dagegen die klangliche Vielfalt, mit der Christian Thielemann die Oper musikalisch umsetzt.


Besucher des Louvre in Paris machen Fotos der Mona Lisa von Leonardo da Vinci . (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)

FrankreichKein Verkauf von Kunst ins Ausland

In Frankreich beobachtet man die Diskussion um das deutsche Kulturschutzgesetz genau. Paris behält sich vor, bei wichtigen Schätzen, die ins Ausland verkauft werden sollen, die Bremse zu ziehen – trotz des Schengen-Abkommens. Im Zweifel soll die Kultur in Frankreich bleiben.


Der Leiter des Theaterfestivals von Avignon, Olivier Py, während der Pressekonferenz am 27. März 2015. (Picture alliance / EPA / Etienne Laurent)

Theaterfestival AvignonDie jungen Braven auf dem Vormarsch

Die eigentlich angekündigte Abwendung von performativer Avantgarde hin zum literarischen Theater der Schauspieler hat das Theaterfestival Avignon dieses Jahr nicht überzeugen geleistet. Auch die angekündigten neuen Namen gingen eher unter. In der Provence ist der Konventionalismus am Werke.


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Nächste Sendung: 01.08.2015 17:30 Uhr

Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen
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Albert Ostermeier schreibt, Nico Hofmann inszeniert - "Gemetzel", ein Stück über die Psycho-Dynamik familiärer Feindschaft, bei den Nibelungen-Festspielen in Worms

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Junge Widerständler in der polnischen Heimatarmee - Das ZDF zeigt "Warschau '44", einen Film über den Warschauer Aufstand

Am Mikrofon: Michael Köhler
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