Kultur heute

Nächste Sendung: 26.07.2014 17:30 Uhr

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Friedrich Schillers Ménage-à-trois - Dominik Grafs Film "Die geliebten Schwestern" im Kino

Vater der "Street Photography" - Die Walker Evans-Retrospektive im Berliner Gropius-Bau

Wann soll Schluss sein? Die Debatte über Sterbehilfe ist neu entfacht

"Hexenwahn in Franken" - Eine Ausstellung im Knauf-Museum Iphofen

Am Mikrofon: Karin Fischer

Sendung vom 25.07.2014

Sendung vom 24.07.2014

Sendung vom 23.07.2014

Sendung vom 22.07.2014

Sendung vom 21.07.2014

Sendung vom 20.07.2014

Sendung vom 19.07.2014

Sendung vom 17.07.2014

Sendung vom 16.07.2014

Sendung vom 15.07.2014

Sendung vom 14.07.2014

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Kulturfragen

Medienlandschaft"Journalismus ist kein Geschäftsmodell"

Zeitungen hängen an einem Kiosk.

Die Generation Internet wächst heute fast ohne gedruckte Zeitung auf. Auch die Werbekunden wandern ab ins Internet, dadurch geraten vor allem Zeitungsverlage unter Druck. Doch hat die Zeitung in Papierform wirklich ausgedient oder geht es nur den Verlagen schlecht? Professor Castulus Kolo spricht darüber im Kulturgespräch.

IrakDie Ursprünge des Religionskonflikts und die jüngere Gewalt-Geschichte

Ein irakischer Shiit trägt einen Schirm mit dem Umirssen des Iraks.

Ende Juni hat die Organisation "Islamischer Staat im Irak und in Großsyrien"(ISIS), ein Kalifat ausgerufen. Mit diesem Gebilde sind religiöse und politische Motive verknüpft. Das Erbe des Kolonialismus wiegt schwer, die willkürlichen Grenzziehungen in der Region lösen bis heute anhaltende Konflikte aus.

Kasper KönigBraucht die Kunst die Freiheit?

Kasper König gestikuliert vor einem roten Hintergrund

Die Kunstbiennale "manifesta" gilt als eine der weltweit wichtigsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Verantwortet wird sie alle zwei Jahre von einem anderen Kurator. In diesem Jahr gestaltet sie der deutsche Kunsthistoriker Kasper König, der viele Jahre das Museum Ludwig in Köln geleitet hat.

 

Das Kulturgespräch

Gehen - Denken - Wissen Über die Geschichte des Menschen "zu Fuß"

Die Nordic-Walking-Gruppe "Über 70 Jahre" aus Langenargen läuft am 07.01.2014 in Langenargen (Baden-Württemberg) am Ufer des Bodensees entlang.

Millionen Jahre war der Mensch nur zu Fuß unterwegs, aber das Wissen darüber, wie es wirklich war, zu Fuß durch die Welt zu gehen, ist vergleichsweise klein. Zwei neue Bücher untersuchen die Geschichte des Gehens mit ganz unterschiedlichen Ansätzen.

Comic oder Kunst?Über den Erfolg der Graphic Novel

Graphic Novel im Comic Salon Erlangen

Keiner spricht mehr von Schundheften. Aufwendig erzählte und ausgestattete Comics erobern den Buchhandel - mit steigenden Verkaufszahlen. Graphic Novels werden im Feuilleton besprochen und sogar an der Uni behandelt. Sind die Comics besser geworden oder hat sich nur die Gesellschaft verändert?

BildstörungWie relevant ist unsere Auslandsberichterstattung?

Der Journalist und ehemalige Intendant des WDR, Fritz Pleitgen

Mehr als hundert Jahre lang waren es die Auslandskorrespondenten der großen Medien, die uns die Welt nach Hause holten. Verleger hielten es für eine Frage der Ehre, in den Hauptstädten der Welt ein Büro mit einem Reporter zu unterhalten. Doch die Zeiten, in denen ein tägliches Bulletin aus Washington, Paris oder Moskau genügte, sind endgültig vorbei.

 

Kultur

AusstellungAlltagsobjekte in subversiver Rolle

Der Teilnehmer eines Rundgangs durch das Hamburger Gefahrengebiet hält am 11.01.2014 in Hamburg eine Klobürste und eine Saugglocke in den Händen.

Kreativität ist die Hauptwaffe heutiger Aktivisten: Zu modernen Kundgebungen gehören weniger Slogans, dafür mehr Strategie, Spiel und Symbole - ob Klobürsten in Hamburg oder Buchcover in Italien. In London widmet sich jetzt die Ausstellung "Disobedient Objects" den Objekten des Protests.

OperHorváth in zartbitter

KH Gruber beim Dirigieren

Ödön von Horváths "Geschichten aus dem Wiener Wald" von 1931 wurden innerhalb kürzester Zeit zu seinem erfolgreichsten Stück. Jetzt hat der Wiener HK Gruber aus dem Stoff eine Oper gemacht, die ihre Uraufführung bei den Bregenzer Festspielen feierte.

AntiziganismusHass auf Roma-Kunst

Besucher am 2.7.2014 bei der Eröffnung einer Ausstellung mit Bildern von George Vasilescu, die Sinti- und Romamusiker zeigen, im Museum des rumänischen Bauern, Bukarest.

Eine Flut von Hassanrufen bis hin zu Morddrohungen - die Reaktionen auf eine Ausstellung moderner Kunst von Sinti und Roma in Bukarest sind heftig. "Ressentiments und der Antiziganismus reichen bis in die Mitte der Gesellschaft", berichtet der Berliner Galerist Moritz Pankok im DLF. "Da muss man gar nicht ins extremistische Spektrum."