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Seit 11:30 Uhr Sonntagsspaziergang

Heimat und Migration"Es hat alles einen bekannten Klang"

Heimat ist, was einem bekannt und vertraut vorkomme, sagte der Filmemacher Edgar Reitz im DLF, selbst wenn es böse und bedrückend sei. Darum ließen Migranten ihre Heimat in der Fremde im Kopf weiterleben. Solange, bis zum neuen Lebensverhältnis ein Vertrauenszustand entstehe. Das könne manchmal Generationen dauern, so der Filmemacher.


Ende einer New Yorker LegendeDas Inventar des "Four Seasons" wurde versteigert

US-Präsidenten durften im "Grill Room" Platz nehmen. Wer nicht so bedeutend war, musste sich mit einem Tisch in "Sibirien" zufriedengeben: Das legendäre New Yorker Restaurant "Four Seasons" hat Geschichte geschrieben. Sein Interieur kam jetzt unter den Hammer.


Heimat"Keine Scholle, an der man kleben muss"

Die Autorin Terézia Mora ist in Ungarn geboren und lebte dort 19 Jahre lang. Dann zog sie nach Berlin. Die Stadt sei für sie zwar nicht ihre Heimat, aber durchaus ihr Zuhause, sagte Mora im DLF. Wenn es gut laufe, binde Heimat den Menschen nicht an sich. Sie sei dann vielmehr ein stabiler Kern, den man in sich trage.


Angst vor TerrorismusDas Prinzip Zivilcourage

Nach den Gewalttaten in Ansbach, München und Würzburg steigt die Angst vor Terrorismus. Wie soll man ihr begegnen? Der Konfliktforscher Andreas Zick forderte die Anwendung des "Prinzips Zivilcourage". Dazu gehöre, sich in Gefahrensituationen Schutz zu suchen statt "minutenlang mit dem Handy draufzuhalten" - und auch mehr Aufmerksamkeit für die Mitmenschen, sagte er im DLF.


Theaterfestival von Avignon in Krisenzeiten"Die ganze Kulturszene mobilisiert sich"

Das Theaterfestival von Avignon ist ein großes Fest. Doch in diesem Jahr lässt die Feierstimmung zu wünschen übrig: Terroranschläge und der Streit um das Arbeitsmarktgesetz haben Frankreich in Krisenstimmung versetzt. Die Künstler in Avignon geben sich dennoch kämpferisch.


Medienberichterstattung"Man präsentiert irgendwelche Pseudo-News"

Die Mediengesellschaft unserer Tage besitze eine offene Flanke, nämlich die Ungewissheit bei gleichzeitigem gefühltem Sofortsende-Zwang, sagte der Medienwissenschaftler Bernhard Pröksen im DLF. Es sei die Stunde der Experten, die aufträten und Deutungen und Interpretationen präsentierten. Das habe sich auch wieder bei den Ereignissen in München gezeigt.


DokumentationKunst und Politik am russischen Bolschoi-Ballett

Der Leiter des russischen Bolschoi-Balletts, Sergei Filin, wurde 2013 Opfer eines Säureattentats. Danach haben zwei britische Dokumentarfilmer Filin zwei Jahre lang begleitet - ohne das Rätsel um die Backstage-Dramen aufzulösen. Trotzdem bietet der Dokumentarfilm "Bolschoi Babylon" einen gelungenen Blick hinter die Kulissen des Theaters mit Konkurrenzkampf, Zensurversuchen und Schönheit.


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Nächste Sendung: 31.07.2016 17:30 Uhr

Kultur heute
Berichte, Meinungen, Rezensionen

"The Keeper" - Eine New Yorker Ausstellung über das Bewahren von Kunst

Uraufführung nach 185 Jahren - Saverio Mercadantes Oper "Francesca da Rimini"

Dieter Dorn in Salzburg - Zur Premiere von Becketts "Endspiel"

Die „Gefallenen“ von Smolensk - Der polnische Nationalfeiertag am 1. August offenbart Verwerfungen im konservativen Lager; Martin Sander im Gespräch

"Halleluja - Oratorium Balbulum", Peter Eötvös' neue Komposition in Salzburg

Am Mikrofon: Beatrix Novy
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