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StartseiteMusik-PanoramaWasserspiele und Bootsfahrten 02.10.2017

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2017Wasserspiele und Bootsfahrten

Komponisten und Musikverleger der Barockzeit liebten programmatische Werke. Besonders Naturgeräusche wurden gerne lautmalerisch nachgeahmt. Die Reise der Akademie für Alte Musik Berlin "auf dem Wasser" führt die Zuhörer nach Versailles, Hamburg und London.

Am Mikrofon: Rainer Baumgärtner

Die Akademie für Alte Musik, Musiker mit Instrumenten ( © Uwe Arens)
Die Akademie für Alte Musik ( © Uwe Arens)

Wasser ist das Bindeglied zwischen den Kompositionen von Händel und Telemann, die im Abstand von wenigen Jahren zueinander entstanden sind. Es sind Gelegenheitswerke, wobei Händel seine "Water Musick" für die königlichen Bootsfahrten auf der Themse und Telemann seine Wassermusik "Ebbe und Flut" für die "Centenarfeier" der Hamburger Admiralität komponierte.

Telemann nimmt Bezug auf Szenen und Götter aus der antiken Mythologie, Händels "Wassermusik" hat sich in verschiedenen Suiten erhalten und vereint französische, englische und italienische Elemente zu einer königlichen Festmusik. Delalande wiederum hatte zuvor mit "Les Fontaines de Versailles" ein Ballett für den "Sonnenkönig" geschaffen, in dem mythische Anspielungen auf die Brunnen des Residenzschlosses im Mittelpunkt standen. 

Marin Marais
Tempête aus der Oper "Alcione"

Michel-Richard Delalande
Divertissement "Les Fontaines de Versailles" (Ausschnitt)

Georg Philipp Telemann
Suite D-Dur TWV 55:C3 "Hamburger Ebb' und Flut"

Georg Friedrich Händel
Water Music HWV 348 - 350 (Ausschnitt)

Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Georg Kallweit
Aufnahme vom 10.6.2017 aus dem Ordenssaal, Residenzschloss Ludwigsburg



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