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Seit 04:00 Uhr Nachrichten
StartseiteMusik-PanoramaDem Nationalsozialismus entkommen23.10.2017, 21:05 Uhr

musica reanimataDem Nationalsozialismus entkommen

Konstanty Regamey aus Kiew wurde nach dem Warschauer Aufstand in die Schweiz abgeschoben. Webern-Schüler Leopold Spinner emigrierte 1939 nach London. Julius Schloss floh aus dem KZ Dachau über Shanghai in die Vereinigten Staaten. Alle drei überlebten NS-Zeit und Krieg – und waren doch gezeichnet fürs Leben.

Am Mikrofon: Georg Beck

Der deutsche Diktator Adolf Hitler (l) und der italienische Diktator Benito Mussolini (rechts dahinter) inspizieren eine italienische Truppe am Brenner Pass an der deutsch-italienischen Grenze kurz vor ihrer Konferenz über die militärischen und politischen Kampagnen für den kommenden Winter. Aufnahme vom Oktober 1940. Es war das erste Treffen der Diktatoren nach dem 18. Juni 1940 in München. Foto: UPI | (picture alliance)
Adolf Hitler und Benito Mussolini inspizieren eine italienische Truppe am Brenner Pass. (picture alliance)

Unter dem Motto "Verfolgung und Wiederentdeckung" veranstaltet der Berliner Förderverein "musica reanimata" seit dem Jahr 1992 regelmäßig Gesprächskonzerte. Deren Anliegen ist die Wiederaufführung von Komponisten, die unter dem NS-Regime Verfolgung und  Karrierebrüche erlitten und im Exil in Vergessenheit gerieten. 

Die 25. Konzert-Saison gilt Tonsetzern, die der Verfolgung entkamen. Namhafte Exilforscher wie Juan Allende-Blin und Jürg Stenzel erinnern sich an sie im Gespräch. In der Sendung erklingen Ausschnitte aus den Veranstaltungen am 16. März und vom 6.  April 2017 im Konzerthaus Berlin.

  

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