Mittwoch, 13.12.2017
StartseiteDas WochenendjournalKampf um die Stimme des "kleinen Mannes"13.05.2017

Vor der NRW-WahlKampf um die Stimme des "kleinen Mannes"

Für die SPD ist ein Erfolg im "roten" NRW eigentlich ein Pflichtsieg. Und wochenlang lagen die Sozialdemokraten – wohl auch bedingt durch den Schulz-Effekt – deutlich vorn. Doch zuletzt holte die CDU auf – und manche Sozialdemokraten fürchten schon eine ähnliche Pleite wie im Norden.

Von Manfred Götzke

Ein Stimmzettel für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai. (Deutschlandradio / Baers)
Ein Stimmzettel für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai. (Deutschlandradio / Baers)
Mehr zum Thema

NRW-Landtagswahl Die Wahl an Rhein und Ruhr als letzter Stimmungstest

Nach den Wahlen in Frankreich und Schleswig-Holstein Von Stabilität und Polarisierung

SPD-Schlappe bei Wahl in Schleswig-Holstein Torsten Albig war nie ein "Landesvater"

Politologe zur SH-Wahl "Taktisch begründete Ausschlussvorstöße"

Schleswig-Holstein Warum die Wahl mal wieder knapp ausgehen dürfte

Dossier: Wahl in NRW

Währenddessen fragen sich alle etablierten Parteien, wie die rechtspopulistische AfD abschneiden wird. Vor allem im Ruhrgebiet, der Herzkammer der Sozialdemokratie, wirbt sie mit Arbeiter-Folklore um die Stimme des kleinen Mannes: "Im Herzen ein Sozi, deshalb bei der AfD", prangt auf den Plakaten des SPD-Aussteigers Guido Reil, der bei jeder Gelegenheit die Agenda 2010 verteufelt und Leiharbeit als modernes Sklaverei geißelt. Die Umfragen sehen die Rechtspopulisten bei 8 bis 10 Prozent.

Für das Wochenendjournal ist Autor Manfred Götzke mit Wahlkämpfern im Ruhrgebiet unterwegs gewesen, hat an den Türen politik-entfremdeter Bürger geklingelt und Wahlkampf-Veranstaltungen der AfD besucht, wo sich erstaunlich viele enttäuschte SPD-Anhänger tummeln.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk