Mittwoch, 08. Dezember 2021

12. Münchner OrgelherbstImprovisation und B-A-C-H

Lange war es unsicher, doch der Münchner Orgelherbst konnte dann doch stattfinden, trotz Corona-Pandemie. Also eröffnete der Essener Domorganist Sebastian Küchler-Blessing das Festival im Oktober. Mit dabei: seine eigene Improvisation über zwei sehr bekannte Themen.

Am Mikrofon: Niklas Rudolph | 24.12.2020

Trotz der Corona-Pandemie war 2020 für den Münchner Orgelherbst kein verlorenes Jahr. Zum zwölften Mal konnte dort in der Jesuitenkirche St. Michael das Festival stattfinden. Zwar mit einem begrenzten Sitzplatzangebot und in letzter Minute umgestellten Programm – die hochkarätigen Gäste konnten aber spielen.
Den Anfang machte am 4. Oktober der Essener Domorganist Sebastian Küchler-Blessing. Er eröffnete das Festival mit Werken von Buxtehude und Bach. Nach einem Zwischenteil mit Enjott Schneiders "Maria" und Improvisationen über gegebene Themen spielte der 1987 geborene Küchler-Blessing Franz Liszt überwältigendes Präludium und Fuge über B-A-C-H - so etwas wie der Mount Everest der Orgelliteratur: Höllisch schwer und auch von weitem noch sehr beeindruckend.
Dieterich Buxtehude
Praeludium in g, BuxWV 149
Enjott Schneider
Maria für Orgel solo
Sebastian Küchler-Blessing
Improvisation über ein oder zwei gegebene Themen
Johann Sebastian Bach
Pièce d’Orgue, BWV 572
Franz Liszt
Präludium und Fuge über B-A-C-H (1870)
Sebastian Küchler-Blessing, Orgel
Aufnahme vom 4.10.2020 aus der Jesuitenkirche St. Michael München