
Die Autobahnbrücke "B1" wurde den Angaben zufolge zwei Mal bombardiert. Sie ist Teil der Pendlerroute zwischen der Großstadt Karadsch und der Hauptstadt. Ein Teilabschnitt befand sich noch im Bau. Irans Außenminister Araghtschi erklärte, Angriffe auf zivile Strukturen, einschließlich unfertiger Brücken, würden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen. Derartige Angriffe seien Ausdruck eines moralischen Zusammenbruchs der USA.
US-Präsident Trump schrieb auf seiner Online-Plattform Truth Social, der Iran solle sich auf ein Abkommen einlassen, bevor es zu spät sei und nichts mehr übrig bleibe von dem Land. Als nächstes seien die Brücken, dann die Kraftwerke an der Reihe, fügte er hinzu. Dazu postete er ein kurzes Video, das die einbrechende Brücke vor einem Bergmassiv zeigt, dichte Rauchschwaden steigen auf.
US-Medien berichten unter Berufung auf Militärvertreter, durch die Zerstörung der Brücke sei ein militärischer Nachschubweg unterbunden worden. So solle der Iran daran gehindert werden, Teile für ballistische Raketen und Drohnen an Einheiten im ganzen Land zu verteilen.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
