Historiker Jensen
Kritik an Antisemitismusklausel und "Strike Germany"

Die Antisemitismusklausel, an die der Berliner Senat die Kulturförderung knüpft, sorge für Probleme, meint Historiker Uffa Jensen. Den Boykottaufruf der Initiative "Strike Germany" lehnt er aber ebenfalls ab: Kritischer Dialog müsse möglich bleiben.

Reinhardt, Anja | 14. Januar 2024, 17:38 Uhr
Aus einer Gruppe von Demonstrierenden ragt ein Schild mit der Aufschrift "NIE WIEDER" hervor, daneben eine israelische Flagge mit dem Davidstern.
Über Antisemitismus und die komplexen Hintergründe des Nahostkonflikts müsse frei diskutiert werden können, so der Historiker Uffa Jensen. Dabei seien weder Boykottaufrufe hilfreich, noch eine zugespitzt definierte Bekenntnispflicht. (picture alliance / greatif / Florian Gaul)