
Wie der "Spiegel" berichtet, rechnen Klima- und Rechtspolitiker in der Union damit, dass das Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht scheitert. Grund dafür ist, dass Mindestvorgaben für den Einbau klimafreundlicherer Heizungen abgesenkt werden sollen. Das könnte laut dem Bericht gegen das Grundgesetz verstoßen. 2021 hatte das Bundesverfassungsgericht geurteilt, dass die Regierung zum Klimaschutz verpflichtet sei. Das Wirtschaftsministerium glaubt laut dem Bericht, dass die geplanten Vorgaben für Heizungen vor Gericht bestehen würden.
Der Eigentümerverband Haus und Grund sowie der Mieterbund kritisierten das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz als praxisfern beziehungsweise unsozial. Der Nationale Normenkontrollrat hält den Entwurf der Koalition außerdem für schwer verständlich und zu kompliziert.
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Diese Nachricht wurde am 17.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



