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Bewerbung nur noch online

"Stellenbewerbungen nehmen wir nur noch online an", so heißt es aus immer mehr Personalabteilungen vor allem bei großen Unternehmen. Rigoros werden Job-Aspiranten ausschließlich über das Internet rekrutiert. Selbst die E-Mail-Bewerbung ist häufig schon ein alter Hut. Stattdessen stellen große Konzerne Formulare ins Internet, in die Bewerber ihre persönlichen Daten und Kompetenzen eintragen. Lebenslauf und Zeugnisse werden einfach als Dateien angehängt.

24.03.2008

Ein Computerprogramm sortiert dann ungeeignete Bewerber aus. Die jährliche Kostenersparnis bei diesem Verfahren liegt für größere Konzerne in Millionenhöhe.

Auch Stellenanzeigen in Tageszeitungen werden immer häufiger abgelöst von Job-Offerten auf den Homepages der Unternehmen. Aber Personalchefs machen sich auch über die Bewerber im Internet schlau - und stoßen nicht immer auf Erfreuliches.

Das Internet ist aus dem Bewerbungsprozess nicht mehr wegzudenken, sei es als Informationsquelle für Personalchefs und Bewerber oder als Weg, über den die Bewerbung stattfindet.

Campus & Karriere fragt, was Bewerber im Internet beachten sollten, und wie sie es am besten als Karrieresprungbrett nutzen können.

Interviews:

- Internet als Karrieresprungbrett, Svenja Hofert, Karriereberaterin und Buchautorin (Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0)

- Ist die Bewerberauswahl per Formular von Unternehmen zu schematisch? Heinz Schuler, Lehrstuhl für Psychologie, Universität Hohenheim

- Peinlichkeiten beseitigen, Susanne Wilberg, Geschäftsführerin www.deinguterruf.de

Beiträge:

Auf Bewerberfang im Internet - Wie sich Firmen online präsentieren

Lob der Anonymität - Bewerber müssen im Internet auf ihren Ruf achten