
Vor allem in den Metropolregionen, Groß- und Universitätsstädten würden dringend mehr Sozialwohnungen benötigt, heißt es im "Sozialen Wohn-Monitor 2026", den das "Pestel Institut" zusammen mit dem Bündnis "Soziales Wohnen" in Berlin vorstellte. Um das Defizit bis 2030 abzubauen, müssten rund 400.000 Wohnungen pro Jahr neu gebaut werden, sagte der Studienleiter des Instituts, Günther. Allerdings deute aktuell alles darauf hin, dass es künftig bundesweit lediglich rund 200.000 neu gebaute Wohnungen pro Jahr geben werde.
Das Bündnis, zu dem unter anderem der Mieterbund, die IG Bau, Sozialverbände und Akteure der Bauwirtschaft gehören, forderte einen "Bund-Länder-Pakt". Sozialer Wohnungsbau müsse zur Chefsache werden, im Kanzleramt, genauso wie in den Staats- und Senatskanzleien der Länder, hieß es.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



