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StartseiteSpielraumNeues aus Americana, Blues und Roots24.01.2020

BluestimeNeues aus Americana, Blues und Roots

Der amerikanische Sänger und Gitarrist Marcus King hat soeben sein Solo-Debüt veröffentlicht. Im Gegensatz zu seinen Alben mit Band zeigt er hier deutlicher seine Soul-Seite. Ob das auch am Einfluss von Produzent Dan Auerbach liegt?

Am Mikrofon: Tim Schauen

Schwarz-weiß-Porträt eines jungen Mannes mit blonden langen Haaren und Hut (Frank Wesp)
Marcus King spielte im Alter von acht Jahren in der Band seines Vaters. (Frank Wesp)
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Marcus Kings Album "Eldorado" könnte auch gut in den späten 1960er- oder frühen 1970er-Jahren erschienen sein, es atmet die Luft der Stax-Platten aus dieser Zeit, und das ist das Überraschende, Besondere an Marcus King: Zwar ist der 1996 Geborene immer noch sehr jung, aber er singt und spielt, als sei seine Seele älter. Dazu kommt die gutüberlegte, intelligente Produktion: Viel Luft, originelle Instrumentierung mit zarter Orgel hier, einer Lapsteel-Gitarre dort. Vor allem aber, und das gilt ja generell, benötigt man zuerst gute Songs - und davon enthalt das Album einige!

Im März ist Marcus King in Deutschland auf Tour: 
5.3. Köln
7.3. Berlin
8.3. Hamburg

Neue Musik gibt es u.a. auch von vom Schweizer Bluesmusiker Phillip Fankhauser, von Jeremiah Johnson aus St. Louis in den USA.

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