Landtagswahlen in Ostdeutschland
BSW-Vorsitzende Mohamed Ali schließt Koalition mit AfD aus

Die BSW-Vorsitzende Mohamed Ali hat vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen. Die Partei sei programmatisch sehr weit weg vom BSW, sagte Mohamed Ali im Deutschlandfunk. Zudem gebe es zumindest im AfD-Landesverband in Sachsen-Anhalt Faschisten und Rechtsextreme.

    Das Foto zeigt die BSW-Parteivorsitzende Amira Mohamed Ali.
    Die BSW-Parteivorsitzende Amira Mohamed Ali hat vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen. (picture alliance / dpa / Christoph Soeder)
    Mit so einer Partei könne man daher nicht koalieren. Gleichwohl erklärte Mohamed Ali, mit der AfD über Inhalte sprechen zu wollen . Man könne eine Partei, die etwa in Sachsen-Anhalt vor einer absoluten Mehrheit stehe, nicht ignorieren. Der "Brandmauer-Weg der Altparteien" sei gescheitert.
    Thüringens Infrastrukturminister Schütz sagte dem Berliner "Tagesspiegel", man habe das BSW nicht gegründet, um der AfD an die Macht zu verhelfen.
    Parteigründerin Wagenknecht und die beiden BSW-Vorsitzenden Mohamed Ali und De Masi hatten überparteiliche Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ins Gespräch gebracht. Diese sollten unter Einbindung der AfD mit wechselnden Mehrheiten regieren.
    Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.