
Die CDU-Politikerin sagte zur Debatte über eine mögliche Reform, künftige Einsparungen könne es nur geben, wenn Familien zusätzliche Steuerentlastungen erhielten und eine verlässliche Kinderbetreuung gesichert sei. Familien dürften nicht die ersten sein, die zum Sparen herangeholt würden. Nötig sei eine Paketlösung, die auch Einsparungen bei der Rente vorsehe.
Pflichtmonate für Väter erhöhen
Zwei konkrete Stellschrauben beim Elterngeld werden diskutiert, um die von Finanzminister Klingbeil geforderten Einsparungen zu erreichen. Erstens könnte die Einkommensobergrenze niedriger angesetzt werden. Aktuell bekommen Paare, die zusammen mehr als 175.000 Euro im Jahr versteuern müssen, kein Elterngeld. Zweitens könnten die Pflichtmonate für Väter erhöht werden.
Denn um die vollen 14 Monate Elterngeld zu erhalten, muss bei einem Paar der Hauptverdiener – oft der Vater – nur zwei dieser 14 Monate Elterngeld nutzen. Künftig müssten Väter entweder länger zu Hause bleiben – oder Kürzungen des Elterngelds in Kauf nehmen. Das würde die Ausgaben senken.
Weiterführende Informationen
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Diese Nachricht wurde am 26.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






