Finanzministerium
Bundeshaushalt 2025: Defizit geringer als geplant, mehr Tempo bei Investitionen erforderlich

Die schwarz-rote Bundesregierung hat ihr erstes Haushaltsjahr mit weniger neuen Schulden abgeschlossen als geplant. Das Defizit im Kernetat liegt nach Angaben des Finanzministeriums 14,9 Milliarden Euro unter der ursprünglichen Planung.

    Der Bundesadler klebt an der Scheibe eines Ministeriums, in der Spiegelung des Glases sind der Bundestag und Reichstagskuppel sichtbar.
    Im Bundeshaushalt ist das Defizit geringer ausgefallen als erwartet. (picture alliance / Lorenz Huter / photothek.de / Lorenz Huter)
    Dies sei zu etwa gleichen Teilen auf geringere Ausgaben und höhere Einnahmen zurückzuführen, hieß es. Die gesamte Neuverschuldung inklusive ​Sondervermögen betrug 2025 den Angaben zufolge rund 103 Milliarden Euro.
    Bundesfinanzminister Klingbeil teilte mit, bei den Investitionen brauche es noch mehr Tempo. Im vergangenen Jahr seien längst nicht alle Investitionsmittel abgeflossen, erklärte der SPD-Vorsitzende. Nach Angaben des Finanzministeriums konnten einige Investitionen noch nicht getätigt werden, da der reguläre Haushalt für 2025 erst im vergangenen Oktober bewilligt worden war und rechtliche Grundlagen fehlten.
    Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.