
Deutschland werde die Schwelle für solche Schritte niedrig ansetzen, sagte Bundesinnenminister Dobrindt der "Süddeutschen Zeitung". Es gehe darum, die Angreifer zu stören und ihre Infrastruktur zu zerstören. Der CSU-Politiker betonte, oft gingen Cyberangriffe von Gruppen aus, die Verbindungen zu staatlichen Geheimdiensten hätten und von diesen finanziert würden.
Bundeskriminalamt und Geheimdienste sollen die Aufgabe gemeinsam verantworten. Letztere sollen bei der Informationsbeschaffung auch neue Befugnisse bekommen. Dafür plane das Innenministerium ein neues Abwehrzentrum gegen hybride Gefahren, betonte Dobrindt.
Diese Nachricht wurde am 24.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
