
Der Rechtspopulismus habe gestern in Ungarn eine schwere Niederlage erlitten, sagte Merz in Berlin. Er sei sehr dankbar und erleichtert, dass es ein so klares Wahlergebnis mit einer Zweidrittelmehrheit im ungarischen Parlament gegeben habe. Das zeige, dass unsere demokratischen Gesellschaften offensichtlich doch sehr viel widerstandsfähiger seien gegen russische Propaganda und weitere Einflussnahme von außen auf solche Wahlen, meinte der CDU-Vorsitzende in Anspielung auch auf die Wahlkampfhilfe der US-Regierung für den bisherigen ungarischen Ministerpräsidenten Orban.
Die Partei Tisza von Oppositionsführer Magyar wird im neuen Parlament eine Zwei-Drittel-Mehrheit stellen. Damit kann sie die Verfassung ändern und weitreichende Reformen anstoßen. Magyar sprach von einer Befreiung Ungarns und kündigte an, dass sein Land wieder ein verlässlicher Partner in der NATO und der EU sein werde.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






