
Der Präsident der Behörde, Mundt, erklärte, zwar analysiere man die Preisentwicklung fortlaufend und würde bei Hinweisen auf kartellrechtswidriges Verhalten auch konsequent dagegen vorgehen. Doch gebe es für das Bundeskartellamt kein Instrumentarium, um geopolitisch getriebene Preissteigerungen quasi auf Knopfdruck zu verhindern. Selbst ein ungewöhnlich hoher Abstand zwischen der Entwicklung des Rohölpreises und den Preisen an den Tankstellen würde keinen unmittelbaren Verdacht auf ein illegales Verhalten der Konzerne darstellen.
Bundeswirtschaftsministerin Reiche hatte eine kartellrechtliche Prüfung der Preissprünge angekündigt. Die Koalitionsfraktionen im Bundestag haben sich auf die Einsetzung einer Arbeitsgruppe verständigt, die die steigenden Preise untersuchen soll.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





