Energieversorgung
Bundesnetzagentur sieht Gasversorgung trotz besonders niedriger Füllstände als gesichert an

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Müller, geht bei der Gasversorgung trotz besonders niedriger Speicherstände nicht von einer Mangellage aus.

    Zahlreiche Rohre verlaufen an einer technischen Anlage zur Verdichtung von Erdgas auf dem Gelände des Erdgasspeichers Rehden der astora GmbH.
    Die Bundesnetzagentur sieht keine Gefahr einer Gasmangellage. (picture alliance / dpa / Hauke-Christian Dittrich)
    Müller sagte der "Rheinischen Post", die Gefahr sei gering, auch weil sich die Versorgungslage in den vergangenen Jahren verändert habe. Deutschland verfüge inzwischen über unterschiedliche Importmöglichkeiten. So könne Gas über Pipelines ebenso wie über LNG-Terminals eingeführt werden. Die Preise an den Großhandelsmärkten ließen ebenfalls keine Knappheit erkennen - auch wenn sie zuletzt gestiegen seien.
    Die Plattform AGSI gibt den Füllstand der deutschen Gasspeicher derzeit mit gut 35 Prozent an. Der Lobbyverband INES spricht von einem "historisch niedrigen Niveau" und einer "strukturellen Schwäche" der Wintervorsorge. Zum Vergleich: Ende Januar 2025 lag der Füllstand bei 58 Prozent, ein Jahr zuvor bei 76 Prozent.
    Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.