
Das Kabinett stimmte in Berlin den von Verteidigungsminister Pistorius vorgelegten Gesetzesänderungen zu. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur. Das Modell von Pistorius verpflichtet nicht zum Dienst an der Waffe, sondern setzt weiter auf Freiwilligkeit. Verpflichtend soll allerdings die Erfassung junger Männer werden. Sie müssen künftig Auskunft über ihre Bereitschaft und Fähigkeit zum Militärdienst geben. Frauen sollen zum Erreichen des wehrfähigen Alters ebenfalls einen Fragebogen bekommen, müssen ihn aber nicht beantworten. Die Bundesregierung hofft nach eigenen Angaben auf zunächst 5.000 zusätzliche Rekruten pro Jahr.
Diese Nachricht wurde am 06.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



