Humanitäre Hilfe
Bundesregierung sagt Sudan 212 Millionen Euro zu

Auf der internationalen Sudan-Konferenz in Berlin hat die Bundesregierung dem Bürgerkriegsland humanitäre Hilfe zugesagt.

    Mehrere Personen sitzen sich an zwei langen Tischen an der Internationalen Sudan-Konferenz im Auswärtigen Amt gegenüber.
    Johann Wadephul (CDU), Außenminister, spricht bei der Internationalen Sudan-Konferenz im Auswärtigen Amt. (picture alliance/dpa/Michael Kappeler)
    Außenminister Wadephul kündigte bei einer Geber-Konferenz an, in diesem Jahr Unterstützung in Höhe von 212 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Der CDU-Politiker sagte, der Konflikt werde mit äußerster Brutalität geführt und habe die größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart ausgelöst. Wadephul rief andere Staaten, Organisationen und die Privatwirtschaft auf, sich an der humanitären Hilfe zu beteiligen. Ziel sei, dass bei der Konferenz mehr Geld zusammenkomme als bei jener im vergangenen Jahr. Damals wurden 850 Millionen Euro zugesagt. Bei dem Treffen geht es auch darum, Friedensverhandlungen für den Sudan wiederzubeleben.
    In dem nordostafrikanischen Land gibt es seit drei Jahren Kämpfe zwischen der regulären Armee und paramilitärischen Kräften. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mehr als 33 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen.
    Diese Nachricht wurde am 15.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.