Europäische Union
Bundesregierung weist Vance-Vorwurf der EU-Einmischung in Ungarn zurück

Die Bundesregierung hat Vorwürfe von US-Vizepräsident Vance über eine angebliche Einmischung der Europäischen Union in den ungarischen Wahlkampf zurückgewiesen.

    Viktor Orban und J.D. Vance schütteln Hände vor großem Publikum, das Ungarn-Fahnen schwenkt.
    US-Vizepräsident J.D. Vance und der ungarische Premierminister Viktor Orban auf einer Wahlkampfveranstaltung in Budapest. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Denes Erdos)
    Ein Regierungssprecher sagte in Berlin, die Tatsache, dass Vance selbst zur Unterstützung von Ministerpräsident Orban nach Budapest gereist sei, spreche für sich selbst. Wer sich hier tatsächlich einmische, sei damit offensichtlich. Die Europäische Union achte die demokratischen Prozesse in ihren Mitgliedsstaaten.
    Vance hält sich derzeit in der ungarischen Hauptstadt auf. Am Dienstag hielt er auf einer Wahlkampfveranstaltung eine Rede. Der US-Politiker gilt als enger Verbündeter von Regierungschef Orban. Ungarn wählt am Sonntag ein neues Parlament. Im Vorfeld nimmt der Druck auf Journalisten offenbar zu.

    Mehr zum Thema

    Ungarn wählt: Schicksalswahl für Orban – und für die EU
    Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.