
Er sagte im Deutschlandfunk, es gehe nicht um ein Ausbremsen oder Rückabwickeln von Klimazielen, sondern um mehr Effizienz bei den Maßnahmen.Die Förderung müsse so ausgerichtet werden, dass Strom zielgerichteter und damit kostengünstiger produziert werde. Jung sprach sich zudem für mehr Technologieoffenheit aus. So gelte es etwa, die Potenziale der Bioenergie besser zu nutzen. Jungs Parteikollegin Reiche hatte gestern auf Grundlage eines Monitoringberichts angekündigt, bestehende Förderungen auf den Prüfstand zu stellen. Sie schlug unter anderem vor, die Einspeisevergütung für neue Solaranlagen auf Dächern abzuschaffen.
Die Vorsitzende des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Pop, kritisierte die Pläne. Sie sagte der "Rheinischen Post", private Haushalte leisteten mit Photovoltaik-Anlagen auf dem eigenen Dach einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Umweltverbände hielten Reiche vor, sie baue auf die Vorschläge der Gaslobby.
Diese Nachricht wurde am 16.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





