
Weitere Staaten in Asien zeigten sich erleichtert über die angekündigte Waffenruhe. Malaysias Regierung erklärte, die Feuerpause sei ein gutes Zeichen für die Wiederherstellung von Frieden und Stabilität, nicht nur in der Region, sondern auch weltweit. Indonesien begrüßte die Entwicklung als einen Schritt, die Tür für Diplomatie offen zu halten und so zur Deeskalation beizutragen. Das südkoreanische Außenministerium lobte in einer Mitteilung die Vermittlungsbemühungen Pakistans und anderer Staaten und forderte eine rasche Wiederherstellung von Frieden und Stabilität im Nahen Osten. Viele Länder in Asien sind von Energielieferungen vom Golf besonders abhängig.
UNO mahnt Einhaltung der Waffenruhe an
Die Vereinten Nationen forderten die Kriegsparteien auf, die Waffenruhe tatsächlich zu befolgen. Dies sei notwendig, um den Weg für einen dauerhaften und umfassenden Frieden in der Region zu ebnen, teilte ein Sprecher von UNO-Generalsekretär Guterres mit. Der Generalsekretär fordere die Konfliktparteien zudem auf, ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Dazu gehören der Schutz von Zivilisten und ziviler Infrastruktur.
Macron fordert Ausweitung auf den Libanon
Der französische Präsident Macron begrüßte die Feuerpause zwischen den USA und dem Iran, forderte aber eine Ausweitung auf den Libanon. Die Lage dort bleibe kritisch, sagte Macron in Paris. China reagierte ebenfalls positiv auf die Vereinbarung. Man werde die Bemühungen für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten nun weiter fortsetzen, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking.
Die EU-Außenbeauftragte Kallas bezeichnete die Waffenruhe als einen "Schritt zurück vom Abgrund nach Wochen der Eskalation". Dies sei eine "dringend benötigte Chance, Raum für Diplomatie zu schaffen", schrieb Kallas auf der Online-Plattform X. Die Vereinten Nationen forderten die Kriegsparteien dazu auf, die Waffenruhe nun auch tatsächlich zu befolgen.
Weiterführende Informationen
Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





