Cologne Duets Laia Genc & Roger Hanschel

Zwischen mitreißendem Groove, kammermusikalischer Raffinesse und atemberaubender Virtuosität: Das Duo Laia Genc/Roger Hanschel zündete im Konzert ohne Publikum ein Feuerwerk unterschiedlichster Klangfacetten.

Am Mikrofon: Anja Buchmann | 23.03.2021

In der Ecke eines weißen Raumes sitzt im Vordergrund eine Frau im kurzen schwarzen Kleid, rechts im Hintergrund ein Mann im schwarzen Anzug und blauen Hemd. Beide lächeln.
Beide haben auch ausgiebig Erfahrung mit dem unbegleiteten Solospiel gesammelt: Laia Genc und Roger Hanschel (Markus Braun)
Sich jagend, sich streitend, vereint; strahlend, nachdenklich oder meditativ: Vielgestaltig sind die Linien, Klänge und Stimmungen, die Pianistin Laia Genc und Saxofonist Roger Hanschel miteinander kreieren. 2016 begannen die beiden in Köln ansässigen Musiker mit ihrer Duo-Arbeit. Die gebürtige Berlinerin mit türkischen Wurzeln Laia Genc hat vor allem durch ihr inzwischen seit 15 Jahren bestehendes Trio Liason Tonique auf sich aufmerksam gemacht: eine Formation mit großem Klangempfinden, mit freien Ausbrüchen inmitten geordneter Strukturen, die sich verschiedenster musikalischer Dialekte bedient. Roger Hanschel, bekannt geworden mit der Kölner Saxofon Mafia und mit seinem Quartett Heavy Rotation, gilt international als hochvirtuoser Meister seines Instruments. In Zusammenarbeit mit dem Auryn Quartett, dem Rascher Saxofon Quartett und den indischen Musikern Deobrat und Prashant Mishra (Trio Benares) hat er sich auch intensiv mit klassischen Klangkulturen beschäftigt. Im Duo begeistern beide mit ihrem so sensiblen wie groovenden Zusammenspiel.
Roger Hanschel, Saxofon
Laia Genc, Klavier
Aufnahme vom 16.1.2021 aus dem Tonstudio der Welt, Köln