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StartseiteDeutschlandfunk - Der TagDie Krise als Chance 30.03.2020

Der TagDie Krise als Chance

Welche Chancen ergeben sich aus der aktuellen Corona-Situation für unsere Zukunft? Wir blicken auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

Von Ann-Kathrin Büüsker

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Illustration eines abstrakten Kopfs in der Seitenansicht, dem von Händen Puzzleteile eingesetzt werden. (imago/Ikon Images/Gary Waters)
Welche Chancen liegen in der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Ausnahmesituation? (imago/Ikon Images/Gary Waters)

Welche Chancen liegen in der Corona-Krise und wie gelingt es uns diese zu sehen und zu nutzen? Eindrücke der Zukunftsforscherin Cornelia Daheim.

Ideen, wie die aktuellen Entwicklungen sich im Sinne der Nachhaltigkeit auf Konsum und Wirtschaft auswirken können, besprechen wir mit Maike Gossen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung.

Nicole Deitelhoff, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen an der Uni in Frankfurt am Main, erläutert, warum der Multilateralismus von der Krise profitieren kann.

Und SPD-Vize Kevin Kühnert schildert, welche Chancen er aktuell für Politik und Gesellschaft sieht. Populisten seien aktuell nicht gefragt, sagte Kühnert. "Sie sind zwar Meister darin, Probleme zu benennen und Finger in Wunden vermeintlicher oder tatsächlicher Natur zu legen. Aber sie haben keine Lösungsangebote, wenn es wirklich um existenzielle Fragen der Gesellschaft geht. Wenn davon was hängen bleibt, dann ist der Debattenkultur geholfen - wenn auch unter schlimmen Umständen", so der stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD.

Kevin Kühnert, SPD, auf einem roten Sitzwürfel mit SPD-Logo, um ihn herum weitere Sitzwürfel (Getty Images Europe/Jens Schlueter)Der stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, Kevin Kühnert (Getty Images Europe/Jens Schlueter)

Zudem wünsche er sich, dass "wir lernen, dass das Gemeinwohl nicht verzichtbar ist in unserer Gesellschaft". Der Einzelne könne eine solche Krise nicht bewältigen. Die Krisensituation mit ihren ungewöhnlichen Maßnahmen dürfe nicht zum Normalzustand werden, forderte Kühnert weiter. Die politische Kommunikation spiele eine sehr wichtige Rolle: "Die Akzeptanz für die Maßnahmen muss immer wieder neu geschaffen werden."

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