Montag, 27. Juni 2022

Der Tag
Harter Brexit - und dann?

Ein harter Brexit wird aus Brüsseler Sicht immer wahrscheinlicher. Aber wie hat sich die EU darauf vorbereitet? Außerdem: Die deutschen CO2-Emissionen sind zwar gesunken, das spricht aber noch lange nicht für funktionierenden Klimaschutz.

Von Ann-Kathrin Büüsker | 02.04.2019

Demonstranten forderten, den Brexit umzusetzen
Aus Sicht der EU wird ein Brexit ohne Abkommen immer wahrscheinlicher - doch was kommt dann? (AFP/Tolga Akmen)
Ein "No Deal"-Szenario in Sachen Brexit wird aus Brüsseler Sicht immer wahrscheinlicher. Das britische Unterhaus will Theresa Mays Brexit-Abkommen nicht verabschieden, neu verhandelt wird nicht - es bleibt am Ende nur der harte Brexit, wenn das so weiter geht. Auf den ist man, so bitter es ist, in Brüssel durchaus vorbereitet. Er würde Nachteile für beide Seiten bringen, aber es gibt erst einmal Regelungen, um über die ersten Monate zu kommen, erklärt unser Brüssel-Korrespondent Peter Kapern.
Leider liegt für dieses Bild keine Bildbeschreibung vor
Mehr Beiträge zum Brexit finden Sie in unserem Portal „Countdown zum Brexit“ (AFP / Tolga Akmen)
Weniger Emissionen, aber kein gutes Zeugnis für die Klimapolitik
Der Klimawandel, den wir gerade erleben, ist von uns Menschen mit verursacht. Da gibt es wissenschaftlich überhaupt kein Vertun. Weil wir so viel CO2 ausstoßen. Dies einzusparen ist daher oberstes Ziel der Klimapolitik.
Die Bundesregierung hat heute eine erste Schätzung zu den CO2-Emissionen 2018 herausgegeben. Derzufolge wurden rund 38 Millionen Tonnen oder 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr ausgestoßen. Klingt erstmal sehr positiv, wir schauen uns die Zahlen mit Nadine Lindner aus unserem Hauptstadtstudio genauer an und finden ein "aber!".