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StartseiteDeutschlandfunk - Der TagWeils erfolgreiche Aufholjagd - Hat Kurz das Rezept gegen Rechtpopulisten gefunden?16.10.2017

Der TagWeils erfolgreiche Aufholjagd - Hat Kurz das Rezept gegen Rechtpopulisten gefunden?

Eine Nachlese der Wahlen in Niedersachsen und Österreich. Wie ist es möglich, in knapp drei Monaten einen Rückstand von zwölf Prozent aufzuholen, so wie es SPD-Ministerpräsident Stephan Weil geschafft hat? Und in Österreich hat die ÖVP von Sebastian Kurz die rechte Flanke geschlossen. Ist das ein erfolgreiches Rezept gegen Rechtspopulismus?

Von Philipp May

Der SPD-Parteivorsitzende Martin Schulz (3.v.l.) spricht am 16.10.2017 in der SPD-Parteizentrale in Berlin neben Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD, M). Daneben stehen Ralf Stegner (2.v.l.), stellvertretender SPD-Vorsitzender und Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein, Doris Ahnen (4.v.l.), Mitglied des SPD-Parteivorstands und des SPD-Parteipräsidiums, Thorsten Schäfer-Gümbel (3.v.r.), Fraktionsvorsitzender und Landesvorsitzender der hessischen SPD, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und SPD-Generalsekretär Hubertus Heil. (dpa-Bildfunk / Kay Nietfeld)
Nach der Landtagswahl in Niedersachsen (dpa-Bildfunk / Kay Nietfeld)

Anfang August wollten die Niedersachsen Ministerpräsident Stephan Weil noch unbedingt loswerden. In den Umfragen lag seine SPD zwölf Prozent hinter der CDU von Herausforderer Bernd Althusmann. Doch am Wahltag ging Weil dann mit über drei Prozent Vorsprung ins Ziel. Woran das lag, erklärt Sandra Schulz, Herrin der Daten und Zahlen in der Deutschlandfunk-Zeitfunk-Redaktion.

Bis vor einem halben Jahr galt die rechtspopulistische FPÖ als haushohe Favoritin auf einen Wahlsieg in Österreich - bis Sebastian Kurz kam und der konservativen ÖVP ebenfalls einen knallharten Rechtskurs verordnete. Nun hat Kurz die Wahl gewonnen. Hat er damit das Rezept gegen Rechtspopulisten in Europa gefunden? Alexandra Föderl-Schmid, langjährige Chefredakteurin des Wiener Standard und jetzt bei der Süddeutschen Zeitung, glaubt das nicht.

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