Auswärtiges Amt
Deutschland bei Treffen von Trumps "Friedensrat" auf hoher Beamtenebene vertreten

Bei der ersten Zusammenkunft des von den USA initiierten sogenannten "Friedensrats" wird Deutschland heute auf hoher Beamtenebene vertreten sein.

    US-Präsident Trump unterzeichnet an einem Tisch auf einem Podium die Urkunde, daneben sitzen und stehen weitere Personen. Dahinter eine blaue Wand mit der weißen Aufschrift "Bord of Peace".
    Offizielle Gründung des "Friedensrats" am 22. Januar in Davos. (AP / Evan Vucci)
    Aus dem Auswärtigen Amt verlautete, dass der für den Gazastreifen zuständige Beamte Christian Buck an dem Treffen in Washington teilnehmen werde. Dort soll es um Finanzhilfen für den Wiederaufbau des Palästinensergebiets gehen. Das Weiße Haus erklärte, mehr als 20 teilnehmende Staaten hätten insgesamt rund fünf Milliarden US-Dollar zugesagt. Präsident Trump werde die Konferenz leiten.
    Die Bundesregierung hatte eine Mitgliedschaft in dem von Trump geschaffenen "Friedensrat" abgelehnt, weil sie ihn - wie viele andere Staaten auch - als nicht erwünschte Konkurrenz zum UNO-Sicherheitsrat ansieht. Zahlreiche Länder haben dagegen zugesagt, so etwa Ägypten, Israel, die Türkei, Ungarn, Argentinien und Pakistan.
    Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.