
Der DGB erklärte, in der Regel werde eine solche Prämie bei Tarifverhandlungen vereinbart. Damit könne man sie zwar in Verhandlungen aufnehmen. Es stelle sich aber die Frage, wie es mit Branchen sei, die gerade erst Tarifverhandlungen abgeschlossen hätten. In diesen Branchen könnten Beschäftigte leer ausgehen.
Auch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände teilte mit, für eine solche Prämie brauche es ein ausreichend großes Zeitfenster. Das laufende Jahr sei dafür angesichts der üblichen Zeitpläne für Tarifverhandlungen viel zu kurz. Zudem sei es unrealistisch davon auszugehen, dass alle Unternehmen die Prämie zahlen könnten.
Die Spitzen von CDU, CSU und SPD hatten vereinbart, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern im laufenden Jahr eine steuer- und abgabenfreie 1.000-Euro-Prämie auszahlen können.
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Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
