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StartseiteWissenschaft im BrennpunktDie Megastadt von morgen13.06.2010

Die Megastadt von morgen

Herausforderung Ballungsraum

In Mumbai drängen sich derzeit 18 Millionen Menschen, in Schanghai sind es 14 Millionen - nur zwei Beispiele für eine Trend, der allerorts sichtbar wird: Die Welt wird städtisch. Seit 2007 leben genauso viele Menschen in Städten wie auf dem Land.

Schanghai bei Nacht (AP Archiv)
Schanghai bei Nacht (AP Archiv)
<p>In Teilen Asiens und Afrikas erreicht die Verstädterung derzeit Höchstgeschwindigkeit. 2005 zählten die Vereinten Nationen erstmals 20 Megastädte, Städte mit mindestens 10 Millionen Einwohnern. Im Jahr 2015 sind es voraussichtlich 26 megacities weltweit, 22 davon in Entwicklungsländern. Hinzu kommen mega-urbane Regionen, Agglomerationen, die aus eng verflochtenen, zunehmend zusammenwachsenden Mittel- und Großstädten bestehen. Manche der urbanen Riesen sind zunehmend von Chaos, Armut und Umweltproblemen geprägt, in Ländern wie Nigeria oder Bangladesh etwa. <br /><br /><object width="400" height="240" data="../themes/dradio/flash/player.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="../themes/dradio/flash/player.swf" /><param name="flashvars" value="file=http:ondemand-mp3.dradio.de/video/dlf/forschak/megastadt_trailer.flv&stretching=extrafit&image=http:ondemand-mp3.dradio.de/video/dlf/forschak/megastadt_startbild.jpg" /></object><br /><br />Die Probleme treffen allerdings auch die reichen Städte. Überall dort, wo die Bevölkerungsdichte explodiert, stellen sich grundlegende Fragen der Infrastruktur und der Versorgungssicherheit. Wie reagieren die Megastädte auf das Schwinden der Wasserreserven, wie auf den stetig wachsenden Hunger? Welche Risiken und Chancen, welche Visionen bieten sie?<br /><br /></p><p><strong>&quot;<strong>Themenreihe im Deutschlandfunk</strong>&quot;</strong></p><p><br />In lockerer Folge beleuchtet Wissenschaft im Brennpunkt die unterschiedlichen Aspekte dieser im 20. Jahrhundert erstmals aufgetretenen Siedlungsform.<br /><br /><strong>13.06.10:</strong> <papaya:addon addon="d53447f5fcd08d70e2f9158d31e5db71" article="111873" text="Der Traum von Agropolis. Der Wolkenkratzer als Bauernhof" alternative_text="Der Traum von Agropolis. Der Wolkenkratzer als Bauernhof" /><br /><papaya:media src="a5d246c8e2e9febb0f232b37ff9d0787" rspace="5" bspace="5" width="144" height="108" align="left" resize="abs" subtitle="Nahrungsquelle Supermarkt" popup="yes" />Das wachstumsstärkste Segment unter all den Städten der Menschheit sind die Riesenstädte oder Megacities mit Einwohnerzahlen jenseits der fünf Millionen. Solche Bevölkerungsmassen wollen aber ernährt werden. Traditionelle Konzepte wie der Import aus mehr oder weniger fernen Agrarregionen stoßen an ihre Grenzen. Hilfe versprechen neuartige Konzepte.<br /><br /><br /><br /><strong>28.11.10:</strong> <papaya:addon addon="d53447f5fcd08d70e2f9158d31e5db71" article="111943" text="Am Tropf. Wenn Metropolen das Wasser ausgeht" alternative_text="Am Tropf. Wenn Metropolen das Wasser ausgeht" /><br /><papaya:media src="0050563e6b149f78f1605e141db90c28" rspace="5" bspace="5" width="144" height="108" align="left" resize="abs" subtitle="Downtown Los Angeles." popup="yes" />Wasser hat Los Angeles zu dem gemacht, was es heute ist: eine Millionenmetropole. Gewaltige Wasserleitungen transportieren den wertvollen Rohstoff über hunderte von Kilometern in den trockenen Süden Kaliforniens. Doch nun hängt die Stadt am Tropf. Bereits jetzt reicht das importierte Wasser kaum, um den Bedarf dieses riesigen urbanen Gebiets zu decken. Die stetig wachsende Bevölkerung und der Klimawandel werden die Situation in den kommenden Jahrzehnten wohl drastisch verschärfen.<br /><br /><strong>09.01.11:</strong> <papaya:addon addon="d53447f5fcd08d70e2f9158d31e5db71" article="111967" text="Der Tag davor. Eine Metropole baut für das große Beben" alternative_text="Der Tag davor. Eine Metropole baut für das große Beben" /><br /><papaya:media src="6779276f1f95b6cf10e1888a214c51b9" rspace="5" bspace="5" width="144" height="108" align="left" resize="abs" subtitle="San Juan Capistrano" popup="yes" />Kalifornien ist eins der Risikogebiete, in denen Millionen Menschen mit der unmittelbar drohenden Gefahr schwerer Erdbeben leben. Dort versucht die Städte so erdbebensicher wie nur möglich zu gestalten und die Menschen auf den Ernstfall vorzubereiten. Doch ist ein wirkungsvoller Schutz für Millionen von Menschen überhaupt machbar? Die Frage ist von weitreichender Bedeutung. Weltweit siedeln immer mehr Menschen in seismisch aktiven Gebieten, mit verheerenden Beben rechnen etliche der größten Ballungsräume: Tokio, Jakarta, Teheran, Manila, Istanbul.<br /><br /><strong>10.07.11:</strong><papaya:addon addon="d53447f5fcd08d70e2f9158d31e5db71" article="112050" text="China geht das Wasser aus. Konzepte gegen den Mangel" alternative_text="China geht das Wasser aus. Konzepte gegen den Mangel" /><br /><papaya:media src="f2d623e1b92766fcda86089ab2045b2e" rspace="5" bspace="5" width="144" height="108" align="left" resize="abs" subtitle="Eine chinesische Famile betrachtet den Drei-Schluchten-Damm am Jangtse-Fluss in der Provinz Hubei." popup="yes" />China schreitet mit Sieben-Meilen-Stiefeln voran. Wachstumszahlen von Wirtschaft und Bevölkerung überschlagen sich und Megastädte schießen zuhauf aus dem Boden. Doch bei alle dem Glanz kämpft China zunehmend mit einem Versorgungsproblem. Denn dem "Reich der Mitte" geht das Wasser aus. Mit gemeinsamen Projekten versuchen chinesische und deutsche Forscher einer befürchteten Katastrophe zu begegnen. <br /><br /><br />Weiterhin geplant: <br /><br /><strong>17.07.11: <papaya:addon addon="d53447f5fcd08d70e2f9158d31e5db71" article="112052" text="Das Auto ist das Problem. Chinas Planer entschleunigen den Verkehr" alternative_text="Das Auto ist das Problem. Chinas Planer entschleunigen den Verkehr" /><papaya:media src="ca9f03f0a36223d8f5334e854f5a0457" rspace="5" bspace="5" width="144" height="108" align="left" resize="abs" subtitle="Verkehrsstau" popup="yes" />Die Vision ist relativ klar: In Zukunft surren Elektroautos wie an einer Perlenkette aufgereiht über Autobahnen. Doch was erwartet uns auf dem Weg in diese Zukunft? Die Probleme, die das Auto verursacht sind heute schon akut: Umweltprobleme, Gesundheitsprobleme, Probleme bei der Verkehrsplanung. Und sie werden heute schon gelöst, beispielsweise in der chinesischen Millionenstadt Hefei. Von den Konzepen dort können auch die Industriestaaten bei der Lösung ihrer Verkehrsprobleme etwas lernen.<br /><br /></p><p><strong>&quot;</strong>Weiterführende Links ins Internet&quot;</strong></p><p><br /><br /><papaya:link href="http:www.unhabitat.org/pmss/listItemDetails.aspx?publicationID=2562" text="UN-Habitat: Städtebericht 2008/2009" title="UN-Habitat: Städtebericht 2008/2009" target="_blank" /><br /><br /><papaya:link href="http:www.megacities.uni-koeln.de/" text="International Geographical Union: Task-Force Megacities" title="International Geographical Union: Task-Force Megacities" target="_blank" /><br /><br /><papaya:link href="http:www.bpb.de/themen/TFUJPW,0,0,Megast%E4dte.html" text="Bundeszentrale für Politische Bildung: Dossier Megacities" title="Bundeszentrale für Politische Bildung: Dossier Megacities" target="_self" /><br /><br /><papaya:link href="http:spectrum.ieee.org/static/moremegacity" text="IEEE: Bericht Megacities" title="IEEE: Bericht Megacities" target="_blank" /><br /><br /><papaya:link href="http://www.siemens.com/innovation/en/publikationen/publications_pof/pof_fall_2006/sustainable_city_development.htm" text="Siemens AG: Sustainable City Development" title="Siemens AG: Sustainable City Development" target="_blank" /></p>

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