
Die EU-Missionen "Aspides" und "Atalanta" sollen ausgebaut werden. Damit schließt sich die EU der zurückhaltenden Haltung Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, der Niederlande und Japans an. Sie hatten ebenfalls Hilfe angeboten, ohne konkret auf das Hilfsersuchen von US-Präsident Trump einzugehen. Bundeskanzler Merz hatte einen Bundeswehr-Einsatz für die Dauer des Krieges ausgeschlossen. Ähnlich äußerte sich auch Bundesverteidigungsminister Pistorius. Eine Bewertung der notwendigen Unterstützung könne erst nach einem Waffenstillstand erfolgen, sagte der SPD-Politiker in Berlin. Zudem käme eine deutsche Beteiligung nur im Rahmen eines internationalen Mandats oder einer Kooperation sowie unter Zustimmung des Bundestages infrage.
Der Gipfel ging zuende, ohne dass die Finanzhilfen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro freigegeben wurden. Ungarn und die Slowakei blieben bei ihrer Blockade der Auszahlung.
Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
