
Der frühere Leiter der Forschungsabteilung der Bundesbank, Mönch, sagte dem Handelsblatt, es scheine aktuell riskant, so viel Gold dort zu lagern. Im Sinne einer größeren strategischen Unabhängigkeit von den USA sollte die Bundesbank über eine Rückholaktion nachdenken. Ähnlich äußerte sich der Chef des Europäischen Steuerzahlerbunds TAE, Jäger. Trump sei unkalkulierbar, sagte er der Rheinischen Post. Was passiere, wenn die Provokation mit Grönland weitergehe? Bundesbankpräsident Nagel erklärte indes, er lehne eine Lagerung der Goldreserven in Deutschland ab.
Die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Beck, sprach sich ebenfalls für eine Verlagerung aus. Die Goldreserven seien ein wichtiger Stabilitäts- und Vertrauensanker. Sie dürften auf keinen Fall zum Spielball geopolitischer Auseinandersetzungen werden. - Die Bundesbank deponiert aktuell 1.236 Tonnen Gold bei der US-Notenbank Fed in New York, mehr als ein Drittel ihrer Bestände. Deutschland hält nach den USA die meisten Goldreserven der Welt.
Diese Nachricht wurde am 22.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





