
Verstärkt werde der Effekt durch die gestiegene Inflation. Daher müssten untere und mittlere Einkommen gezielt entlastet werden, erklärte Spannagel im Deutschlandfunk. Derzeit verteile die Regierung aber eher Geld nach dem Gießkannenprinzip.
Nach Zahlen der Hans-Böckler-Stiftung haben sowohl die Einkommensungleichheit als auch die Quote der in Armut lebenden Menschen zuletzt einen Höchststand erreicht. Demnach gilt als arm, wer über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verfügt. Laut dem Statistischen Bundesamt arbeitet etwa jeder sechste abhängig Beschäftigte in Deutschland im Niedriglohnsektor.
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Diese Nachricht wurde am 01.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
