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Exxon Valdez

Am Abend des 23. März 1989 verlässt die Exxon Valdez ihren Heimathafen und steuert in den Prinz William Sund hinaus - beladen mit etwa 200 Millionen Litern Öl. Keine drei Stunden später beginnt die Katastrophe. Das Schiff läuft auf ein Riff, die Tanks schlagen leck, mehr als 40 Millionen Liter laufen aus und verseuchen 2000 Kilometer Küste. Hunderttausende von Vögel, Seeottern und Fischen verenden qualvoll.

Von Monika Seynsche | 15.04.2012

23 Jahre sind seitdem vergangen. Aber das Ökosystem im Prinz-William-Sund an der Südküste Alaskas hat sich bis heute nicht erholt. Immer noch finden sich am Strand kaum verwitterte Klumpen Öl, die Heringsschwärme sind nicht zurückgekommen, genauso wenig wie viele Seevögel.

Wissenschaft im Brennpunkt zeigt die Langzeitfolgen dieses Ölunfalls, der bis zur Havarie der Deep Water Horizon der größte der US-amerikanischen Geschichte war.

Das Feature ist Teil des Themenschwerpunkts Wunden der Erde über den Eingriff des Menschen in das System Erde.

"Manuskript zur Sendung:"

Exxon Valdez

"Weiterführende Links:"

Seiten des Deutschlandradios:

Die Jahrhunderthavarie der Exxon Valdez
(Natur vom 13.04.12)

Albtraum für die Arktis
(Umwelt und Verbraucher vom 01.09.11)

Die schwarze Bedrohung
(Andruck vom 18.04.11)

Apokalypse aus Öl
(Globus vom 09.07.10)

Der GAU vor Louisiana
(Wissenschaft im Brennpunkt vom 02.05.10)

''Man schöpft nur ab''
(Radiofeuilleton: Thema vom 29.04.10)

Räuber im Norden
(Forschung aktuellvom 18.07.08)

Herzkrank durch Öl
(Forschung aktuell vom 19.02.08)

Links ins Netz:

Exxon Valdez Oil Spill Trustee Council

Prince William Sound Science Center, Cordova

Studie zu den Langzeitfolgen für Seeotter (in Englisch, PDF-Datei)

Studie zu den Langzeitfolgen für Orcas (in Englisch, PDF-Datei)

Trailer zum Film "Black Wave"