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FIFA
"Blatter ist immer für ein schräges Spiel gut"

Vor der Sitzung des FIFA-Exekutiv-Komitees schließt FIFA-Experte Thomas Kistner von der Süddeutschen Zeitung nicht aus, dass Sepp Blatter mit juristischen Mitteln einen möglichst späten Termin für die Wahl seines Nachfolgers durchsetzen wird.

Thomas Kistner im Gespräch mit Philipp May | 19.07.2015
    Der Journalist Thomas Kistner
    Der Journalist Thomas Kistner (imago stock & people)
    Dass Blatter sich mit einem Passus ins nächste Jahr retten würde, würde einen "ultimativen Affront" Deutschen, Holländern und Engländern gegenüber bedeuten. Ein möglicher Kandidat Michel Platini, hat sich nach Spiegel-Informationen Stimmen aus Nord-, Süd- und Mittelamerika organisiert. Kistner sagte, dass aber auch Informationen umgingen, dass es einen Kandidat aus Asien gebe. Dieser hätte den kuwaitischen Scheich Al-Sabah hinter sich, der als Königsmacher gelte. Ein asiatischer Präsident würde Al-Sabah selbst, der auch IOC-Chef Bach ins Amt verhalf, weiteres Gewicht verleihen.
    Das vollständige Gespräch können Sie als Audio-on-Demand nachhören.