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StartseiteDeutschlandfunk - Der PolitikpodcastWie haben sich die Kandidierenden präsentiert?12.09.2021

Folge 218Wie haben sich die Kandidierenden präsentiert?

Zum zweiten Mal sind die Kanzlerkandidaten Armin Laschet, Annalena Baerbock und Olaf Scholz im TV-Triell vor der Bundestagswahl 2021 gegeneinander angetreten. Im Anschluss werteten Dlf-Hauptstadtkorrespondentinnen und -korrespondenten die Debatte aus - Zuhörerinnen und Nutzer konnten live auf Twitter mitdiskutieren.

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FOTOMONTAGE: Die Kanzlerkandidaten zur Bundestagswahl 2021: v.li:Armin Laschet (CDU), Annalena Baerbock, (Bündnis 90/die Gruenen), Olaf Scholz (SPD). (picture alliance / dpa / SvenSimon)
Diskutieren Sie mit: Wie haben Sie das zweite TV-Triell empfunden? (picture alliance / dpa / SvenSimon)
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Zwei Wochen vor der Bundestagswahl stellen sich die Kandidierenden Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) erneut Fragen zu bundespolitischen Themen. Waren beim ersten Triell Verteidigungs-, Steuer- und Klimapolitik zentrale Themen, standen nun auch die mögliche Regierungsbildung mit anderen Parteien im Vordergrund.

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Alle drei erteilten einer Zusammenarbeit mit der AfD eine deutliche Absage. Der CDU-Vorsitzende Laschet schloss zudem eine Koalition mit der Linken aus. Daneben antwortete er auf die Frage, ob die Union die Rolle eines Juniorpartners in einer Koalition mit der SPD akzeptieren würde, Demokraten müssten nach der Wahl miteinander reden. Die Grünen-Ko-Vorsitzende Baerbock warb für eine Regierung unter Führung ihrer Partei. An Laschet gerichtet fügte sie hinzu, sie halte es für brandgefährlich, die Linke und die AfD gleichzusetzen. Finanzminister Scholz von der SPD betonte auf die Frage, ob er mit der Linken koalieren würde, dass ein Bekenntnis zur Nato und zur Europäischen Union für ihn unabdingbar seien. Eine Zusammenarbeit indes schloss er abermals nicht aus.

Die Debatte in der Nachlese

Wie haben sich die Kandidierenden präsentiert? Sind Baerbock, Laschet und Scholz bei ihrer Haltung des ersten Triells geblieben, sich fair und kompromissbereit zu zeigen und den Eindruck ideologischer Starre zu vermeiden? Wurden die Fragen klar und souverän beantwortet? Wer hat thematisch am meisten überzeugt? Sind wichtige Themen ausgespart geblieben? Wer hat den sympathischsten Eindruck hinterlassen? Gibt es eine Gewinnerin oder einen Gewinner? Darüber konnten Zuschauerinnen und Nutrzer direkt im Anschluss an die Debatte mit unseren Hauptstadtkorrespondentinnen und -korrespondenten Ann-Kathrin Büüsker, Frank Capellan, Stephan Detjen, Katharina Hamberger und Klaus Remme über den Twitter-Account @DLF diskutieren.

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