Forschung aktuell 

Radioaktives Erbe Altlasten des Uran-Bergbaus bedrohen Kirgistan

Ziegen grasen auf dem Absetzbecken Nr.5 in Mailuu-Suu (Copyright: EBRD)

In Mailuu-Suu wurde bis in die 1960er-Jahre Uran für das sowjetische Nuklearprogramm abgebaut. Die Kleinstadt in Kirgistan zählt heute zu den am stärksten mit Giftstoffen belasteten Regionen der Erde. Mit internationaler Hilfe sollen die uranhaltigen Altlasten nun saniert werden.

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Künstliche Haut für Roboter Sensorchips verleihen Tastsinn

Die Kommunikationsmanagerin von Aldebaran, Aurora Chiquot, umarmt auf der CeBIT Hannover 2016 den humanoiden Roboter "Pepper". (Ole Spata/dpa)

Temperatur, Berührung oder Schmerz fühlen: Forscher haben eine künstliche Haut für Roboter erfunden, die dabei hilft, Berührungen auszuweichen oder im richtigen Maße darauf zu reagieren. Von einem Roboter umarmt zu werden, war bisher potenziell lebensgefährlich – jetzt wird es möglich.

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Organe aus dem 3D-DruckerSchwierige Suche nach einer tierfreien Biotinte

Eine Biotinte wird auf einen Gelatineträger gedruckt (dpa / picture alliance / Franziska Kraufmann)

Tierversuche werden heute oft durch andere Verfahren ersetzt. So lassen sich mittels sogenannter Biotinte im 3D-Drucker viele Organe so nachbauen, dass man mit ihnen Versuche vornehmen kann. Doch auch die Biotinte benutzt tierische Ausgangsmaterialien. Dies ist nicht nur aus Tierschutzgründen schlecht.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Mini-Sonnenfinsternis +++ Vitamin-E-Präparat und dessen Rolle bei Todesfälle durch E-Zigaretten +++ Solarmodul-Rekord +++ Computerprogramm berechnet die Wahrscheinlichkeit von Herzrhythmusstörungen +++ Die G20 dürften das 1,5-Grad-Ziel verfehlen +++ Anemonenfische könnten heimlich kommunizieren

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IceCube-Detektor am SüdpolKünstliche Intelligenz macht Jagd auf Neutrinos

Das IceCube Labor am Südpol (NSF / Freija Descamps)

Big Data – dieses Schlagwort wird auch in der Grundlagenforschung immer wichtiger. Beim größten Teilchen-Detektor der Welt, dem Neutrino-Teleskop 'IceCube' am Südpol, setzen Physiker jetzt auf künstliche Intelligenz. Ein lernender Algorithmus durchforstet die Datenberge nach verräterischen Spuren.

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Studie zu Blitzschlag-OpfernGefahr durch Gewitter wird unterschätzt

Ein mehrfach verzweigter Blitz am dunklen Himmel über der Silhouette eines Baumes  (imago/STAR-MEDIA)

"Eichen sollst Du weichen, Buchen sollst Du suchen" - bekanntlich ist dieser Spruch blanker Unsinn. Und dennoch: Bei Gewitter stellen sich viele Menschen unter einen Baum. Wenn es zu Toten oder Verletzten durch Blitzeinschläge kommt, dann war meist Leichtsinn im Spiel, warnen Meteorologen.

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Digitales GesundheitswesenDer Zeitplan für das E-Rezept steht

Digitales Arztrezept auf einem Smartphone in der Adler Apotheke in Hamburg-Wandsbek. Mit einem 18-monatigen Pilotprojekt will die Techniker Krankenkasse (TK) den Nutzen von elektronischen Rezepten pruefen.  (Foto: imago stock&people/epd-bild/Philipp Reiss)

Es geht alles nicht so schnell wie gedacht bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Ob bei der Gesundheitskarte oder der digitalen Patientenakte: Modellversuche gibt es viele - offene Fragen etwa zum Datenschutz auch. Beim E-Rezept sind nun die Weichen bis zur bundesweiten Einführung gestellt.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Das antike Rom war ein Schmelztiegel von Einwanderern +++ Das Schicksal der Kaiserpinguine steht und fällt mit dem Pariser Klimaabkommen +++ Die katholische Kirche des Mittelalters prägt noch heute die europäischen Industriegesellschaften +++ Ein schnellerer Herzschlag ermöglicht es Hirschmäusen, in großer Höhe zu überleben +++ Das richtige Maß an Unwägbarkeit macht den Reiz von Popmusik aus +++ Das Ozonloch war seit 30 Jahren nicht so klein wie 2019

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Aufrechter Gang des MenschenForscherin: Menschliche Evolution fand nicht nur in Afrika statt

Madelaine Böhme, Professorin für Paläoklimatologie an der Universität Tübingen, steht neben Knochen der bisher unbekannten Primatenart Danuvius guggenmosi. (dpa)

Ob es sich um Menschenaffen oder um frühe Menschen handelt, sei noch offen, sagte Paläontologin Madelaine Böhme im Dlf. Das Team um die Forscherin hat Knochen früher Zweibeiner im Allgäu, Bayern, entdeckt. Die Annahme, dass der aufrechte Gang zuerst in Afrika aufgetreten ist, sei nicht länger haltbar.

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MedikamententestsMini-Leber auf einem Chip soll Tierversuche ersetzen

Lebergewebe in Zylindern auf einem Chip im Labor der Firma TissUse in Berlin. (imago stock&people)

Bevor Medikamente für den Menschen zugelassen werden, testet man sie an Versuchstieren. Aber Ratten und Mäuse reagieren häufig anders auf Wirkstoffe als Menschen. US-Forscher haben deshalb eine Mini-Leber auf einem Chip entwickelt und wollen so Tierversuche reduzieren.

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KlimaforschungWenn Hagelkörner zur Gefahr werden

Große Hagelkörner auf einem Feld (imago / blickwinkel)

Hagelkörner werden in Zukunft größer. Das prognostizieren Klimasimulationen einer Forschungsstudie. Die Folge ist ein wachsendes Risiko: Bei Durchmessern von um die zehn Zentimetern birgt Hagel eine Verletzungsgefahr für Menschen.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Das Proton ist wohl noch kleiner als gedacht +++ Manche Frauen können auch ohne Riechkolben riechen +++ Forschende entwickeln ein unsinkbares Metall +++ Forscher finden eine Mammut-Falle aus der Steinzeit +++ Konflikte innerhalb der Herkunftsfamilie belasten stärker als Streit mit dem Partner

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Klimanotstand"Man darf nicht beim Warnen und Mahnen stehenbleiben"

Ein Ballon mit der Aufschrift "Es gibt keinen Planet B." ist vor Braunkohlekraftwerken bei Kerpen zu sehen - aufgenommen am Rande des Landesparteitags der nordrhein-Westfälischen Grünen, der im Oktober 2018 am Hambacher Forst stattfand. (Ina Fassbender/ dpa )

Vor einem weltweiten Klimanotstand und „unsäglichem menschlichen Leid“ warnen 11.000 Forschende im Fachblatt "Bioscience". Es müsse aber nicht nur über den Stand des Problems, sondern auch über Lösungen gesprochen werden - die es durchaus gebe, so Marie-Luise Beck vom Deutschen Klima-Konsortium im Dlf.

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Erdbebengefahr durch FrackingWarum Großbritannien alle Bohrungen stoppt

Der einzige aktive Fracking-Standort in Großbritannien befindet sich in Kirkham in Nordengland. Dort bohrt die Firma Cuadrilla Resources Limited bohrt nach Öl und Gas. (imago images / ZUMA Press)

Ökologisch, billig, effektiv: Noch 2012 war Boris Johnson glühender Fracking-Anhänger. Doch am vergangenen Samstag stoppte der britische Premierminister vorläufig die Arbeiten am einzigen aktiven Fracking-Standort - denn die ausgelösten Erdbeben könnten zu stark werden.

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Rotweinreifung auf der ISS "Wir planen ernsthafte wissenschaftliche Experimente"

Die die Internationale Raumstation (ISS)  (Nasa)

Zwölf Flaschen Rotwein auf der ISS: Der Alkohol soll dort nicht getrunken werden, sondern ein Jahr lang altern, erklärte der Zellbiologe Michael Lebert im Dlf. Man erhoffe sich von der Auswertung auf der Erde, Rückschlüsse auf den Reifungsprozess ziehen zu können.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Rotwild passt sich an den Klimawandel an +++ Die Klitoris hat auch eine Reproduktionsfunktion +++ Zähes Wasser macht das Eis glatt +++ Wir lernen am besten, wenn wir jedes siebte Mal Fehler machen +++ Eine Krebskrankheit bei Muscheln ist ansteckend

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Voyager 2 hat den Einflussbereich der Sonne verlassen +++ Prognosen gehen von einem gewaltigen Meeresspiegelanstieg im Zuge des Klimawandels aus +++ Auch Vögel können komplexe Gesellschaften bilden +++ Auf der Internationalen Raumstation (ISS) gibt es jetzt Rotwein +++ Zwei Pflanzenfresser erhalten die Diversität +++ Forschende warnen vor einem globalen Klima-Notfall +++ Nanostäbchen verhalten sich wie Blumen

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ProvenienzforschungGeraubte Totenschädel werfen Fragen auf

Schädel eines Opfers des Völkermords in Namibia (imago stock&people)

In deutschen Museen lagern tausende Exponate, die auf fragwürdige Weise dorthin gelangten. Dazu zählen auch Schädel, die während der deutschen Kolonialzeit unter anderem im heutigen Namibia gesammelt wurden. Über die Frage, was Provenienzforschung in solchen Fällen leisten sollte, ist nun ein Streit entbrannt.

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Lernfähige AlgorithmenGefahren künstlicher Intelligenz

Buchcover "Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl" von Katharina Zweig. (Heyne)

Qualifizierte Bewerber werden abgelehnt, Unschuldige kommen ins Gefängnis, selbstfahrende Autos entscheiden über Leben und Tod: Der Vormarsch lernfähiger Algorithmen bringt Probleme mit sich, zeigt Katharina Zweig in ihrem Sachbuch auf. Trotzdem muss KI kein Teufelszeug sein.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Bluttest für Brustkrebs +++ Schaltkreise, die sowohl weich als auch hart sein können +++ Kannibalen-Ameisen in Atomwaffen-Bunker +++ Vulkan spuckt Asche kilometerhoch in die Atmosphäre +++ Neue Hinweise darauf, dass Neandertaler Symbole nutzten +++ Forschungscamp auf arktischer Eisscholle

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OrnithologieVögel mit schönem Gesang sind nicht intelligenter

Das Bild zeigt zwei Spatzen in einem Baum. (dpa / picture alliance / Bernd Thissen)

Langzeittests haben gezeigt: Der Gesang von Vögeln sagt nichts über deren allgemeine Intelligenz aus. Damit wurde eine 20 Jahre alte Hypothese widerlegt. Warum Vogel-Weibchen bevorzugt Männchen auswählen, die besser singen als andere, bleibt damit offen.

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Immun-AmnesieMasern-Infektion schwächt die körpereigene Abwehr

Der Rücken eines Mädchens, das an Masern erkrankt ist (picture alliance/KEYSTONE)

Masern-Infektionen können schwere Komplikationen hervorrufen und in Einzelfällen sogar tödlich sein. Durch eine seit Jahrzehnten bekannte Impfung könnte die Zahl der Infizierten drastisch gesenkt werden. Zwei internationale Forscherteams liefern nun zusätzliche Argumente für eine Masern-Impfung.

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Whistleblower in der Gen-ForschungIndigene DNA-Daten sollen zweckentfremdet worden sein

Röhrchen, auf dem "Test DNA" geschrieben steht (imago / Science Photo Library / Wladimir Bulgar)

Daten sind in der Genetik eine harte Währung. Sie erlauben tiefe Einblicke in die Geschichte der Menschheit und in ihre Krankheiten. Besonders gefragt sind Erbinformationen indigener Gruppen. Forscher versprechen im Gegenzug, sorgsam damit umzugehen. Dabei könnte es jetzt aber einen Vertrauensbruch gegeben haben.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Neonicotinoide schaden offenbar auch Fischen +++ Eine neue Therapie könnte vielen Mukoviszidose-Betroffenen helfen +++ Indische Flughunde beherbergen Filoviren, die offenbar auf Menschen überspringen können +++ Eine Studie liefert neue Einblicke in die genetische Vielfalt der Menschen in Afrika +++ Vampirfledermäuse haben stabile Freundschaften mit Blutsschwestern +++ Ab heute fließt Geld für die Exzellenzunis

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Moderne WeizensortenKeine Hinweise auf mehr krankmachende Proteine

Weizenfeld, vertrocknet und nur niedrig gewachsen, durch die Sommer Trockenheit, Dürre, in Ostwestfalen Lippe, NRW (imago stock&people / Jochen Tack)

Immer mehr Menschen ernähren sich glutenfrei - sie verzichten auf Weizenprodukte. Die Getreideart wird für die Zunahme von Lebensmittel-Unverträglichkeiten verantwortlich gemacht; angeblich enthalten moderne Weizenzüchtungen mehr krankmachende Proteine als frühere Sorten. Aber das stimmt offenbar nicht.

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Pestizide und Artensterben"Bei der Risikobewertung gibt es fundamentale Fehler"

Blick auf einen LKW, von dem aus Apfelbäume mit Pestiziden besprüht werden. (imago stock&people / C. Kaiser)

Der Umweltwissenschaftler Carsten Brühl fordert ein Umdenken bei der Zulassung von Pestiziden. Weil ein ganzheitlicher Ansatz bei der Risikobewertung fehle, würden Pestizide als sicher eingestuft, die aber tatsächlich schädliche Auswirkungen auf das ganze Ökosystem hätten, sagte Brühl im Dlf.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Ein neuartiger Lithium-Ionen-Akku kann in zehn Minuten aufgeladen werden +++ Jackson Pollock malte bewusst ohne Schnörkel +++ Für 1,8 Billionen Euro könnte Deutschland bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden +++ Eine uralte Gaswolke zeigt, dass die ersten Sterne früher entstanden sein müssen als bisher gedacht +++ Die Impfkampagne gegen Ebola im Kongo zeigt Wirkung +++ Ein doppelseitiges Klebeband verschließt Wunden im Gewebe in Sekunden

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UmweltschutzMikromagnete fangen Mikroplastik

Mikroplastik zwischen Salzkristallen (imago/Paulo Di Oliviera)

Studierende der RWTH Aachen haben an einem neuen Verfahren zum Nachweis von unsichtbarem Mikroplastik in Gewässern geforscht. Das Ergebnis ist ein sogenannter Plastractor - ein Plastikfänger, bestehend aus Magnetosomen, Bindeprotein und Farbstoffmarkierung.

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Autonomes FahrenNeue Leuchtsignale für selbstfahrende Autos

Forscher des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR in Braunschweig untersuchen mit VR-Technik die Kommunikation zwischen Fußgängern und autonomen Fahrzeugen (Marek Kruszewski / Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR))

Im Straßenverkehr kommunizieren Menschen durch Blinken, Handzeichen oder mittels akustischer Signale. Aber was passiert, wenn auf den Straßen automatisierte Fahrzeuge unterwegs sind? Dieser Frage gehen Verkehrsforscher in Braunschweig nach und setzen dabei vor allem auf neue Lichtsignale.

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Steigender MeeresspiegelViel mehr Menschen bedroht als gedacht

Überschwemmungen in Kurigram in Bangladesch. (www.imago-images.de)

In einer aktuellen Studie zu den Folgen des Klimawandels kommen US-Forscher zu einem alarmierenden Befund: Der zu erwartende Anstieg der Meeresspiegel bedroht weltweit viel mehr Küstenbewohner als bisher angenommen. Schon heute leben über 100 Millionen Menschen unterhalb der Hochwasser-Linie.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Chile hat die UN-Klimakonferenz im Dezember abgesagt +++ Eine künstliche Intelligenz verbessert die Smog-Vorhersage +++ Bei psychischen Erkrankungen hilft Cannabis nur wenig +++ Ein optischer Tiefensensor arbeitet wie ein Spinnenauge +++ Menschen erkennen bekannte Musik ungeheuer schnell +++ Der Klimawandel gefährdet die Forellen im Bodensee

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Radioaktiver GletscherstaubKryokonit birgt ein strahlendes Geheimnis

Ein weiß-blau schimmernder Gletscher am Meer im Vordergrund, dunkle Berge im Hintergrund  (imago/blickwinkel/AGAMI M. Guyt)

1870 bemerkte der schwedische Polarforscher Adolf Erik Nordenskiöld dunkle Löcher im Eis eines Gletschers. Das bräunliche Pulver darin nannte er Kryokonit. Der dunkle mineralische Belag lässt das Eis schneller schmelzen. Und er ist erstaunlich oft radioaktiv, wie Analysen nun belegen.

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KlimaschutzStudierende forschen an klimafreundlicher Milchherstellung

Cyanobakterien (Spirulina-platensis-Algen) in Reaktionsgläsern in einem Labor (dpa/Jens Kalaene)

Milcherzeugung trägt durch die Emission von Methangas zum Klimawandel bei. An einer klimafreundlicheren Alternative forschen Studierende der Uni Düsseldorf: Bei der tierfreien Milchproduktion wird sogar CO2 verbraucht - und das Endprodukt entspricht zu 100 Prozent der natürlichen Milch.

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Neue SoftwareVirtueller Zug im Lärmtest

Rheinland-Pfalz, Osterspai: Ein Zug fährt im Rheintal an einer direkt am Gleisbett  platzierten niedrigen Lärmschutzwand vorbei. (dpa / Thomas Frey / dpa-Bildfunk )

Der Lärm vorbeifahrender Züge stört viele Menschen, die in der Nähe von Bahntrassen wohnen. Um Schienenlärm in Zukunft erträglicher zu machen, haben Forscher einen virtuellen Zug erschaffen. Das zentrale Testelement dabei: das Rollen des Zuges auf den Schienen.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Neuartige Lichtwellen halten Spiegelmoleküle auseinander +++ Menschen verstärken die Bodenerosion seit mehr als 4.000 Jahren +++ Der Mars-Maulwurf hat wieder Probleme +++ Beim Brand des Grenfell Tower gab es offenbar "systemisches Versagen" der Feuerwehr +++ Dunkle Eierschalen halten die Wärme +++ Die Wiege der Menschheit könnte im heutigen Botsuana gestanden haben +++

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50 Jahre InternetAls das erste Datenpaket auf Reisen ging

Die Erde im Zentrum des globalen Kommunikationsnetzwerks (www.imago-images.de)

Der Start des Internet vor 50 Jahren begann mit einem Systemabsturz. Eigentlich sollte das Wort „Login“ von einem Computer in Los Angeles nach Stanford geschickt werden - beim dritten Buchstaben kam es zum Crash. Eine Stunde später konnte die vollständige Botschaft dann erfolgreich übermittelt werden.

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Synthetische BiologieWie Cyanobakterien aus Sonnenlicht Energie gewinnen

Ein Laborroboter pipettiert eine grüne Flüssigkeit, die Cyanobakterien enthält (iGEM-Team Marburg)

Ein Team aus Marburg hat aus Cyanobakterien, früher Blaualgen oder Algenblüte genannt, ein Grundgerüst für die synthetische Biologie gefertigt, mit dem zum Beispiel ungesättigte Kohlenwasserstoffe hergestellt werden können. Sie kommen als zukünftige Biokraftstoffe für Flugzeuge in Frage.

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Gefahr durch MückensticheExperte: West-Nil-Virus wird sich weiter verbreiten

Eine Mücke sitzt auf einem behaarten Arm und sticht. (picture alliance / imageBROKER / Larry West)

Das gefährliche West-Nil-Virus könne durch Stechmücken auf den Menschen übertragen werden, sagte der Tropenmediziner Jonas Schmidt-Chanasit im Dlf. Die Folge könnten Gehirnhautentzündungen sein. Aber momentan könne man nichts machen, außer sich vor Mückenstichen zu schützen.

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Traditionelle MedizinAltes Heilerwissen gewinnt wieder an Bedeutung

17.07.2018, Peru, Pucallpa: Ein Schamane (r) gibt einen Sud aus «Ayahuasca» in einen Becher. Das Gebräu, das aus der Liane Banisteriopsis caapi vorbereitet wird, wird in der peruanischen Shipibo-Ethnie sowie in diversen Amazonas-Ethnien zu medizinischen oder religiösen Zwecken eingesetzt (dpa / picture alliance / Ana Karina Delgado)

Krankheiten werden heute fast immer mit sogenannter Schulmedizin bekämpft. In vielen Gebieten der Welt sind aber traditionellere Behandlungen das Normale, oft als einzige medizinische Versorgung vor Ort. Doch die starren Grenzen zwischen traditionellen und modernen Heilungsmethoden weichen auf.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Der Erfinder von Ocean Cleanup will auch Flüsse von Plastikmüll befreien +++ Studie zu langen Schwangerschaften abgebrochen +++ Verkaufsstopp zuckerhaltiger Getränke verbessert die Gesundheit +++ Ein seltenes Krokodil hat Eier gelegt +++ Neue Flohkrebs-Art im Maul eines Walhais entdeckt

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Rassismus im AlgorithmusUS-Versicherungssoftware benachteiligt Afroamerikaner

Ein Arzt hört die Brust eines Mannes mit einem Stethoskop ab. (imago / Mark Hunt)

Schwarze Patienten werden in der US-Versicherungssoftware gegenüber Weißen benachteiligt: Da Afroamerikaner weniger medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, kommen die Algorithmen zum Fehlurteil, sie seien gesünder als hellhäutige Menschen. Das führt zu Unterschieden in der weiteren Behandlung.

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Bodenökologe"Klimabedingungen beeinflussen Regenwurmpopulationen"

Eine Handvoll Regenwürmer

Eine neue Studie zeigt: Längere Trockenperioden sind schädlich für Regenwurmgemeinschaften. Dann gingen Regenwurmdichten und Diversität im Boden zurück, sagte Mitautor Nico Eisenhauer im Dlf, und damit auch die Prozesse, die von Regenwürmern angetrieben werden.

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Anpassung an TrockenheitEin Kunsthormon lässt Pflanzen Dürrephasen besser überstehen

Cherry-Tomaten der Sorte Dolce Vita (imago / imagebroker)

Wegen des Klimawandels wird die Landwirtschaft in Zukunft verstärkt trockenresistente Pflanzen benötigen. Forscher aus Kalifornien verfolgen nun noch einen anderen Ansatz: Spezielle Wirkstoffe in Spritzmitteln sollen die Pflanzen dazu bringen, ihren Wasserverbrauch in Notzeiten zu drosseln.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Fossilien zeigen, wie sich das Leben nach dem Massenaussterben am Ende der Kreidezeit erholt hat +++ Die Datenflut des geplanten Radioteleskops SKA lässt sich mit Hilfe von Supercomputern verarbeiten +++ Bereits vor der Alzheimer-Diagnose haben Betroffene ein erhöhtes Risiko für finanzielle Rückschläge +++ Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin plant neue Leitlinien zum Umgang mit Belästigung und Diskriminierung +++ In Deutschland gibt es vermutlich mehr Infektionen mit dem West-Nil-Virus als bislang angenommen

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Googles QuantenprozessorQuantencomputer erreicht wichtigen Meilenstein

Google Quantenprozessor 'Sycamore' (Erik Lucero, Google Research Scientist and Lead Production Quantum Hardware)

Ein Quantencomputer, entwickelt von Google, soll in wenigen Minuten eine Aufgabe gelöst haben, für die klassische Supercomputer 10.000 Jahre bräuchten. Auf einer Pressekonferenz wurden jetzt Einzelheiten bekannt. Die Relevanz dieses als Meilenstein bezeichneten Vorgangs bleibt jedoch umstritten.

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Forscher über BrettspieleUnternehmen können von Gesellschaftsspielen profitieren

Ein selbstgebautes "Mensch ärgere Dich nicht!" Brettspiel von 1950 ist am 25.06.2015 im Spielzeugmuseum in Nürnberg (Bayern) zu  sehen. (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)

Zufall, Zeitlimit, Niederlage: Nürnberger Forscher haben anhand Tausender digitaler Anleitungen ein Periodensystem für Spieleelemente erstellt, die für den Erfolg eines Spiels verantwortlich sind. Davon könnten nicht nur Spieleentwickler, sondern auch Unternehmen profitieren, sagte Projektleiter Thomas Voit im Dlf.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Astronomen haben zum ersten Mal ein chemisches Element identifiziert, das durch die Verschmelzung zweier Neutronensterne gebildet wurde +++ An der Universität Zürich wurde ein neues Antibiotikum entdeckt +++ Manchmal sehen wir nicht, was wir sehen +++ Drosophila-Fliegen besitzen einen Schalter für ihren Zuckerhaushalt +++ Physiker haben schwimmende Flüssigtransporter erzeugt

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Typ-1-DiabetesImpfung gegen Rotaviren schützt vor Zuckerkrankheit

Eine Insulinspritze (picture alliance / Photoshot)

Eine Impfung gegen Rotaviren senkt offensichtlich das Risiko von Kindern, bereits in frühen Jahren an Typ-1-Diabetes zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Australien, die von einer weiteren US-Studie bestätigt wird. Ein Durchbruch im Kampf gegen die Erkrankung ist dies jedoch noch nicht.

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Internationale RaumfahrtGuatemala wird mit Hilfe der UN zur Weltraumnation

Mini-Satelliten, CubeSats, fliegen im All, im Hintergrund die Erde (picture alliance / Newscom)

Auf dem Internationalen Astronautischen Kongress in Washington stellen vor allem hoch entwickelte Nationen wie die USA oder China ihre Raumfahrtpläne vor. Länder wie Guatemala bringen wohl nur die wenigsten mit Weltraumtechnik in Verbindung und doch hat das Land große Ziele im Weltraum.

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Makaken als RattenfängerAffenart könnte Palmöl-Produktion nachhaltiger machen

Südlicher Schweinsaffe (Macaca nemestrina), Männchen, Vorkommen auf der Malaiischen Halbinsel (imago / imagebroker)

Der sogenannte Südliche Schweinsaffe, eine Makaken-Art, hat sich auf die Rattenjagd auf Palmöl-Plantagen spezialisiert. Mit dem Einsatz der Tiere könne die Palmöl-Produktion nicht nur nachhaltiger, sondern auch effizienter werden, sagte die Biologin Anja Widdig im Dlf. Und auch die Affen könnten profitieren.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Frühgeborene entwickeln als Erwachsene häufiger Krankheiten +++ Blutdrucksenker wirken nachts deutlich besser +++ Ein Virus vermehrt sich ohne eigene Hülle +++ Quantencomputer sind traditionellen Rechnern tatsächlich überlegen +++ Krabben finden ihren Weg durch ein Labyrinth +++ In zoologischen Sammlungen sind Weibchen unterrepräsentiert

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Ende der KreidezeitDinosaurier starben nicht durch Vulkanismus

Versteinerter Fußabdruck eines Dinosauriers im Obernkirchener Sandsteinbruch in Niedersachsen.  (imago stock&people)

Ein Asteroideinschlag oder Vulkanismus mit einhergehendem Klimawandel: Bisher galten beide Szenarien als mögliche Ursache für das Massenaussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. Forscher sind jetzt des Rätsels Lösung einen Schritt näher gekommen. Dabei spielt der pH-Wert der Meere eine wichtige Rolle.

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