Forschung aktuell 

Entdeckung in IndonesienDas älteste Jagdbild der Welt

Das vermutlich älteste gegenständliche Kunstwerk der Menschheit: Höhlenmalerei aus Indonesien. Sie zeigt Jäger und Tiere. (AFP/GRIFFITH UNIVERSITY)

In Südostasien haben Archäologen kunstvoll gemalte Jagdszenen in einer Höhle entdeckt. Es sind die ältesten bislang bekannten Kunstwerke. Sie könnten darauf hinweisen, dass Menschen sich schon vor 44.000 Jahren Geschichten erzählt oder Religionen entwickelt haben, also zu abstraktem Denken fähig waren.

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Neuer QuanteneffektWabernde Energie überträgt Wärme trotz Vakuum

Glashütte (Brandenburg): Eine Besucherin des Museumsdorfes Glashütte (Landkreis Teltow-Fläming) betrachtet eine Ausstellung von verschiedenen Thermoskannen. Von hier stammt der Erfinder dieser bis heute geschätzten praktischen Isoliergefäße Reinhold Burger (1866-1954).  (picture alliance / ZB / Patrick Pleul)

Thermoskannen machen sich den Effekt zunutze: im Vakuum wird keine Wärme geleitet. Doch dies gilt nicht immer. Liegen zwei Gegenstände im luftleeren Raum ganz dicht beieinander, kann doch Wärme übertragen werden. Ursache ist die Quantenfluktuationen, eine Art Energie-Wabern im Nichts.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

In Deutschland werden lokale Begriffe seltener +++ Die Reflektionen von GPS-Signalen könnten Wettervorhersagen verbessern +++ Die Sprache könnte deutlich früher entstanden sein als bisher vermutet +++ Dickere Haare sind nicht unbedingt reißfester als dünne +++ Ein 35 Millionen Jahre altes Wal-Skelett zeigt den Übergang vom schwimmenden Landtier zum Dauerschwimmer

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Vulkanausbruch 44 v. Chr.Der Ätna sorgte für Hungersnöte von Ägypten bis China

Lava fließt am 13. August 2014 vom Vulkan Ätna auf der Insel Sizilien nahe der Stadt Catania. Der Vulkan ist einer der weltweit aktivsten.   (AFP / TIZIANA FABI)

Vor 2063 Jahren verzeichneten die Geschichtsschreiber des Römischen Reiches einen besonders heftigen Ausbruch des Ätna. Die Aschewolke des Vulkans auf Sizilien, der bis heute aktiv ist, sorgte damals für einen globalen Winter, wie Historiker und Geowissenschaftler nun gemeinsam herausgefunden haben.

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GletscherschmelzeGrönland wird zum Grünland

Ein Eisberg in Süd-West-Grönland im August 2014. (picture-alliance / dpa / Albert Nieboer)

Eine neue Auswertung von Satellitendaten zeigt, dass sich der Abbau von Grönlands Gletschern immer schneller beschleunigt. Durch dieses Abschmelzen von Eismassen könnte der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um mehr als 70 cm ansteigen. Davon wären 400 Millionen Menschen in Küstenregionen betroffen.

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Ausbau Erneuerbarer Energien"Das erste Drittel der Energiewende hat prima geklappt"

Windräder und eine Hochspannungsleitung stehen auf einem Feld. (dpa)

In einigen Gebieten in Norddeutschland sei die Energiewende schon vollzogen, sagte Professor Richard Hanke-Rauschenbach im Dlf. Das liege aber nur daran, dass die Leitungen fehlten, um den dort produzierten Windstrom abzutransportieren. Insgesamt sei die Energiewende stark verzögert.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Der Sauerstoff kam spontan auf die Erde +++ Freundschaften verlängern das Leben von Makaken +++ Das erste voll-elektrische Verkehrsflugzeug hat seinen Jungfernflug absolviert +++ Auch Dinosaurier hatten Parasiten – in ihren Federn +++ Bildhafte Lebensmittel-Label helfen bei der Kalorien-Reduktion +++ Der Berliner Atomreaktor ist abgeschaltet +++ Die Deutschen leiden stärker an Depressionen

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TechnikForscher geben Gegenständen ein Gedächtnis

Ein 3D-Drucker druckt einen Kunststoffhasen. Im Kunststoff sind DNA-Moleküle enthalten, in denen die Druckanleitung kodiert ist. (ETH Zürich / Julian Koch)

Forscher haben ein Kunststoffhäschen gedruckt, das seinen eigenen Bauplan in sich trägt. Dieser ist in Form von DNA im Kunststoff enthalten. Die Technologie soll dabei helfen, dass Informationen nicht verloren gehen. Sie könnte zudem auch nützlich werden, um sensible Informationen zu verstecken.

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NeurowissenschaftenForscherin: Bei Polarexpeditionen verkleinert sich das Gehirn

Die deutsche Forschungsbasis Neumayer-Station III in der Antarktis. Das hochmoderne Gebäude steht mit 16 Stelzen auf dem 200 Meter dicken Ekström-Schelfeis im Südpolargebiet. (Ude_Cieluch/Alfred-Wegener-Insti)

Polarexpeditionen, die länger als ein Jahr dauern, lassen den Hippocampus im Gehirn schrumpfen, sagte die Neurologin Simone Kühn im Dlf. Nach den Expeditionen könne sich das Gehirn aber auch wieder erholen. Um Schrumpfungen zukünftig vorzubeugen, könnten Sport oder auch Videospiele helfen.

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NobelpreisKeine offene Kritik unter Physikern

Die Astronomen Michel Mayor (R) and Didier Queloz (L) posieren mit der Ausgabe der "Nature", wo sie ihre Entdeckung veröffentlicht haben (picture-alliance/ dpa/dpaweb / Laurent Gillieron)

Zwei der Physik-Nobelpreis-Träger werden für die Entdeckung von Exoplaneten ausgezeichnet. Daran beteiligt waren jedoch vier Personen. Einer der leer Ausgehenden hatte Frauen sexuell belästigt. Andere Forschende äußern ihre Haltung dazu nicht - eine kontroverse Diskussion bleibt aus.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Astronomen lösen das Geheimnis der Tiger-Streifen +++ Omas helfen Enkeln beim Überleben +++ Der Europäische Forschungsrat vergibt 600 Millionen Euro Forschungsgelder +++ Wassergeburten stellen kein erhöhtes Risiko dar +++ Hitzewellen könnten mehrere Kornkammern der Erde gleichzeitig bedrohen +++ Wachsende Städte gefährden die biologische Vielfalt auch außerhalb urbaner Gebiete +++ In Deutschland werden immer weniger SMS verschickt

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Spuren im MeerKulturelles Erbe unter Wasser

Zu sehen sind Keramikfunde aus dem Rungholt-Watt im Nordsee-Museum in Husum. Die große Sturmflut von 1362 zerstörte die Siedlung und das Umland. (picture-alliance/ dpa / Horst Pfeiffer)

An der deutschen Küste sind immer wieder ganze Siedlungen in der See verschwunden. Laut Archäologen sei dies besonders günstig zum Forschen: Unter Wasser bleibe deutlich mehr erhalten als an Land. Sie fordern nun einen höheren Schutz der Fundstätten.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Muskulöse Mäuse umkreisen die Erde +++ Beschichtungen sollen Solarpaneele von Staub befreien +++ 2000 Koalas verbrannt +++ Ursprung eines riesigen Bimsstein-Teppichs im Südwestpazifik ausgemacht +++ Die Esa will jetzt im Orbit aufräumen +++ Schaum mit porösen Mineralien soll CO2 filtern

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Projekt IcarusTierbeobachtung aus dem All

Eine Animation des Projekts ICARUS und seiner Funktionsweise. (YouTube / Max-Planck-Gesellschaft)

Wann ist mit der nächsten Grippewelle in Deutschland zu rechnen und wo auf der Welt sind die Ernteausfälle durch Schädlingsbefall am größten? Genau das will das sogenannte ICARUS-Projekt ermitteln. Ein internationales Forscherteam setzt zur Beobachtung globaler Tierwanderungen dabei auf Daten aus dem All.

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Neuordnung der Gentechnik-RegelnDie EU-Kommission steht unter Zugzwang

Symbolfoto Genschere (Imago / Panthermedia)

Methoden der Genom-Editierung wie etwa CRISPR/Cas könnten die Pflanzenzucht revolutionieren. In der EU ist diese Entwicklung derzeit allerdings ausgebremst. Denn derartige gen-editierte Pflanzen fallen unter die strengen Kontrollen der EU-Gentechnik-Gesetze. In anderen Ländern ist das nicht so.

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ArtenschutzMit gefälschtem Nashorn gegen Wilderei

Zwei Nashhörner im Zoo Thoiry. Das dritte Tier wurde von Wilderern getötet und sein Horn abgesägt. (AFP / THOMAS SAMSON)

In Afrika nimmt das Gemetzel an Nashörnern kein Ende, in Europa werden Naturkundemuseen und sogar Zoos geplündert: Rhinozeros-Horn ist hochbegehrt. Ein Forscher will nun Sand in das ökonomische Getriebe streuen - mit Fake-Hörnern.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Ein Fossilfund gibt neue Einblicke in die Evolution des Säugetierohrs +++ Die Zahl der Angriffe von Wölfen auf Nutztiere ist gestiegen +++ An Bord der ISS soll bald ein Experiment zum Bierbrauen stattfinden +++ Fledermäuse können von Waldbränden profitieren +++ Evolution wiederholt sich +++ Die Zahl der Masernfälle ist deutlich gestiegen

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Satelliten-SchwemmeDer Verlust des Nachthimmels

12.08.2018, Brandenburg, Prietzen: Die Milchstraße ist unweit von Prietzen (Brandenburg) am Himmel zu sehen. In der Nacht waren viele Menschen unterwegs, um den Höhepunkt des Meteorstrom der Perseiden zu sehen. Außergewöhnlich viele Sternschnuppen flogen über den Himmel. Foto: Wolfgang Kumm/dpa | Verwendung weltweit (picture alliance | Wolfgang Kumm | dpa)

Immer weiter ziehen sich Astronomen in die letzten einsamen Gegenden zurück - auf die Vulkangipfel Hawaiis oder in die Atacama-Wüste Chiles. Doch auch dort droht jetzt ein Ende des Nachthimmels. Grund sind Satelliten, die demnächst zu Tausenden in den Orbit starten sollen.

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AbwehrmechanismusKiefern töten Insekteneier zum Überleben

Trockene Kiefern in Brandenburg (picture alliance)

Manche Wespenlarven können ganze Kiefernwälder kahlfressen. Forscher haben nun entdeckt, dass die Bäume sich aber schon frühzeitig dagegen wehren: Sie nehmen die Sexuallockstoffe der Insekten als erste Warnung und reagieren dann mit dem Töten der Eier, die auf ihren Nadeln abgelegt werden.

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Pharmakologe über Vitalpilze"Für Pilzpräparate sind keine wirksamen Inhaltsstoffe bekannt"

Shiitake-Pilze auf dem Pilzhof von Ronald Schulz. Der aus Asien stammende Weissfäulepilz wächst ausschließlich auf abgestorbenem Holz und erreicht einen Hutdurchmesser bis zu zwölf Zentimeter. (picture alliance/dpa/Karlheinz Schindler)

Steigerung der Potenz, Wirkung gegen Krebs: Anbieter sogenannter Vitalpilze versprechen eine großartige Wirkung ihrer Mittel. Der Pharmakologe Martin Smollich rät allerdings davon ab, Pilzpräparate präventiv oder therapeutisch einzusetzen. Über Dosierungen oder Risiken sei überhaupt nichts bekannt, sagte er im Dlf.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Monsanto steht wegen der Finanzierung von zwei Glyphosat-Studien in der Kritik +++ Der Mensch hat sich selbst domestiziert +++ Eine neuartige Verhütungs-Pille muss nur einmal im Monat eingenommen werden +++ Astronomen entdecken erstmals einen Riesenplaneten, der einen Weißen Zwerg umkreist

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Grüne GentechnikEuGH-Urteil bremst Europas Pflanzenforscher aus

Illustration einer Schere, die ein DNA Molekül modifiziert (imago / Keith Chambers)

Genscheren sind Werkzeuge, mit denen sich das Erbgut von Organismen gezielt verändern lässt. Während die Möglichkeiten vielerorts für Euphorie sorgen, müssen europäische Pflanzenzüchter strenge Vorgaben erfüllen - die Auswirkung eines EuGH-Urteils aus dem letzten Jahr. Dagegen regt sich nun Widerstand.

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Teststrecke für den GüterverkehrAkku laden während der Autobahnfahrt

Cockpit des Hybrid-LKW (Deutschlandradio / Piotr Heller)

Auf der A5 wird eine neue Technologie getestet: Mithilfe einer Oberleitung könnten LKW in Zukunft elektrisch fahren und gleichzeitig die Batterie ihres Elektroantriebs aufladen. Das Forschungsprojekt steht in den Anfängen und ist mit großen finanziellen Risiken verbunden.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Die CO2-Emissionen erreichen neuen Rekord +++ Der Erfolg der Genmanipulation bei Babys in China ist zweifelhaft +++ Forscher entwickeln künstliche Neuronen +++ Die Produktion von E-Autos ist umweltfreundlicher geworden +++ Stete Wiederholung senkt die Hürden für die Verbreitung von Fake News

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Tolle Idee - Was wurde daraus?Mit Joghurt gegen Karies

Ein Joghurtglas auf einer Blumenwiese  (picture alliance / dpa / imageBROKER / Creativ Studio Heinemann)

Vor Jahren forschten Mikrobiologen an einem Joghurt, der Karies bekämpfen sollte. Die Laktobazillen des Joghurts wurden entsprechend verändert und in Tierversuchen zeigte sich, dass das Prinzip funktionierte. Letztendlich wurden die Forschungen aber eingestellt - die Industrie hatte kein Interesse.

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StudieErgebnisse aus Tierversuchen werden oft nicht publiziert

Ein Rhesusaffe hält sich am 10.03.2016 in der Tierhaltung im Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen (Baden-Württemberg) an einem Gitter fest. (Marijan Murat/dpa picture alliance)

Ein Drittel der Ergebnisse aus Tierversuchen wird laut einer Studie nicht veröffentlicht. Ein Grund dafür sei, dass sich Publikationen abseits der führenden Fachzeitschriften für Forscher kaum lohnen, sagte Studienautor Daniel Strech im Dlf. Dabei gebe es gute Alternativen für Veröffentlichungen.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Schmelzwasserseen können schnell verschwinden +++ Astronomen entdecken das massivste bislang bekannte schwarze Loch im nahen Universum +++ Vierjährige können Sprachen erfinden +++ Die NASA entdeckt ein abgestürztes Mond-Landemodul +++ Physiker messen Druck mithilfe von Gas +++ Eine historische Pandemie könnte weniger schwer gewütet haben als bislang gedacht +++ Hitze kann zu kürzeren Schwangerschaften führen +++

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WeltklimakonferenzNeue Fakten zum Klimawandel

Ausgetrocknete Erde eines ehemaligen Ackers mit Trockenrissen in Israel (imago stock&people / blickwinkel M. Schaef)

Seit 1881 ist es in Deutschland laut Deutschem Wetterdienst um 1,5 Grad wärmer geworden - und seit den 60er-Jahren war jede Dekade wärmer als die vorige. Um die Erwärmung der Erde auf höchstens zwei Grad zu begrenzen, müssten die Treibhausgas-Emissionen sinken. Stattdessen steigen sie weiter.

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Forscherin zum Welt-Klimagipfel"Nationale CO2-Reduktionsziele müssen vergleichbar werden"

Das Logo des 25. Weltklimagipfel in Madrid. (picture alliance/MAXPPP)

Beim 25. Welt-Klimagipfel verhandeln rund 30.000 Experten darüber, wie sich die Erderwärmung effizient eindämmen lässt. Aus Sicht der Physikerin Ulrike Kornek vom Berliner Mercator-Institut für Klimawandelforschung müssten dafür in Madrid drei wichtige Weichen gestellt werden.

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PlazentophagieWas bringt der Verzehr der Nachgeburt?

Illustration eines neun Wochen alten Fötus mit Plazenta (imago / Science Photo Library)

Der Verzehr der Plazenta in Kapselform nach der Geburt ist ein Trend in Industrieländern wie Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den USA. Ein Ärzteteam in Jena hat die Inhaltsstoffe des Mutterkuchens in Tablettenform deshalb jetzt genauer untersucht.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Quagga-Muschel richtet Millionenschaden an +++ Im Permafrost konservierter Welpe +++ Wenn Korallen sterben, gedeihen Papageifische +++ Inzucht dürfte der Grund für die markanten Gesichter der Habsburger sein +++ Hierzulande leben immer mehr Wolfsrudel

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Grüne GentechnikGen-Mais liefert zehn Prozent höhere Erträge

Jungpflanzen auf einem Feld in Brandenburg, aufgenommen im Mai 2019 (picture alliance / Andreas Franke)

Um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, setzen Agrarforscher große Hoffnung in die grüne Gentechnik. Obwohl sie seit Jahrzehnten daran arbeiten, Ernteerträge von Nutzpflanzen zu steigern, blieben die großen Erfolge bisher aus. Doch nun melden US-Forscher beim Mais einen Durchbruch.

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LabortestBakterium nutzt CO2 aus der Luft

Darmbakterien Escherichia coli unter dem Elektronenmikroskop, grün eingefärbte Aufnahme (Imago / Dennis Kunkel)

Das Darmbakterium Escherichia coli ist das Arbeitstier der Molekularbiologie. Es kann so programmiert werden, dass es Biomoleküle wie zum Beispiel Insulin oder andere Hormone herstellt. Bislang muss dabei Zucker zugefüttert werden - aber das Bakterium könnte den Kohlenstoff auch aus der Luft aufnehmen.

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Helmholtz Nachhaltigkeitsgipfel"Nachhaltigkeit hat viele Facetten"

Eine junge Frau geht an einem Großplakat der Bio Company mit der Aufschrift "Kauf weniger." vorbei.  (dpa / Wolfram Steinberg)

Auch die Forschung müsse etwas für die Nachhaltigkeit tun, sagte Thomas Hirth vom Karlsruher Institut für Technologie im Dlf über den Nachhaltigkeitsgipfel der Helmholtz-Gemeinschaft. Dabei gehe es auch um nachhaltigere Prozesse und Produkte - und um deren gesellschaftliche Akzeptanz.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Telekommunikations-Kabel im Meer können als Erdbeben-Sensoren dienen +++ Korallenriffe könnten sich mit der richtigen Geräuschkulisse besser erholen +++ Rembrandt und da Vinci haben offenbar doch nicht geschielt +++ Das künftige Ressort der EU-Kommissarin Mariya Gabriel wird auch das Wort Forschung im Namen tragen +++ Angriffe erschweren den Kampf gegen Ebola im Kongo +++ Ultrakalte Moleküle reagieren langsam miteinander +++ In China gibt es mittlerweile vier bestätigte Fälle von Pest +++ Die Brände im Amazonasgebiet könnten die Andengletscher stärker schmelzen lassen

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ComputerlinguistikMolière unter Ghostwriting-Verdacht

Eine Zeichnung von Jean Baptiste Molière. (imago stock & people)

Seit 100 Jahren diskutieren Experten, ob der französische Dramatiker Molière seine Stücke selbst verfasst hat. Argumente sprechen dafür, dass Pierre Corneille sein Ghostwriter war. Forscher haben dies vor etwa 20 Jahren für einige seiner Komödien bestätigt. Computerlinguisten liefern nun neue Beweise.

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Energiewende versus Artenschutz"CO2-Footprint reduzieren und die Biodiversität im Blick behalten"

Eschweiler: Die Windkraftanlage vor dem Braunkohlengroßkraftwerk Weisweiler im Rheinland. (imago / Sepp Spiegl)

Für Christian Voigt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung schließen sich Arten- und Klimaschutz nicht aus. Derzeit kämen Fledermäuse zu tausenden an Windkraftanlagen um, sagte er im Dlf. Doch seien Schutzmaßnahmen möglich - mit weniger als einem Prozent Verlust bei der Energieerzeugung.

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ESA-Ministerrats-Treffen SevillaFreudiger Geldsegen für die europäische Raumfahrt

Der Lunar Orbital Platform-Gateway soll als Zwischenstation für bemannte Missionen zum Mond dienen. (Copyright: ESA /David Ducros)

Raumfahrt ist teuer, und nicht immer sehen Politiker Weltraumprojekte mit dem gleichen Enthusiasmus wie die beteiligten Wissenschaftler. Aber die zuständigen Minister der 22 Mitgliedsländer der Europäischen Weltraumorganisation ESA waren bei der turnusmäßigen Zusammenkunft in Sevilla in Geberlaune.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Das IT-Unternehmen Celonis hat den Deutschen Zukunftspreis gewonnen +++ Forschenden aus China haben ein gigantisches Schwarzes Loch entdeckt +++ Der Klimawandel bedroht seltene Pflanzenarten +++ Der Neandertaler hatte einfach Pech +++ Ein eingebauter Frostschutz macht Grünkohl wohlschmeckender +++ Ein fleischfressender Dinosaurier bekam besonders häufig neue Zähne

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Endrunde Deutscher Zukunftspreis 2019Wandel vom Abgas zum Rohstoff

Frankfurt/Main: Aktivisten von Greenpeace füllen vor der Messe IAA einen riesigen Ballon mit Luft. Auf dem Ballon steht "CO2".  (dpa/Lennart Stock)

Das Treibhausgas CO2 als Rohstoff in der Chemischen Industrie zu verwenden, könnte helfen, den Klimawandel zu bremsen. Eine Kooperation der RWTH Aachen und der Covestro AG hat dafür ein neues Verfahren entwickelt und ist damit eines der drei Endrunden-Teams für den Zukunftspreis 2019.

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Unfalltote im Straßenverkehr "Vision Zero" vorerst nicht erreichbar

Berliner Stadtverkehr auf der Kreuzung von Warschauer Straße und Stralauer Allee. (picture alliance/imageBROKER/Karl-Heinz Spremberg)

Vor zehn Jahren entwickelte der Verein Deutscher Ingenieure die „Vision Zero“ für den Straßenverkehr: Ab 2050 soll in Europa kein Verkehrsteilnehmer mehr bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen. Doch das Ziel scheint zu hoch gesteckt.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Die Deutschen schätzen Strahlungs-Risiken falsch ein +++ Der Riesenalk fiel den Menschen zum Opfer +++ Schwerelosigkeit macht die Darmwand angreifbar +++ Ein Lichtfilter dunkelt bei Stromfluss ab +++ Ein erstes Medikament gegen die Sichelzellkrankheit kommt auf den Markt

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ESA-MinisterratstreffenEuropas Raumfahrt: Viele Ideen, wenig Geld

Der Space Rider der Europäischen Raumfahrtagentur ESA soll als wiederverwendbare, unbemannte Raumfähre für Forschungszwecken im Erdorbit eingesetzt werden. (Copyright: ESA / Jacky Huart )

Mars Sample Return, Gateway und Space Rider - das sind die prestigeträchtigsten Weltraum-Projekte, die beim ESA-Ministerratstreffen in dieser Woche in Sevilla auf dem Prüfstand stehen. Bei dem Gipfel der zuständigen Minister aus allen EU-Staaten werden die Weichen für Europas Raumfahrt gestellt.

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Endrunde Deutscher Zukunftspreis 2019Spezialsoftware für bessere Prozesse

(deutscher_zukunftspreis_ansgar_pudenz)

Celonis ist mit seiner Software in der Endrunde des Deutschen Zukunftspreises. Mit der Software werden Prozessdaten - zum Beispiel Einkäufe in einem Krankenhaus - ausgewertet. Die Software kann dann Fehler in den Abläufen aufdecken. Und diese zu beheben, kann viele Millionen Euro sparen.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Die globalen Treibhausgasemissionen erreichen neue Rekordwerte +++ Biologen fühlen einem Blauwal den Puls +++ Bambusware ist nicht für heiße Getränke oder Speisen geeignet +++ Schlechte Träume können für Widerstandsfähigkeit sorgen +++ In Albanien gab es ein schweres Erdbeben +++

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KI-Experte zu Facebooks Algorithmen"Künstliche Intelligenz ist ein sehr mächtiges Werkzeug"

Joaquin Quiñonero Candela, Leiter der KI-Entwicklung bei Facebook (Foto: Facebook)

Immer mehr Verstöße gegen Facebooks Richtlinien würden mithilfe künstlicher Intelligenz aufgedeckt, sagte Joaquin Quiñonero Candela, Leiter der KI-Entwicklung bei Facebook, im Dlf. Schädliche Inhalte allein durch menschliche Gutachter aus dem Verkehr zu ziehen, wäre unmöglich.

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Innovation für den BergbauKohle fördern mit dem Airlift

Ein Ingenieur der TU Freiberg steht auf einem Gerüst der Airlift-Anlage zur Förderung von Kohle  (Deutschlandradio / Maximilian Brose)

Um Unglücke in Bergwerken zu verhindern, erforscht ein internationales Team eine neuartige Technologie, mit der man erst gar nicht mehr unter Tage muss: Durch ein nur fünf Meter großes Loch wird die Kohle umweltschonend an die Oberfläche gesprudelt. Eine Pilotanlage steht an der TU Freiberg.

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Endrunde Deutscher Zukunftspreis 2019Scharfer Blick ins Gehirn mit Hochfeld-Magnetresonanz

Prof. Arnd Dörfler, Dr. Christina Triantafyllou und Prof. Mark E. Ladd stehen vor einem Magnetresonanztomographie-Gerät (deutscher_zukunftspreis_ansgar_puden)

Am Mittwoch werden die Preisträger des Deutschen Zukunftspreis bekanntgegeben. Eines der drei nominierten Teams hat die Technik der Kernspin-Untersuchungen weiterentwickelt. Eine anderer Aufbau der Geräte ermöglicht stärkere Magnetfelder. So lassen sich Strukturen bis unter 0,3 Millimeter Größe sehen.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Mumifizierte Löwenbabys gefunden +++ Geheimnisse des Vogelflugs entschlüsselt +++ Minen-Sprengungen könnten Schweinswale getötet haben +++ Eros-Statue mit dubioser Vergangenheit +++ Das letzte Sumatra-Nashorn Malaysias ist tot

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Studie zur MusikVokale Musik als universelle Sprache

Ausschnitt eines Selbsterstellten Videos an der Mitmachstation "Nimm dein Musikvideo auf!". Drei junge Menschen mit E-Gitarren (J. Vogel, LVR-LandesMuseum )

"Musik ist die universelle Sprache der Menschheit“, formulierte der amerikanische Dichter Henry Wadsworth Longfellow 1835. Seitdem suchen Musikwissenschaftler und Ethnologen nach Belegen für diese These. Im Fachmagazin "Science" schreiben Forscher nun, dass dies auf vokale Musik zutreffen könnte.

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Schweinepest an polnischer GrenzeBiologe: "Sehr, sehr akute Gefährdungssituation" für Deutschland

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald und beobachtet die Umgebung.  (dpa / Lino Mirgeler)

Die Schweinepest ist nun in Polen, 80 Kilometer von der deutschen Grenze, aufgetreten. Zwar lasse sich die weitere Ausbreitung nicht vorhersagen, sagte Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, im Dlf. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach Deutschland komme, sei aber hoch.

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Gedankenexperiment zur Genom-OptimierungGroße, kluge Designerbabys vorerst nicht in Sicht

Sie sehen ein symbolisches Bild für Designer-Babys: Die Silhouetten von Embyonen in grellen Farben. (imago)

Für viele Menschen ist das eine erstrebenswerte Vorstellung, ein Kind wie aus einem Katalog zu bestellen. Warum sollte man seinem Nachwuchs nicht die bestmögliche genetische Ausstattung mit auf den Weg geben? Aber die Genom-Optimierung bleibt bislang Science-Fiction.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Magnesiummangel stoppt Krankheitserreger +++ Ein Schaltkreis im Gehirn bedingt, wer unter Alkoholsucht leidet +++ Flügel und Hörner bei Käfern haben einiges gemeinsam +++ Der Klimawandel könnte Frostschäden im Apfelanbau fördern +++ Die meisten Jugendlichen bewegen sich zu wenig +++ Hundeknochen helfen gebrochenen Vogelflügeln bei der Heilung

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Hype oder HoffnungGenschere heilt angeblich Blutkrankheiten

Eine computerbasierte Darstellung der Genschere Crispr. (imago/Science Photo Library)

Die Genschere CRISPR/Cas9 hat der Gentherapie neuen Schwung verliehen. Bis klinische Studien Ergebnisse liefern, wird es jedoch noch einige Jahre dauern. Dennoch gibt es bereits erste Erfolgsmeldungen: Angeblich wurden zwei Patientinnen mit der Methode geheilt.

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ArtenvielfaltKlimawandel bedroht Wespen in Costa Rica

Papierwespe, Polistes instabilis (imago/John Abbott)

Zwei Monate länger ist die Trockenzeit in Costa Rica in den letzten Jahrzehnten geworden. Durch das veränderte Klima nimmt die Zahl der dortigen Wespen ab. Das schadet auch mehreren anderen Tierarten. Forscher halten dazu an, sich für den Erhalt der Artenvielfalt einzusetzen.

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