Forschung aktuell 

Optische AbbildungsfehlerForscher finden Formel für Linsenkorrektur

Blende eines Kameraobjektives (www.imago-images.de)

Linsenfehler können die Aufnahmen einer Kamera oder eines Mikroskops unscharf machen. Bisher ließen sich die Fehler nur mit technischen Tricks und viel Aufwand korrigieren. Zwei mexikanische Physik-Doktorenden haben jetzt eine einfache mathematische Formel für die Linsenkorrektur entwickelt.

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Reformpläne für EU-Agrarpolitik"Alter Wein in neuen Schläuchen"

Ein Landwirt bringt Gülle auf einem Feld aus, aufgenommen am 12.03.2015 in Heinersdorf (Brandenburg). Foto: Patrick Pleul | Verwendung weltweit (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Die EU-Agrarpolitik wird reformiert. Führt das zu mehr Umweltschutz, Klimaschutz und Erhalt der Biodiversität? Mit diesem Entwurf nicht wirklich, sagen Kritiker, unter ihnen der Agrarökonom Sebastian Lakner. Er kritisierte im Dlf falsche Prioritäten und wenig Ehrgeiz beim Klimaschutz.

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Skelette vom Roopkund LakeWer sind die Toten vom "Knochensee"?

Eine Aufnahme des Rookpund Sees im Himalaya (Atish Waghwase / Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte)

Auf über 5.000 Metern Höhe im Himalaya liegen der Roopkund-See und an seinem Ufer die Knochen hunderter Menschen. Der Fundort ist seit vielen Jahrzehnten bekannt, doch jetzt erst wird langsam klar, wer diese Menschen waren.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Die Schiefergas-Vorkommen in Großbritannien könnten deutlich kleiner sein als bisher angenommen +++ Ein Bluttest zeigt das Sterberisiko +++ Die Tigermücke passt sich an die Kälte an +++ Ärzte verordnen weniger Antibiotika +++ Fisch-Schuppen erzählen die Geschichte der Lachse

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Illegale ElefantenjagdForscher: Armut und Korruption begünstigen Wilderei

Von Wilderern getöteter Elefanten-Bulle in Kenia (imago/Steve Taylor)

Die effektivste Methode, um die Elefanten-Wilderei zurückzudrängen, sei der Kampf gegen Armut und Korruption, sagte der Forscher Severin Hauenstein im Dlf. Bei der Auswertung von Daten habe sich außerdem gezeigt: Der Elfenbeinpreis in China beeinflusst unmittelbar die Wilderei-Rate in Afrika.

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Gamescom 2019Trends bei Computerspielen

20.08.2019, Nordrhein-Westfalen, Köln: Figuren aus verschiedenen Computerspielen werden von Darstellern auf der Gamescom am Eingang gezeigt. Die Computerspiele-Messe Gamescom findet vom 20.08. bis 24.08.2019 in Köln statt. Foto: Oliver Berg/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

Früher waren sie nur etwas für Nerds - heute sind Computerspiele massentauglich und ein Milliardengeschäft. Womit die Branche die Gamer künftig beglücken und an die Bildschirme fesseln will, ist aktuell auf der Gamescom zu sehen, der weltweit größten Messe für Computerspiele in Köln. Ein Rundgang.

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Tolle Idee - Was wurde daraus?Selbstheilende Materialien

Wiedbachtalbrücken mit der Bundesautobahn A3 neben der ICE Hochgeschwindigkeitstrasse bei Neustadt (Wied) (Geisler-Fotopress / picture alliance)

Autolacke, deren Kratzer von selbst heilen. Leiterbahnen, die sich nach einem Kurzschluss von selber reparieren. Visionen wie diese spuken immer wieder durch die Medien, durchgesetzt haben sie sich noch nicht. Bei Beton aber funktioniert Selbstheilung von Defekten, erste Produkte sind auf dem Markt.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Keine afrikanischen Elefanten mehr für Zoos und Zirkusse +++ Die Raumsonde Chandrayaan-2 ist in die Mondumlaufbahn eingetreten +++ Neandertaler hatten offenbar viel Pech +++ Ein weiterer erdähnlicher Planet besitzt keine dichte Atmosphäre +++ Das Schmelzwasser von Gletschern speichert CO2 +++ Nur die Harten bleiben im Garten…

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Krise in KolumbienPilz gefährdet die Bananenernte in Lateinamerika

Cavendish Bananenstaude auf der Plantage, Taveta, Kenia, Afrika (imago / imagebroker)

Wegen eines unscheinbaren Pflanzenschädlings hat die Regierung Kolumbiens den nationalen Notstand ausgerufen. Der Grund: Der Pilz befällt 'Cavendish' - die meistverkaufte Bananensorte weltweit. Gelingt es nicht, seine Verbreitung einzudämmen, drohen dramatische Ernteausfälle.

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QuantenkosmosDie Sippschaft von Schrödingers Katze

Vier kleine Kätzchen, fotografiert am 28.06.2015 in einem Garten in Sieversdorf im Landkreis Oder-Spree (Brandenburg). Foto: Patrick Pleul (picture alliance/dpa/Patrick Pleul)

Das wohl prominenteste Sinnbild der absurden Quantenwelt ist Schrödingers Katze – ein Gedankenexperiment, bei dem das arme Tier zugleich lebendig und tot ist. Doch nun konnte ein internationales Forschungsteam diese Kuriosität sogar noch steigern.

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Ein Fall für Klima-DetektiveSteigende Emissionen des Treibhausgases F-318

Zwei Spiegeleier braten am 28.01.2016 in einer Pfanne mit Teflonbeschichtung in Leipzig (Sachsen). In den 1930er Jahren entdeckte der junge Chemiker Roy Plunkett in den USA durch Zufall Polyetrafluorethylen, das unter dem Namen Teflon bekannt wurde. Vor 75 Jahren, am 4. Februar 1941, erhielt Plunkett das Patent auf den Kunststoff, der später in Bratpfannen weltweit Karriere machen sollte. (picture-alliance / dpa / Jan Woitas)

Der Ausstoß des sehr stabilen und deshalb besonders schädlichen Treibhausgases ist wesentlich höher, als er den gemeldeten Daten nach sein dürfte. Ein Forschungsteam hat sich auf die Suche nach den Verursachern gemacht. Ihre Vermutung: Die Produktion von Bratpfannen in China könnte Schuld sein.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Ein massives kosmisches Ereignis hat Spuren hinterlassen +++ Ebola-Epidemie hat sich nach Südwesten ausgebreitet +++ Flexible Ventilsteuerung soll Benzin sparen +++ Viele Eltern in den USA wollen nur geimpfte Patienten beim Kinderarzt +++ Bioingenieure wollen Folgen von Herzinfarkten abmildern

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Hitzeresistente AckerpflanzenKlimawandel macht fremde Sorten für Landwirte attraktiv

Beregnungsanlage auf einer Sojabohnenplantage (imago stock&people)

Deutsche Landwirte bekommen Wetterextreme wie lange Hitze- und Trockenperioden inzwischen immer stärker zu spüren. Auch für diese Saison rechnen Agrarverbände wieder mit Ertragsverlusten. Fremde Feldfrüchte, künstliche Bewässerung und Regenrückhaltung werden darum künftig eine größere Rolle spielen.

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EvolutionWie kommt es zum menschlichen Geburtsdilemma?

Ein Arzt untersucht eine schwangere Frau mit Ultraschall und zeigt ihr etwas auf dem Bildschirm. (dpa/Daniel Karmann)

Im Lauf der menschlichen Evolution sind die Köpfe der Neugeborenen größer geworden, aber die Becken der Frauen zugunsten des aufrechten Ganges schmal geblieben. So erklärt es zumindest das sogenannte Geburtsdilemma. Doch das vor etwa 60 Jahren entstandene Erklärungsmodell ist inzwischen umstritten.

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Serie "Fliegen und Sterben"Der Parasit im Parasit

Parasitäre Erzwespe (Chalcidoidea sp.), adultes Weibchen legt Eier auf Raupe der Gothica-Kätzcheneule (Orthosia gothica), auf Lorbeerbaum (Laurus nobilis) (imago / imagebroker)

Wie gefährdet ein Großteil der Insekten wirklich ist, wissen wir nicht. Auf den Roten Listen fehlt eine besonders artenreiche Gruppe - die der Parasitoide. Dabei liefern gerade sie eine Fülle von Informationen über den Zustand der Artenvielfalt.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Neue Sinneszellen für die Schmerz-Wahrnehmung entdeckt +++ Die Effizienz von Herbiziden hängt von der Tageszeit ab +++ Geologen vermuten Einschlüsse flüssigen Urgesteins im Erdmantel +++ Chemiker haben einen stabilen Kohlenstoff-Ring konstruiert +++ Botaniker in Neuseeland warnen vor dem Konsum einer Flechten-Art

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Plastik in der Luft?Mikroplastik im arktischen Schnee

Die Front des Thwaites-Gletschers mit Eis unter der Wasseroberfläche im Südwesten der Antarktis im Oktober 2012. (picture alliance / Nasa / Jim Yungel )

In der Nähe von Spitzbergen haben Atmosphärenforscher im arktischen Schnee Mikroplastik gefunden. Manche Proben enthielten bis zu 14.000 Partikel in einem Liter geschmolzenem Schnee. Experten befürchten jetzt, die Arktis könnte zu einem Sammelbecken für Mikroplastik werden.

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Klimawandel und VegetationTrockene Luft bremst Pflanzenwachstum

Mächtige Buchen stehen im Nationalpark Kellerwald-Edersee. (picture-alliance / dpa / Nationalpark Kellerwald / Edersee)

Pflanzen nutzen Kohlendioxid als Rohstoff, um damit ihre Blätter und Stängel aufzubauen. Tatsächlich haben die Treibhausgas-Emissionen das Pflanzenwachstum lange Zeit befördert. Doch dieser Trend kehrt sich gerade um. Warum das so ist, versuchen Forscher in der Zeitschrift „Science Advances“ zu erklären.

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Serie „Fliegen und Sterben"Eine Armada von Ameisen gegen einen Elefanten

Ameisen auf dem Dornen einer Flötenakazie (Felix Hager)

Die Flötenakazie hat besondere Bodyguards. In ihren Dornen leben Ameisen, die den Baum vor hungrigen Säugetieren schützen. Wenn etwa ein Elefant an den Ästen rüttelt, kriechen sie in seinen Rüssel und beißen: ein funktionierendes Ökosystem mit mehreren Akteuren – und fatalen Folgen, sobald einer fehlt.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Zum ersten Mal hat eine Riesenzecke in Deutschland Fleckfieber auf einen Menschen übertragen +++ Zu große wirtschaftliche Ungleichheit senkt die Bereitschaft, staatliche Aufgaben mitzufinanzieren +++ Astronomen erklären, warum der Jupiter keinen klar abgegrenzten Kern hat +++ Neandertaler verbrachten viel Zeit in kaltem Wasser +++ Laternenträger-Fische nutzen ihr Blitzlicht, um auch nachts in Schwärmen zu schwimmen

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Serie "Fliegen und Sterben"Wintermücken: Konkurrenzlos durch die kalte Jahreszeit

Eine Wintermücke (Trichocera annulata) sitzt im Schnee, Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Sauerland (dpa / blickwinkel / J. Fieber)

Auch im der kalten Jahreszeit gibt es Mücken. Für die 15 verschiedenen sogenannten Wintermückenarten haben niedrige Temperaturen einen entscheidenden Vorteil: Es gibt weniger Konkurrenz um Ressourcen. Aber auch andere Tierarten profitieren von den kleinen fliegenden Überlebenskünstlern.

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Neue Medikamente"Unheimlich gute Waffen im Kampf gegen Ebola"

Eine Mitarbeiterin der Weltgesundheitsorganisation WHO spritzt eine Impfung in den Oberarm eines Patienten im kongolesischen Ort Mbandaka (AFP/Junior D. KANNAH )

Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht in der Entwicklung von zwei neuen Medikamenten gegen Ebola einen deutlichen Fortschritt. Das sei aber kein Zauberstab, sagte WHO-Pressesprecher Christian Lindmeier im Dlf. Wichtig sei jetzt, die Bevölkerung über Symptome und Schutzmaßnahmen aufzuklären.

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Methan in der AtmosphäreErdgasindustrie könnte Methan-Anstieg begünstigen

Ein Fracking-Bohrturm in der Abenddämmerung.  (dpa/picture alliance/Jim Lo Scalzo)

Der Methan-Gehalt in der Atmosphäre nimmt seit Jahren stark zu. Bisher machten Forscher dafür die Rinderzucht, den Klimawandel und biologische Quellen verantwortlich. Geowissenschaftler vermuten jedoch: Fracking und die damit verbundene Schiefergas-Industrie könnten den Anstieg mitverursachen.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Afrikas Tropen sind keine CO2-Senken mehr +++ Die Teleskope auf Hawaii sind wieder in Betrieb +++ Tempo sortiert Mäusesperma +++ Crispr-Cas wird zur Multi-Genschere +++ In Neuseeland lebten einst Riesenpinguine

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Serie "Fliegen und Sterben"Als Käfer im Kuhfladen

Goldfliege auf einem Kuhfladen (Stefan Kühne / Julius-Kühn-Institut)

Insekten nehmen Schlüsselstellen im Nahrungsnetz ein, von ihnen hängen viele andere Lebewesen ab. In Kuhhaufen beispielsweise gibt es eine enorme Bio-Diversität. Doch vielerorts greifen Landwirte in diesen Nahrungskreislauf ein, mit dem Ergebnis, dass sich unerwünschte Pflanzen auf der Weide verbreiten.

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Luftverschmutzung in ChinaMehr als eine Million Feinstaub-Tote pro Jahr

Radfahrer im chinesischen Handan. (dpa / Imaginechina)

Laut einer internationalen Studie wird der Klimawandel die Luftverschmutzung in China verschärfen. Damit werde die Anzahl vorzeitiger Todesfälle durch Feinstaub weiter steigen, sagte der Studienautor Hans Joachim Schellnhuber im Dlf. Die Erkenntnisse ließen sich auch auf Deutschland anwenden.

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Neuartige AntibiotikaHoffnungsträger Teixobactin

Mikroskopische Aufnahme eines rosa fadenartigen Mykobakteriums (imago/La Nacion)

Im Kampf gegen antibiotikaresistente Keime wird in Laboren weltweit nach neuen Wirkstoffen gesucht. Immer wieder finden Wissenschaftler auch vielversprechende Substanzen. Eine Erfolgsgarantie ist das dennoch nicht, wie der Fall des Teixobactins zeigt.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

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Zwei neue Ebola-Medikamente zeigen eine vielversprechende Wirkung +++ Das Hausschwein kam aus dem Nahen Osten +++ Die Zahl der Waldtiere ist seit 1970 stark zurückgegangen +++ Gruppenzwang führt zu mehr Bestrafungen +++ Ein neuer Chlamydien-Impfstoff liefert positive Ergebnisse +++ Die Zahl der registrierten Masernfälle ist weltweit stark angestiegen

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Serie "Fliegen und Sterben"Die Fliege aus dem Rhino-Magen

Gyrostigma rhinocerontis - Nashorn-Dasselfliege (Martin Hall/NHM)

Insekten sind klein, aber in ihrer Bedeutung nicht zu unterschätzen. Viele haben sich an zum Teil extreme Bedingungen angepasst. So wie die Nashorn-Dasselfliege, eine der größten Fliegenarten der Welt. Ihr Problem: Sterben die Nashörner aus, sind auch ihre Tage gezählt.

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Klimawandel in den TropenMangroven wandern nach Norden

Mangrovenwald in La Boquilla, Kolumbien (Deutschlandradio/Charlotte Voß)

Der Klimawandel macht sich nicht nur an den Polen bemerkbar, sondern auch in tropischen Breitengraden. Mangroven, die charakteristischen "Bäume auf Stelzen" haben bereits auf die Erwärmung reagiert: Sie breiten sich in die benachbarte Klimazone aus - auch mit Hilfe von Hurrikans.

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VR in der MedizinNeurologe: "Perspektive der Patienten zu wenig berücksichtigt"

In einem Krankenhaus bekommt ein Patient eine VR-Brille  gegen Schmerzen  (picture alliance / dpa / Piroschka van de Wouw)

Der Freiburger Neurowissenschaftler Philipp Kellmeyer sieht den Einsatz von VR-Technologien in der Medizin kritisch. Er forderte im Dlf einen "teilhabeorientierteren Ansatz". Es sei falsch, die Autonomie oder die Willensfreiheit des Patienten zugunsten eines gewünschten therapeutischen Effekts einzutauschen.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Viele Badeverboten wegen Dünger +++ Alzheimer zerstört Hirnzellen, die Menschen wach halten +++ Proteste in Hawaii erschweren Astronomen die Arbeit +++ Zeugnisse der Eroberung Jerusalems ausgegraben +++ Roboter müssen ihre Umgebung begreifen

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Frühe HochkulturSteinzeit-Jäger siedelten in Äthiopiens Hochgebirge

Der älteste bekannte Schädel eines Homo Sapiens, Äthiopisches Nationalmuseum, Addis Abeba (imago/imagebroker)

Schon vor 40.000 Jahren lebten Menschen dauerhaft im Hochgebirge. Das belegen Fundstücke unter einem Felsvorsprung, die Archäologen im Hochland von Äthiopien entdeckt haben. Laut Götz Ossendorf von der Universität Köln tranken die Steinzeit-Jäger Gletscherwasser und ernährten sich von Riesenmaulwurfsratten.

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Neue Studie zeigt positive WirkungWie Bäume und Blumen die Psyche beruhigen

Ein Mann liegt im Tiergarten, Berlin. (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Grün ist die Hoffnung: Eine Studie belegt die positive Wirkung von Bäumen und Blumen auf labile Städter. Sie sind besonders empfänglich für Depressionen, Schizophrenie oder Angsterkrankungen. Doch mehr Grünflächen könnten davor schützen.

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Kastration und SchlachtungForschung für mehr Tierwohl in der Fleischerzeugung

Bentheimer Ferkel spielen miteinander. (Carsten Rehder/ dpa)

Für viele Deutsche gehören der Braten zum Sonntag und die Wurst zum Brot. Die industrielle Haltung von Nutzvieh wird also weitergehen. Das Tierwohl kommt dabei oft zu kurz. Auf einem Kongress zur Fleischforschung in Potsdam wurden nun Alternativen vorgestellt – von der Kastration bis zur Schlachtung.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

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Die Wüste ist nicht der beste Standort für Solarzellen +++ Die Erwärmung der Meere tötet Korallen schneller als bisher gedacht +++ Aktivierte Stammzellen reparieren Löcher im Zahn +++ Rauchsäulen verhalten sich in der Atmosphäre anders als gedacht +++ Ein grünes Leuchten schützt Haie vor Bakterien +++ Goliath-Frösche können bis zu zwei Kilo schwere Steine bewegen

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Veränderung des ErdmagnetfeldesExperten rechnen nicht mit schneller Umpolung

Der Erdkern und das Magnetfeld der Erde in einer künstlerischen Darstellung. (imago / Science Photo Library)

Vom Nordpol zum Südpol und umgekehrt: Im Lauf der Erdgeschichte ist das Magnetfeld der Erde immer wieder gekippt - zuletzt vor 770.00 Jahren. Derzeit gibt es Anzeichen eines instabilen Magnetfeldes. Doch so schnell, wie von einigen Wissenschaftlern prophezeit, wird die Polumkehr kaum ablaufen.

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Fleischverzicht"Rein pflanzliche Diät kommt der Umwelt zugute"

Veggie Burger, Ansicht von oben (www.imago-images.de / Westend 61)

Viele Menschen essen aus gesundheitlichen oder tierethischen Gründen kein Fleisch - aber auch die Sorge um die Umwelt wäre ein plausibles Motiv. Der Physiker Gidon Eshel plädierte im Dlf für einen kompletten Umstieg auf rein pflanzliche Nahrung - dies würde Gewässer und Klima erheblich entlasten.

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BatterieforschungAuf dem Weg in die Post-Lithium-Ära

Elektroden-Wickelmaschine im Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung ZSW (Foto: ZSW)

Rund 50 Millionen Euro investieren der Bund und das Land Baden-Württemberg in die Batterieforschung in Ulm - ursprünglich mit dem Ziel, die Produktion von Batterien für Elektroautos anzuschieben. Doch diese "Forschungsfertigung" wird nun in Münster stattfinden, die Ulmer Forscher haben neue Ziele.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Birkenspanner-Raupen können mit der Haut sehen +++ Forscher finden Wachstumshelfer für Nervenzellen +++ Bis zu einem Drittel der neuen Asthmafälle bei Kindern in Europa könnten vermieden werden +++ Schon vor 289 Millionen Jahren machten Viren Tiere krank +++ In den letzten vierzig Jahren sind 88 Prozent der großen Süßwassertiere verschwunden

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Medikamente gegen AlzheimerRückschläge verzögern die Entwicklung

Der Hinterkopf einer alten weißhaarigen Frau, die ihren Kopf auf die linke Hand stützt. (dpa/Patrick Pleul)

Gleich mehrere Arzneimittel-Studien zu Alzheimererkrankungen sind in den letzten Monaten abgebrochen worden. Die Risiken seien größer als die Erfolgsaussichten, so die Begründung. Damit wird die Liste der Rückschläge erneut länger. Einige Forscher kritisieren, man habe bisher auf das falsche Pferd gesetzt.

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Umweltfreundliche Klimaanlagen"Architektonisch von Anfang an mitdenken"

Eine Klimaanlage hängt am 23.08.2017 in Essen (Nordrhein-Westfalen) an der Hauswand eines Mehrfamilienhauses. (picture allliance / Caroline Seidel)

In Studien würde davon ausgegangen, dass weltweit etwa 2030 der Kältebedarf erstmals den Wärmebedarf übertreffen werde, sagte Peter Schossig vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE im Dlf. Klimaanlagen benötigen Strom - schon mit Rollläden könnten Hausbesitzer den Energiebedarf verringern.

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LebensmitteltechnologieWenn Pflanzen Fleisch ersetzen

Blick auf Erbsenschoten einer Pflanze (imago/Westend61)

Beim Fachkongress der Fleischwirtschaft in Potsdam spielen 2019 ausgerechnet Pflanzen eine extrem wichtige Rolle - und das nicht nur als Gewürz. Die Idee: Mit Kombiprodukten aus tierischem und pflanzlichen Eiweiß Fett einsparen. Doch es gibt noch weitere Ansätze für mehr Nachhaltigkeit.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

In Neuseeland lebten einst Riesen-Papageien +++ Die Zerstörung des Amazonas schreitet beschleunigt voran +++ Zaubernuss-Samen fliegen wie Gewehrkugeln +++ Honigtau überträgt Pestizide +++ Nikotin stört die Nachtruhe

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Tolle Idee! Was wurde draus?Vogelstimmen per App identifizieren

(picture alliance / dpa / Hinrich Bäsemann)

Amsel, Buchfink, Drossel oder doch ein Zilpzalp? Wer wissen möchte, welcher Vogel gerade singt, kann mithilfe der BirdNET-App eine bestimmte Vogelart identifizieren. Möglich wurde das durch die Entwicklung eines lernfähigen Computerprogramms - das selbst regionale Vogel-Dialekte berücksichtigt.

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Geo-ArchäologieWie der Untergang der Maya begann

Tempel bei Tikal, Guatemala (picture alliance / blickwinkel / AGAMI/M. Guyt)

Im guatemaltekischen Dschungel haben Forscher in zwei Maya-Städten ungewöhnliche Entdeckungen gemacht: Brandspuren und eine Kriegsinschrift. Die zwei Funde lassen sich miteinander verknüpfen und relativiert die weit verbreitete Vorstellung über den Untergang der Kultur des indigenen Volks.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Der Mensch hat der Vogelwelt Neuseelands nicht gutgetan +++ Bei manchen Leuten geht die biologische Uhr vor +++ Das dünnste Gold der Welt ist zwei Atome dick +++ Das Geschlecht erkennt man auch am Innenohr +++ Holzkohle könnte helfen, den Klimawandel abzumildern +++ Es kommt doch auf die Sprache an

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Bauen mit WüstensandDie Rundung der Körner ist nicht das Problem

Geländefahrzeug fährt in den Sanddünen im Ubari Sandmeer, Sahara, Libyen, Afrika (picture-alliance / dpa/ Guenter Fischer)

Sand ist nach Wasser der wichtigste Rohstoff der Menschheit und der Motor des Industriezeitalters. Allerdings gilt Wüstensand für die Betonproduktion als ungeeignet. Wissenschaftler aus Hannover haben untersucht, warum das so ist - und sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.

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Synthetische BiologieMit künstlichen Lebewesen gegen CO2

Mikroskopaufnahme von Escherichia coli-Bakterien (BSIP)

Forscher aus Taiwan haben ein Verfahren entwickelt, bei dem künstlich erzeugte Bakterien indirekt Kohlendioxid verwerten. Sie wandeln Ameisensäure, die aus CO2 hergestellt wurde, in Energieträger um. Aus Sicht der Wissenschaftler könnte das langfristig helfen, den Klimawandel zu bremsen.

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Studie zu FührungskräftenChefs trauen sich nicht, mutige Entscheidungen zu treffen

Ein Mann unterschreibt am in einem Büro in einen Vertrag (gestellte Szene)  (dpa / Christin Klose)

Oft agierten Chefs nicht zum Wohle der Firma, sondern so, dass sie trotz Fehlentscheidung dennoch gut dastünden, sagte Florian Artinger vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im Dlf. Seine Studie zeige, dass Führungskräfte, statt mutig Neues zu probieren eher defensiv entschieden.

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Erforscht, entdeckt, entwickeltMeldungen aus der Wissenschaft

Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Deutsche Konzerne steigern Forschungsausgaben nicht so stark wie die Konkurrenz +++ Embryo mit Zellen von Menschen und Affen +++ Delfinsterben vor der Toskana +++ Mit Ozon auf Bakterien-Jagd +++ Zweifel an Studie zu Kunstrasen +++ Seeleoparden teilen sich ihr Fressen

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Nach LightSail-2-ErfolgSonnensegel sollen auch lange Weltraum-Missionen antreiben

Ein Ausschnitt der Erde vom All aus gesehen. Darüber die Illustration des Sonnensegels des Satelliten "LightSail2". (JOSH SPRADLING / THE PLANETARY SOCIETY / AFP)

Mit einem Sonnensegel kann eine Raumsonde ganz ohne Treibstoff Gas geben - das demonstriert das Experiment LightSail 2 gerade eindrucksvoll im Orbit. Doch nach Meinung von Experten ist das nur der Anfang. Sie planen längst aufwendigere Missionen mit hauchdünnen Reflektorfolien als Raumschiffantrieb.

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InsektenforschungAus Landbewohnern werden Stadtbewohner

Ein Mitarbeiter der Zoologischen Staatssammlung München nimmt mit einer Pinzette eine Schlupfwespe aus einer Sortierschale, in der sich die Probe einer Insektenfalle befindet.  (dpa / picture alliance / Tobias Hase)

Die Sommerhitze treibt viele Insektenarten immer weiter nach Norden. Aber um die Verbreitung der Insekten in Zeiten des Klimawandels genau zu untersuchen, fehlt es an Fachleuten. Deswegen ist die Forschung auf die Hilfe von freiwilligen Bürger-Wissenschaftlern angewiesen.

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Neues aus der Wissenschaft - Die Wissenschaftsmeldungen aus "Forschung aktuell" (Deutschlandradio)

Reformpläne der EU für die Landwirtschaft nicht zukunftsfähig +++ Neue Risikogene für Epilepsie identifiziert +++ Führungskräfte treffen häufig defensive Entscheidungen +++ Die Milchstraße ist keine Scheibe +++ Der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen +++ Elf neue Froscharten in Ecuador entdeckt

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